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Finnegans Wake /Finnegans Wehg: Kainnäh ÜbelSätzZung des Wehrkess fun Schämes Scheuss
 
 
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Finnegans Wake /Finnegans Wehg: Kainnäh ÜbelSätzZung des Wehrkess fun Schämes Scheuss [Taschenbuch]

James Joyce , Dieter H Stündel
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1256 Seiten
  • Verlag: ZWEITAUSENDEINS; Auflage: 1 (10. März 2006)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3861507536
  • ISBN-13: 978-3861507536
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.464 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Finnegans Wake von Joyce: Ein einziger großer Unterleibswitz. 1.264 Seiten. Ungekürzt, zweisprachig, broschiert, im kompakten Format.

„Finnegans Wake“ ist James Joyces letztes und größtes Werk. Wolfgang Hildesheimer rühmte, dass dieses Buch eine der höchsten Möglichkeiten von Literatur überhaupt verkörpere. Es galt seit seinem Erscheinen im Jahre 1941 als unübersetzbar.

Joyce hat 17 Jahre lang an seinem Hauptwerk gearbeitet, jedes einzelne Wort wird als Herausforderung angesehen, und selbst im heimischen Irland ist die Dechiffrierarbeit an „Finnegans Wake“ nicht abgeschlossen. Finnegan lockte die größten Wortathleten wie ein unbestiegener Achttausender die Messners dieser Welt. Hans Wollschläger und Wolfgang Hildesheimer wollten den Gipfel besteigen, scheiterten aber an Sauerstoffmangel und an an der Maschine festgefrorenen Fingern.

Arno Schmidt nannte das Werk einen einzigen großen Unterleibswitz. Als Schmidt eine Übersetzung von „Finnegans Wake“ anbot, wollte kein Verlag anbeißen. Als Sensation feierte der Bayerische Rundfunk denn auch, dass Dieter H. Stündel nach ebenfalls 17-jähriger Arbeit die Übersetzung von „Finnegans Wake“ vorlegte. Stündel ist Schmidt-Alumnus, er ist der Autor eines Registers zu „Zettels Traum“ und übersetzte vorher Werke von hohem Schwierigkeitsgrad, z.B. Lewis Carolls „Alice in Wonderland“. 10 Jahre brauchte Übersetzer Stündel, um das Buch erst einmal zu begreifen. Denn die Mythen und Religionen der Welt, die Geschichte der Menschheit von der Antike bis Napoleon, all das hat Joyce in seinem letzten Buch in Wortspielereien verwoben - mit Wörtern aus 22 Sprachen. Mitte der 80er Jahre war es soweit: Der Inhalt war entschlüsselt. Stündel machte sich an die eigentliche Übersetzungsarbeit des Mammut-Werkes.

Darüber, dass ‚Finnegans Wake‘ ein bedeutendes Werk des grotesken Humors ist, herrscht weitgehend Einigkeit, Und das heißt: den Kalauer zur Kunstform zu erheben, ein Feuerwerk von Sprachspielen abzubrennen, Wörter zu verdrehen und zu kreuzen, bis sie mehrere Bedeutungen annehmen.

50.000 neue Vokabeln hat Stündel für seinen „Finnegans Wehg“ (so der deutsche Titel) erfunden. Joyce hat sich hier ausgetobt, was sein Wissen anbelangt, so Übersetzer Stündel, für den ‚Finnegans Wake‘ auch eine vor Erotik triefende Auferstehungsgeschichte mit viel Whiskey ist. Hauptsache für Stündel aber bleibt: Es ist viel Spaß in ‚Finnegans Wake‘. Fritz Senn, der Leiter des Zürcher Joyce-Archives, würdigte Stündels Arbeit als kleines Wunder und als imponierendes Werk.

