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5.0 von 5 Sternen
Ein akustisches Schaumbad!, 25. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Fire of Glenvore (Audio CD)
Als ich den Morgenspaziergang durch den nebelverhangenen Wald beendete erwachte ich mitten im Chaos der eigenen vier Wände und glitt tranceartig auf den CD-Player zu um erneut die CD zu starten und dann war ich wieder dort, weit weg, tief in Träumen versunken.
Leichtfüßig wandelt eine liebliche Stimme in betörender Manier auf einer sanftmütigen Welle voller tiefgreifender Emotionen. Dezent gesetzte Tonagen wiegen dich in Sicherheit. Das Ohr wird zu Mutters Schoß. Diese Musik nur als wunderschön zu bezeichnen würde ihr nicht gerecht werden. „Elane" ist ein akustisches Schaumbad am Ende eines stressvollen Tages. Es umhüllt dich, gibt dir Geborgenheit, es weckt Sehnsüchte, um sie dann auch direkt zu erfüllen. Ein warmer musikalischer Regen, deren Gesang akzentuiert an Candice Night erinnert, während man musikalisch eine gelungene Mischung aus Fantasy-Soundtrack und minimalistischer Eleganz offenbart. Kleine Trolle verstecken sich düsternd hinter Bäumen, während die Elfen ihren Tanz aufführen. Theatralische Intros verführen zum Kosten an verbotenen Früchten, sanftmütig wird man auf die Gefahr hingewiesen.
Während der Liebreiz sich über die Gänsehaut legt, gelingt es mit „Come to the Sea" einen Dark Folk Track zu zelebrieren, der auch mal verspielt bedrückend die Nerven aufhorchen lässt. Dazwischen immer wieder fast poppige Töne, allerdings mit einer Faszination dargeboten, welche sich wundervoll glänzend auf einem atmosphärischen Teppich ausbreitet.
Beim Hören dieser CD muß Darwin seine Evolutionstheorie auch auf Instrumente ausdehnen. Wie die Akustik-Gitarre gestreichelt wird, wie die Violine weint, wie allein das Spielen mit Instrumenten Emotionen und Gefühle erzeugt ist atemberaubend. Das die Eleganz des weiblichen Gesangs die Atmung nicht wieder einsetzen lässt macht dieses Debüt vollkommen (AMBOSS).
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Band, die einen zum Träumen bringt!, 12. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Fire of Glenvore (Audio CD)
Wow, kann man nur sagen. Habe ich mir per Zufall mal gekauft und war beim ersten Hören so von begeistert, dass ich sie kaum aus meiner Anlage heraus nahm. Elane ist wirklich eine gute BAnd, sehr ruhig, sehr mystisch und sehr romantisch. Man kann gut sie bei Kerzenlicht anhören und anfangen zu träumen.
Alle Songs sind klasse sogar der Cover-Song von Moonlight Shadow. Also ich würd sagen kaufen !! Kaufen !!! und noch mal kaufen!!!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Können Träume wahr werden?, 13. November 2004
Rezension bezieht sich auf: The Fire of Glenvore (Audio CD)
Elane? Was ist Elane? Wer ist Elane?
Elane ist die Sängerin Joran, welche gemeinsam mit ihren drei Mitstreitern ihre Gefühle in Musik zu leben versucht. Gefühle? Nein, das trifft es nicht, nicht allein.
Aber nun erst einmal ganz von vorn:
„The Fire of Glenvore" heißt das Album. Fire? Feuer? Bombastisch, dramatisch, bedrohlich. Mir fallen viele Adjektive ein, die ich mit den Worten Feuer und Musik problemlos assoziieren kann. Doch beginnt die CD ganz anders. Feuer bedeuten ebenfalls Stille, Ruhe, Unaufdringlichkeit, aber auch einen Bann, der unsere Sinne zu fesseln vermag, sobald er sie einmal erreicht. Die CD beginnt nicht wie ein Brand, sondern wie ein Lagerfeuer, das man gemeinsam mit Freunden in freier Natur unter sternenklaren Himmeln genießt: Der stille, gefühlvolle, ich möchte sagen: wundervolle Gesang Jorans, dann eine Geige, eine verträumte Melodie, schließlich zaghafte Worte und ein aufschwingender Rhythmus. Spätestes an dieser Stelle bin ich gefesselt von Elane und ihrer Musik.
Nun setzt das beschwingtere, selbstbewusstere „Trace of the Flames" ein. Ich stehe vom Lager auf und beginne zu tanzen. Über mir die Sterne, unter mir das leise prasselnde Feuer, dazwischen ist allerdings nichts. Nichts, außer Elane.
Auf den Tanz folgt im „Nebeltanz" die Sehnsucht. Dem Klang der Geige folge ich hinaus in die Unendlichkeit und finde zu mir selbst. Sehnsucht keimt auf. Nach Einsamkeit? Nach Zweisamkeit? Nach Freude? Phantasie? Träumen? Ich weiß es nicht, doch lass ich mich fallen und gleite ziellos umher, doch ohne mich zu verlieren. -
Ich könnte diese Ausführung auf jedes Stück dieses Albums ausweiten, doch würde ich damit das Ausmaß dieser Rezension sprengen. Jedes der folgenden Stücke, hat seinen eigenen Charakter. Sei es das sehr rhythmische, liedhafte „Shule aroon", das Stück „Tears and the Perfect Light", in welchem die Musiker den Mut beweisen, eine E-Gitarre zunächst verstärkt einzusetzen, um sie anschließend zu verbannen, das Stück vollständig umzuwerfen und neu zu erfinden, oder aber auch die Nr. 8, „Come to the Sea", welches von einem Kampf der Gegensätze ohne Gegensatz handelt, in welchem beide Seiten ohne Sieger zu einander finden. -
„The Fire of Glenvore" ist kein einfaches Album. Mir war es - anders als der in Eigenproduktion herausgebrachte Vorgänger - nicht beim ersten Hören sofort zugänglich. Doch lernte ich diese Musik zu verstehen, die Kompositionen zu begreifen und wurde hundertfach mit dem Hörgenuss eines Meisterwerkes belohnt.
Bleibt nun noch eine Frage zurück: Was oder wer ist Elane?
Elane ist ein Produkt unserer Phantasie, eine Märchengestallt, so könnte man sagen. Gleichzeitig jedoch ist Elane auch eine Woge der Gefühle, der zumindest ich nicht zu widerstehen vermag oder möchte.
Wenn nun aber wie bei dieser Musik Phantasie und Gefühl aufeinander treffen, muss etwas Neues entstehen, etwas Unvergleichbares, Wundervolles: Ein Traum!
Drum lasst uns Elane folgen, bei ihr verweilen und gemeinsam träumen. Elanes Traum. Jorans Traum. Den schönsten Traum, den jeder einzelne von uns zu träumen vermag.
Am liebsten für immer.
Danke!
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