Finsterworld 2013

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(20)
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"Finsterworld" spielt in einem scheinbar aus der Zeit gefallenen Deutschland. Ein Land, in dem immer die Sonne scheint, Kinder Schuluniformen und Polizisten Bärenkostüme tragen und Fußpfleger alten Damen Kekse schenken. Jedoch lauert hinter der Schönheit dieser Parallelwelt der Abgrund und dorthin geht die Reise. Regisseurin Frauke Finsterwalder zeigt in "Finsterworld" ein ...

Laufzeit:
1 Stunde, 34 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Finsterworld

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Frauke Finsterwalder
Studio Walker Worm Film
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 14. Mai 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Was ist" Finsterworld" ?
Ebenso könnte man einen David Lynch befragen wo denn nun das klar zu erkennende Motiv seiner besten Werke liegt.
Beantworten kann ich ihnen die Frage nicht.
Nur so viel: dieser Film gehört zum verschrobensten, schwärzesten, gehaltvollsten und zugleich tiefgründigsten, was seit langem über Deutschlands Leinwände flimmerte und ist ein wahres Freudenfest für Cineasten.
Freilich ist der Humor vergiftet und eigentlich schwer genießbar, ähnlich einer besonderen Plätzchen -Backzubereitung die im Film dargereicht wird.
" Finsterworld" ist alles und nichts, ist melancholisch, entsetzlich, gnadenlos pessimistisch, skurril, unendlich liebevoll und von allem dann auch das komplette Gegenteil.
Der Widerspruch in sich, so phantastisch und meisterhaft zu einem Cocktail zusammengebraut, der nach einer Minute höchsten humoristischen Genußes gleich danach wieder so bitter schmeckt wie eine nur oberflächlich noch verführerische Frucht.
Denn unter der glänzenden Schale gärt das ekelhafte zersetzte ,faulende Fruchtfleisch.
Fünf Geschichten aus Deutschland im Jahre 2014.
Getaucht in schönstes Sonnenlicht, malerische Wiesen und darunter.... Schwärende eiternde Wunden und Traumata.
Denk ich an Deutschland in der Nacht.... der Abgrund!
Fünf Geschichten die sich , und da kann selbst ein Film wie " Babel" nur sporadisch mithalten, in hochkomplexer, atemberaubender Weise erst nacheinander als einzelne Storyfäden entwirren, mehr und mehr letztendlich wieder zusammenführen und wie ein schillerndes Mosaik, dem Zuschauer ein so selten glückselig machendes Gefühl vermitteln: Dieser Film ist einzigartig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 4. August 2014
Format: DVD
Der Besuch einer Klasse von Jugendlichen in Schuluniform im KZ mit über-ambitioniertem Lehrer; die Hackordnung zwischen den jungen Menschen; ein Einsiedler mit zahmen Rabenvogel; ein Plätzchen-backender Fußpfleger mit speziellen Vorlieben; ein Polizist in Ganzkörper-Pelz, deren Freundin eine dröge Real-Doku dreht und die beständig aneinander vorbei reden; ein aufeinander eingespieltes High-Class-Ehepaar im Hotel, was später im aufgemotzten Mietwagen einen vermeintlich spannenden jungen Mann mitnimmt.....

Allesamt schräge Charakteren, die in verschiedenen Film-Schnipsel porträtiert werden, welche sich im Lauf der Zeit zu einem Ganzen zusammenzufügen versuchen, ohne jedoch alle Verbindungen preis zu geben. Im Film geht es vor allem auch um unterschiedliche Fetische und deren Ausleben. Ein wenig kommt er wie ein Kaleidoskop möglichst skurriler Figuren daher. An Dramatik fehlt es auch nicht zum Ende hin. Trotzdem wirkt das Gesamtkonstrukt auf mich ein wenig holprig.

Die Schauspieler machen durch die Bank weg ihre Sache gut. Die Einstellungen sind auf ihre Art 'minimalistisch' gehalten. Einen Ortsbezug gibt es eher nicht.

Extras: Interviews mit 6 der Darstellern (zwischen 1-4 Minuten), Making of: Szenen vom Dreh, Regisseurin kommt zu Wort, Darsteller auch, der betriebene Aufwand wird klarer (ca. 17 Minuten)
'deleted scenes' - recht umfangreich und durchaus sehenswert (ca. 22 Minuten),
Trailer/Vorschauen.

Fazit: Viele Fragen bleiben offen; Vergleiche mit David Lynch hinken; ein Stück 'Seele' fehlt für mich zum 'Meisterwerk'.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 14. Mai 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
So ungefähr flimmert -Finsterworld- über den Bildschirm. Regisseurin Frauke Finsterwalder hat zusammen mit Christian Kracht ein mutiges Drehbuch verfasst, das die „deutschen Befindlichkeiten“ in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Das fand ich manchmal mehr und manchmal weniger gelungen. Mich haben vor allem die Dialoge und das starke Schauspielensemble überzeugt. Wäre es möglich, hätte ich 3,5 Sterne vergeben. Da das nicht geht, sind es vier, zu Gunsten des Angeklagten, geworden.

Ein Mann(Johannes Krisch) lebt im Wald mit einer Krähe zusammen. Die beiden scheinen glücklich zu sein, bis eine Katastrophe geschieht. Der Fußpfleger Claude(Michael Maertens) hat sich im Altenheim in die Bewohnerin Frau Sandberg(Margrit Carstensen) verknallt. Ein paar Jahrzehnte Altersunterschied machen da anscheindend nichts aus. Frau Sandbergs Sohn Georg(Bernhard Schütz) ist ein versnobter, reicher Schnösel, der sich nicht um seine Mutter kümmert. Lieber ist er mit seiner dekadenten Frau Inga(Corinna Harfouch) auf Reisen. Maximilian Sandberg(Jakub Gierszal), Ingas Sohn, ist mit seinen Mitschülern auf Klassenfahrt. Bei einem Besuch auf geschichtsträchtigem Gelände spielt Maximilian seiner Mitschülerin Natalie(Carla Juri) übel mit. Der Polizist Tom(Ronald Zehrfeld) läuft in seiner Freizeit gern im Bärenkostüm herum. Seiner Freundin, der Dokumentarfilmerin Franziska(Sandra Hüller), kann er das nicht erzählen. So leben beide aneinander vorbei.

Ich fand den Anfang der Story ziemlich verkopft. Es dauerte, bis ich in den Plot hinein fand. Nach und nach entwickelte sich -Finsterworld- dann jedoch.
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