Der komplette zweisprachige Text der deutschen Erstausgabe, übersetzt von Dieter H. Stündel jetzt als seitenidentische broschierte Sonderausgabe mit 1.264 Seiten im kompakten Format 15x22 cm.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jolimo
Ich darf damit angeben, dass ich, lange her, 'Ulysses' viermal gelesen habe - einmal davon deutsch. 'Finnegans Wake' wollte ich mir für die Zeit meiner Pensionierung aufheben, bin jetzt aber entschlossen, auch das zu lassen. Denn häufige Blätterversuche und die Lektüre von reichlich Sekundärliteratur haben mich davon überzeugt, dass Joyce in seinem letzten Buch die Kommunikation mit eventuellen Lesern praktisch abgebrochen hat. Anders gesagt, ich hoffe nicht mehr, dass die unendliche Mühe einer Lektüre sich insgesamt lohnt.
Dennoch: Wenig gegen Joyce - sicher ein ganz bedeutender Schriftsteller. Aber alles gegen die Übersetzung, die ich nicht kenne. Es ist mir unerfindlich, wie ein kluger Kopf wie Herr Stündel sich in so eine Aufgabe verrennen konnte. Man braucht nur ein paar Zeilen vom 'Wake' anzuschauen, um zu sehen, dass man das Buch nicht übersetzen kann. Karl Kraus hat mal den Aphorismus geschrieben: 'Je größer der Stiefel desto größer der Absatz.' Schon dieses einfache Wortspiel (Doppelsinn von 'Stiefel' und 'Absatz') ist etwa im Englischen nicht wiederzugeben. Nun sind aber die Joyce'schen 'puns' oft drei-,vierfach aufgeladen, oft mit Anklängen an andre Sprachen. Wie sollte das zu übersetzen sein? Man könnte höchstens versuchen, ein eigenes Buch auf 'Wake'-Art zu schreiben. Und sowas ist ja wohl die Stündel'sche Übersetzung geworden, jedenfalls 'Kainnäh' Übertragung, wie er selber weiß. Aber warum denn noch ein solches Buch? Ein Versuch dieser Art reicht völlig. Und ich vermute, dass das Original kaum schwerer zu lesen ist als die Übersetzung.
Schade um die Zeit, die Herr Stündel mit diesem Unsinn verbracht hat.
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7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Där Wehg ißt das Ziehl 7. Februar 2009
wer keine freude (und ahnung von) an sprache oder sprechen hat, sollte die/seine schnautze (be)halten. james joyce ist gewiss schwerer kost. kann man/frau nur erleben, nicht (nur) lesen. finnegans wake ist un(üb)ersetzbar. dieter h. stündel ein genie. joyce sowieso. lassen sie sich von eine rheinländerin nur eine seite vorlesen und sie sind gefangen. forget harry potter - kinderkram. geh auf deinem wehg und auf den hinterbeinen, die anderen sitzen noch in den bäumen und lesen - bücher. ok. die gebundene ausgabe verlag 2001 von 2002, ist 5 pfund schwer - just get it, stupid!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
finnegans wake 14. November 2009
?????
nur zwei Rezensionen???
naja...so unerwartet nicht...
aber: jedoch...beide:
abseits jeder Realität, geschweige denn, Kenntniss..
wer es nicht zu goutieren vermag, der schweige??
ich lach mich tot!
(und das im Sinne von J.J. ...)
also: Gläubigkeit ist eingefordert...an Stelle von Nachfrage???
und der Vergleich mit Harry Potter....
da schweigt des Dichters Höflichkeit..
aber: nur das Scheitern ist möglich???
ein durchaus ernsthafter Einwand...
nachvollziehen,was dort literarisch abläuft???
ich gebe zu, dass auch mir das nicht gerade leicht fällt..
also: lese man doch mal zunächst die die Erklärungsversuche von Arno Schmidt...im Triniton...
also Lesemodelle..
aber: darum geht es mir hier eigentlich gerade nicht...sondern:
die Art des Abdrucks:
warum das eine senkrecht und das andere waagerecht???
verwirrt und macht die Lektüre schwer...
da ist ja der Originaldruck von Zettels Traum leicht zu lesen"!!!
Gruß
Wilfried Röpert
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