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Fire & Water (Deluxe Edition) [Doppel-CD]

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4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (18. März 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Island (Universal)
  • ASIN: B0012X3ZGK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.616 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Fire and Water
2. Oh I Wept
3. Remember
4. Heavy Load
5. Mr. Big
6. Don't Say You Love Me
7. All Right Now
8. Oh I Wept [Alternate Vocal Take]
9. Fire and Water [New Stereo Mix][#]
10. Fire and Water [BBC Session][#]
11. All Right Now [BBC Session][#]
12. All Right Now [Single Version]
13. All Right Now [First Version]

Produktbeschreibungen

Rezension

Es war ein enormer Kampf, der Fire and Water vorausging. Free fanden zusammen in der Keimzelle der British Invasion, jener bluesorientierten Szene im Londoner Stadtteil Ealing, die um Alexis Korner und John Mayall's Bluesbreakers kreiste. Mit ihrem dritten Album Fire and Water gelang ihnen dank der Single All Right Now der Durchbruch - auch wenn Free - ein ungerechter Zug des Schicksals - stets überstrahlt blieben von Bad Company, Humble Pie oder Blind Faith. Fire and Water ist nichtsdestoweniger ein Schlüsselalbum, ohne das spätere pophistorische Entwicklungen kaum verständlich sind. Wie ging aus dem Blues der Hardrock hervor? Ganz einfach: Durch die Reduktion auf das absolut Wesentliche. Free legten den Kern frei: Das Quartett (git: Paul Kosoff, voc: Paul Rodgers, b: Andy Fraser, dr: Simon Kirke) brach mit der vormals üblichen Trennung zwischen Rhythmus- und Lead-Gitarre. Paul Kosoff schuf einen solistisch ornamentalen, rhythmisch aber umso minimalistischeren Stil - eine Blaupause, so mächtig, dass ihr die Rolling Stones etwas später das Konzept der ineinander verschränkten twin guitars entgegen setzen mussten. Doch bis zu Fire and Water war es ein weiter, in verwirrenden Serpentinen verlaufender Weg. Die Aufnahmen fanden zum Zeitpunkt des Systemwechsels von Achtspur- auf Sechzehnspurtonband statt. Entsprechend undurchsichtig sind die Aufnahmearchive: Bänder verschwanden oder wurden versehentlich gelöscht. Auch die Aufnahmen selbst gestalteten sich unübersichtlich: Als Free mit den Aufnahmen beginnen wollten, fanden sie ein leeres Studio vor: Andy Johns, ein Meister seines Fachs, der an den Reglern sitzen sollte, hielt sich in einem Kämmerlein versteckt - vollkommen überarbeitet, stand er am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Free erledigten die Sessions kurzerhand selbst, mussten aber mehrfach zu Overdubs und weiteren Mixen ins Studio zurückkehren. Dieses kreative Chaos zeichnet nun erstmals die Deluxe Edition von Fire and Water nach. Akribisch wurde nach Bändern gefahndet, die einen Einblick in die reiche Versionsgeschichte zwischen US- und UK-Mixen sowie BBC-Mitschnitten erlauben. Audiogeschichtlich ist das hochgradig spektakulär: Selten wurde so frei oszillierend mit der Position der Instrumente im Stereopanorama hantiert. Auch wird deutlich, woraus Free ihre enorme musikalische Kraft schöpften: Festgelegte musikalische Formen waren ihnen zuwider - sie hielten das Geschehen in stetem Fluss: ein Improvisationsdrang, den Cream erst zwei Jahre später erreichen würden. -- pure.de

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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum der Blues so wichtig für den Rock ist... 30. Dezember 2009
Von Berthold
Format:Audio CD
... versteht man spätestens, wenn man dieses Album gehört hat. Dieser erdige Sound, diese uneitle Spielweise, diese Stimme (erst 21 Jahre jung, kaum zu fassen), und ein Blues-Feeling, das direkt in den Bauch geht. Warum Queen wohl Paul Rodgers als Sänger haben wollte? Nun, einen zweiten Freddy M. gibt es sicher nicht. Einen zweiten Paul Rodgers aber auch nicht.

Herausragende Songs gibt es, ich finde "Oh How I Wept" noch besser als die Klassiker "All Right Now", "Fire and Water" oder "Mr Big". Aber entscheidender finde ich, dass ich dieses Album von Anfang bis Ende durchhöre, ohne verzweifelt auf die Highlights zu warten. Es ist aus einem Guss, einfach ein Meilenstein der Rockmusik und handwerklich von erster Güte: es fast vierzig Jahre nach seiner Entstehung wieder aus dem Regal zu holen, kommt ja nicht von ungefähr.

