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Finistra

Scumbucket Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (23. Oktober 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Noise O Lu (Warner)
  • ASIN: B00004Z3F4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.069 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Manzanita star
2. Admit that she had lost
3. Paranoid skin
4. Stiff and smell
5. Ermino
6. By the way
7. I will pay day by day anyway
8. Eight
9. Shapeless man
10. Busstop
11. Luberon
12. Space
13. Pluramon
14. Wish below
15. Rollerwolf

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ihr habt noch immer nicht den Tod von Nirvana-Frontman Kurt Cobain überwunden? Ihr seid auf der Suche nach DER deutschen Underground-Hoffnung im Independent-Bereich? Euch kann geholfen werden! Scumbucket sind mit ihrer neuen Scheibe Finistra zurück, die einmal mehr beweist, dass sich Krach und Melodie nicht ausschließen müssen. Das Grundgerüst der Scheibe ist Noise-Rock mit diversen Frühneunziger-Zitaten. Darüber legt die Combo um den ausdrucksstarken Sänger/Gitarristen Kurt Melodien, wie sie im Buche stehen. Tracks wie "Manzanita Star", "Admit That She Had Lost" oder "Stiff And Smell" bohren sich in das Hirn des Hörers, versprühen diese typische Noise-Rock-Melancholie und erinnern in ihren allerbesten Momenten sogar an die göttlichen und alles überragenden The God Machine. Dieses Album muss man haben, wenn man in Zukunft bei Diskussionen über die heißesten Acts der Zukunft mehr als ein Wörtchen mitreden will. Klasse! --Boris Kaiser

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ja, ja, es mußte soweit kommen. Irgendwer mußte die Cobainsche Lücke schließen. Und wen dieser jemand dann noch aus deutschen Landen kommt, Troisdorf um genau zu sein, kann rein gar nichts mehr schief gehen. Scumbuckets dritter Longplayer ist da - und ein Monster der Sentimentalität frißt und frißt und frißt sich wieder mal in die Ohren der Zuhörer. Seine Zähne allerdings sind mit neuem Zahngold verziert und sein Mund speit 15 morbide Liebeslieder heraus, die anmuten, als habe unser aller Kurt zusammen mit JDs Ian Curtis derart viel geraucht, dass es mehr logische Konsequenz als alles andere war, formschöne Songs für den Sommer, den Herbst und den Winter zugleich zu schreiben. Mit „Finistra" präsentieren Kurt Ebelhäuser (Blackmail) an der Gitarre und Guido Lucas (Produzent und 'bluNoise'-Labelboss) am Bass Gefühl und Psychedelic mit neuem Drill. Was sie als Musik über den Dingen schweben lassen, erinnert entfernt an von den Toten auferstandene Nirvana, die gemeinsam mit ihren Leidensgenossen von Joy Division eine Ode an sich selbst abliefern. Schmusesongs also, so deprimierend und doch formschön und wohlfeil arrangiert, das zuweilen der bitterböse Sound jede dahingesiechte Beziehungskiste aufreißt. Elektronische Loops und Soundtüfteleien wirken angenehm störend und doch zugleich ungemein sinnlich vertiefend. Ob nun bei Popsongs wie „By The Way", die man nie wieder vergessen wird oder während melancholischer Oden an den Sixties-Pop. Man genieße vielleicht zu allererst das unglaubliche „Paranoid Skin", eins der gefühlvollsten Klanggemälde das sich der Roadmovie Leben nur vorstellen kann. Ganz groß, das.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das gefällt. 29. August 2003
Von Josh.B
Format:Audio CD
Scumbucket, das ist die Zweitband des bärtigen, langhaarigen und lustigen Blackmail-Gitarristen Kurt Ebelhäuser, in der er nicht nur an den Saiten zupft, sondern den Liedern auch sein Stimmorgan leiht. Schließlich gibt's hier keinen Türken namens Aydo Abay, der ihm diese Aufgabe abnimmt. Die erste Frage, die sich hier aufdrängt, lautet natürlich: Wie schneidet Herrn Ebelhäusers Gesangstalent gegen jenes zweifelsohne großartige von Herrn Abay ab?

Anders, wird man zunächst antworten, ehe man sich an die doch sehr ungewohnten Klangfarben von Kurts Stimme gewöhnt hat, zumal die Blackmail-typische Gitarrenwand umso vertrauter klingt. Schon der Opener zeigt es, sobald die ersten sphärischen Töne erklingen: Die Magie von Blackmails ‚Bliss, Please' hinterlässt ihre Spuren. Trotzdem ist hier etwas anders. Es ist nicht nur die Stimme, sondern auch die Art des Gesangs, die sich vom großen Bruder absetzt. Und die Sixties-Einflüsse. Ja, sogar die gelungene Busstop-Coverversion der Hollies ist hier bestens aufgehoben. ‚Finistra', ein abwechslungsreiches und dabei doch ungemein homogenes Album, das sich in einem Zuge durchhören lässt, ohne langweilig zu werden.

That means: Kein Ausfall. Nicht umsonst höre ich hier meine erste Platte, bei der ich die Titel der Stücke nicht kenne. Woran's liegt? Favoriten konnte ich nur schwer herauspicken, denn kein Lied hebt sich in besonderer Weise von den restlichen 14 ab, was nicht heißen soll, dass ‚Finistra' dem Hörer keine Höhepunkte bietet. Vielmehr sind es all die kleinen magischen Passagen innerhalb der einzelnen Songs, die dieses Rundum-Wohlfühl-Paket für Alternative-Rocker erst so richtig hörenswert machen.

Anspielen: Manzanita Star | Admit That She Had Lost | Shapeless Man | Pluramon

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beatles treffen Nirvana 19. August 2003
Von Calculon
Format:Audio CD
Es gibt wohl kein vergleichbares Album aus Deutschland. Natürlich sind Blackmail, Ken und die anderen Alben von Scumbucket (vor allem "Aficionados") in der gleichen Liga,
aber "Finistra" ist definitiv die eigenwilligste und schönste
Rockplatte, die jemals in Deutschland veröffentlicht wurde.
Der musikalische Einfluss aus den 60ern verbunden mit den
harten Riffs von Kurt Ebelhäuser ergibt eine unnachahmliche
Mischung. "Finistra" ist nicht einfach "Alternative-Rock",
sie geht viel weiter.
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