So oder ähnlich könnte man diese Scheibe umschreiben. Denn beim ersten Abspielen wirft man des öfteren einen verwunderten Blick auf das Plattencover mit der Frage, sind das wirklich Blue Öyster Cult? Die Musik ist nicht wirklich Hard-Rock, die Songs sind verspielt und es dominiert das Keyboard von Allen Lanier in größem Maße als auf der Vorgängerscheibe.
Wer sich allerdings etwas Zeit nimmt und die Stücke langsam reifen läßt, wird bald feststellen, daß *Fire Of Unknown Origin* mit kommerziellen Popmusik zu wenig zu tun hat wie ein Elefant fliegt. Die Stücke wirken auf den ersten Blick leicht, entpuppen sich allerdings bald als ausgefeilt, detailverliebte Meisterwerke (The Pact, Joan Crawford, Burnin For You), die den Tracks auf *Cultosaurus Erectus* in nichts nachstehen.
FAZIT: Mit bedacht hören und lange seine Freunde daran haben...