Die "DeLuxe"-Edition bringt durchaus hörenswerte Varianten von "All Right Now", doch der eigentliche Kern des Albums ist vollauf genug für ein absolutes Meisterwerk.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des schweren Blue-Rock von 1970 9. Juli 2002
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
"Fire and Water" ist meiner Ansicht das Werk von Free, das die zugänglichsten und melodischsten Kompositionen in einem Guß beinhaltet. Der sparsame bluesige wie harte Gitarrenstil von Paul Kosoff erinnert an Jeff Beck, Mick Ronson und Martin Barré.
"All Right Now" mit seinem vibrierenden Riff ist der bekannteste Song der Gruppe und inspirierte sogar Soul Man Wilson Pickett zu einer Cover-Version. "Mr. Big" hat einen bezwingenden wiederkehrenden Refrain, Bass und Gitarre sind effektiv und sparsam. Die Lyriken sind ziemlich traurig. Auch "Don`t say you love me" handelt von einem ungeliebten Mann, der am Ende fast weint. "Oh I wept" Der Erfolg von Free dürfte hauptsächlich damals auf Paul Rodgers zurückzuführen sein, einer der besten Sänger, den England bis heute hatte. Sein Stil hat Soul- wie Bluesfacetten. "Fire and Water" hat ein lyrisches Intro und ein einprägsames Riff.
Free waren nicht nur ein Vorgänger zu den wesentlich erfolgreicheren Bad Company, sie waren stilistisch verschieden. Paul Kosoffs Gitarrenstil war subtiler und hatte mehr emotionale Tupfer im Vergleich zu Mick Ralphs, der einige unsterbliche Riffs erfand (z.B. "Can't get enough", "Good lovin gone bad"). Selbst Eric Clapton hatte eine gute Meinung von Kosoff, der zu Lebzeiten nicht seine gebührende Anerkennung bekam.
Liebhaber der ersten Bad Company-Scheibe, denen die ruhigeren Songs wie "Seagull" gefielen, werden sicher auch an den melancholischeren Kompositionen von "Fire and Water" ihre Freude haben.
Ein wichtiges historisches Album aus dem Jahr von "Deep Purple in Rock" "Led Zeppelin III" und "Salisbury".
Beste Songs "Fire and Water" und "Mr. Big"
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All right, then! 1. April 2002
Format:Audio CD
Free zählen ohne Zweifel zum Besten, was aus der englischen Rockmusik der 60er Jahre hervorgegangen ist. Wie so viele ihrer zeitgenössischen Branchenkollegen ließen sich auch Free vom unerschöpflichen Reichtum des Blues inspirieren, entwickelten aber gleichzeitig einen gänzlich eigenständigen und unverkennbaren Stil. Im Gegensatz etwa zu Led Zeppelin, welche in erster Linie das härtere, aggressive Potential des Blues ausloteten und damit zu Wegbereitern des Hardrock und Heavy Metal wurden, kultivierten Free stärker die sanfteren, einfühlsamen Seiten dieser Musikrichtung (wenn man einmal vom schweren Rock ihres Debutalbums absieht). Als stilprägend erwiesen sich hierbei die beiden Ausnahmemusiker an der Spitze von Free, Paul Rodgers und Paul Kossoff. Die unangestrengte, brüchig anmutende Stimme Rodgers unterscheidet sich deutlich vom einpeitschenden Gesangstil vieler Rocksänger und erinnert eher an den Soul; Kossoffs unaufdringliche, feinfühlige Gitarrenarbeit erschließt sich nur dem aufmerksamen Zuhörer. Effekthascherei ist dieser Band gänzlich fremd. Sie vertraut vielmehr auf die Stärke ihres Songmaterials sowie ihre instrumentellen Interpretations- und differenzierten Ausdrucksfähigkeiten. Spannung beziehen die Songs von Free aus dem Gegensatz der meist federleichten Melodieführung Rodgers und Kossoffs zu der druckvollen, dynamischen Rhythmusarbeit Frasers und Kirkes, atmosphärisch bewegen sie sich zwischen den Extremen fröhlicher Unbeschwertheit und tiefer Traurigkeit. Lesen Sie weiter... ›
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Toshé TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Mit Fire and Water erfuhren Free den endgültigen Durchbruch, was natürlich an einer der unsterblichsten Rockhymnen überhaupt - Allright now - lag. Das Free mit Ihren anderen Songs noch viel mehr in die Tiefe gingen, ist den meisten nicht so geläufig. Ihre ersten beiden Alben sind absolute Meilensteine der emotionalen, handgemachten Musik und diese Tugenden gehen auch hier nicht verloren, sie werden eher perfektioniert.
Ausgereifte Rockstampfer gehen hier mit ganz großen Slowmotion- Balladen Hand in Hand, das es einfach nur gut tut, die Platte zu hören. Ich würde sogar sagen, daß man kein bestimmter Fan einer bestimmten Musikrichtung sein muß um diese Scheibe ins Herz zu schließen, außer vielleicht Authenzität und großes Feeling, das sollte man schon mögen, dann wirds allerdings göttlich.
Zugreifen und glücklich werden!
Gruß und all the best!
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