Horst Eckert schafft es auch in diesem Krimi wieder, große Spannung zu erzeugen: Serienmörder und/oder Nachahmetäter? Sehr stark in die polizeilichen Ermittlungen verwoben ist das Privatleben der Kommissare & Co.; beides hängt auch eng miteinander zusammen, was für mich einen Reiz des Lesens ausmacht. Einzelne Entwicklungen sind zwar gelegentlich vorhersehbar, doch gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Für Menschen, die mit Eckerts Werken noch nicht vertraut sind, könnte die Vielfalt an Personen, insbesondere auch bei der Polizei, verwirrend sein - Ben Engel und Karl Thann kann man wie auch den "Rottweiler" schon in den vorigen Büchern kennenlernen. Ich habe das Buch "verschlungen", muß allerdings anmerken, daß mir die brutalen Szenen ein bißchen zu voyeuristisch ausgemalt sind - manchmal ist weniger auch mehr. Insgesamt aber kann ich's sehr empfehlen!