Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Roman der Extraklasse, 20. August 2001
Von Ein Kunde
Ich habe von Franz bis auf den Finger Gottes alle Bücher gelesen und war gespannt wie mir dieses Werk gefallen wrürde und muß sagen, daß es für mich eines der schönsten und aussagekräftigsten Bücher ist, die ich seit langem gelesen habe. Es ist bisweilen wie ein Bild, das gemalt wird, ich konnte mir vor allem in diesem heißen Sommer diese Geschichte besonders gut vorstllen, die Hitze und die Schwüle usw. Hier werden Orte und Örtlichkeiten gezeichnet, die einem irgendwie bekannt vorkommen und Personen, die man ebenfalls zu kennen glaubt. Am Ende des Buches habe ich mich gefragt, was die Kernaussage des an Aussagen so reichen Buches ist und bin zu dem Schluß gekommen, daß die Menschen sich nie ändern werden und daß letztendlich jeder auf irgendeinen Weise käuflich ist ob gewollt oder nicht. Der Stil des Buches ist flüssig, die Geschichte einleuchtend und das gesamte Szenario wie ein bunter Bilderreigen gezeichnet. Und die Sprache ist, und da habe ich mich noch einmal vergewissert, alles andere als fäkalhaft, ganz im Gegenteil, sie ist zwar mitunter etwas hart, aber nie vulgär oder obszön. Ich empfinde diesen Roman als ein Kleinod innerhalb eines riesigen Wusts von Büchern und würde mir von dem Autor noch viele solche und ähnliche Bücher wünschen (neben seinen Superkrimis mit Kommissarin Durant). Herr Franz, bleiben Sie Ihrem Stil treu und machen Sie einfach weiter so. Von einem, der Ihren Büchern einen Ehrenplatz zugewiesen hat.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Vom Sturm durcheinandergewirbelt, 25. Mai 2005
Waldstein, ein kleiner Ort, wird beherrscht von der Familie Vandenberg. Als eines Tages Maria Olson, Besitzerin eines Tante-Emma-Ladens stirbt und Briefe hinterlässt, die auf ein lange zurückliegendes Verbrechen hinweisen, und einige Zeit später ein Unwetter Teile des Ortes zerstört, Menschen verletzt und tötet, kommen Vorkommnisse ans Tageslicht, die zu lange im Verborgenen lagen. Brackmann, der als Polizist in Frankfurt krank wurde und sich ins beschauliche Waldheim versetzen liess, fängt an, die Fäden aufzuknüpfen. Der Krimi ist mir zu simpel und glatt gestrickt. Die bösen Reichen sind bis ins Mark schlecht; Freiheitsberaubung, Erpressung, Nötigung, Mord, Vergewaltigung: Gibt es irgend ein Verbrechen, das nicht von diesen Leuten begangen wird? Und: Ein Brutalo bleibt immer und in jeder Situation ein Brutalo, und man kann sicher sein, dass er sich nicht ändern wird. Alte Männer, die in Kneipen sitzen, sind Trinker, unrasiert, ungepflegt. Eine Frau mit großem Busen, engen Kleidern und rotem Nagellack ist ein Vollblutweib. Von allem ist immer ein wenig zuviel vorhanden: Die Hysterische benimmt sich geradezu grotesk hysterisch, der Verständnisvolle besitzt einfach zuviel Verständnis. Ob eine voreheliche Schwangerschaft - das persönliche Problem ausgeklammert - in einer katholischen Kleinstadt noch heute so ein Skandal ist wie beschrieben, sei mal hinterfragt. Hätte der Autor sich nicht seitenlang bei pedantischen Beschreibungen der Umgebung und der Personen aufgehalten und die Dialoge in eine verkürzte, dafür flottere Form gebracht, wie sie sich beispielsweise in ganz normalen Gesprächen abspielt, so wäre der Roman mit der Hälfte der Seiten ausgekommen und statt dessen kompakter und wahrscheinlich spannender geworden.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kurzweiliger Schreibstil, aber langatmige Story, 28. Januar 2005
Das ist ein Buch von Andreas Franz, was mir nicht so gefallen hat. Anfangs werden erst einmal sämtliche Charaktere von Waldstein beschrieben, was etwas langatmig ist. Die Story ist für einen kleinen Ort mit Sicherheit sehr aufregend, aber wenn man seine Stories vom Frankfurter Milieu her kennt, kann man sich von dieser Art Verbrechen nicht wirklich fesseln lassen. Das einzig Interessante ist die Darstellung der Vergewaltigung. An sich ist das ganze Buch umschmückt mit irgendwelchem Dorf-Klatsch und einer korrupten Familie. Wenn man schon andere Bücher von Andreas Franz gelesen hat und man anderes gewohnt ist, darf man von diesem Buch nicht zu viel erwarten. Eine Zeitverschwendung ist es jedoch dennoch nicht, da der typische besondere Schreibstil von Herrn Franz wie immer sehr kurzweilig und bildlich sehr darstellend ist und man sich somit schnell durch die Seiten liest, aber unbedingt zu empfehlen kann man dieses Buch nicht.
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