Aus der Amazon.de-Redaktion
Pixars animiertes Abenteuer
Findet Nemo präsentiert uns eine entzückende unterseeische Welt. Als sein Sohn Nemo von einem Tiefseetaucher gefangen genommen wird, macht sich der hypernervöse Clownfisch Marlin (im Original ausgestattet mit der Stimme von Albert Brooks) auf den Weg, ihn im unendlichen -- und verblüffend detailreich dargestellten -- Ozean wieder zu finden. Auf seinem Weg schließt er sich mit Dory, dem zerstreuten Blaufisch (Ellen DeGeneres), zusammen -- nicht immer zum eigenen Vorteil. Angesichts von Haien, Tiefsee-Anglerfischen, giftigen Quallen, Meeresschildkröten, Pelikanen und dergleichen mehr, überwindet Marlin seine Ängste in dieser wundervoll komischen, unendlich spannenden Reise. Selten vergehen mehr als zehn Minuten ohne Highlight wie im Vergnügungspark. Pixar setzt damit seine künstlerisch und wirtschaftlich makellose Erfolgsstory fort, zu der bereits Filme wie
Toy Story,
Das große Krabbeln,
Toy Story 2 und
Die Monster AG zählen.
--Bret Fetzer
Kurzbeschreibung
"Aus dem heimischen Korallenriff wird der Clownfisch Nemo entführt und landet in einer Zahnarztpraxis in Sydney, wo er notgedrungen mit den übrigen Aquariumsbewohnern Freundschaft schließt und seine Flucht plant. Derweil macht sich sein Vater mit dem verwirrten Clownfisch Dory auf eine Rettungsmission durch den Ozean."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Auch mit dem neuesten Abenteuer landet Pixars John Lasseter einen Volltreffer. Hier stimmt wieder einmal Alles. Eine packende Rettungsstory mit gutem Ausgang, gleich gute Verständlichkeit und Fesselung bei Jung und Alt, sowie eine excellente Animation und Illusion der Unterwasserwelt. Über die deutschen "krassen" Synchronstimmen der beiden Haie (Erkan & Stefan), sowie von Dorie (Anke Engelke) läßt sich streiten. Hier hat wohl der Bekanntheitsgrad über die Qualifikation gesiegt. Die Extras schaffen die Gratwanderung zwischen Kindergerechtheit und Erwachsenenkompatibilität schon beängstigend gut. Als Erwchsener fühlt man sich geradezu ertappt, wenn ein Kind hereinkommt und sagt "Papa, du guckst Kindersachen?". Hm... bin halt jung geblieben, oder? Die Extras bieten Ausblicke auf das kommende Abenteuer "Incredibles- Die Unglaublichen" und Einblicke in die Pixarstudios, sowie witzige Kurzfilme, Trailer und eine ganze Menge versteckter Extras, auf deren Existenz ein Symbol hinweist. Hier muss man nur noch den richtigen Knopf finden und man darf sich z.B. an dem Werbespot zum lasergesteuerten Aquariumreiniger erfreuen. Der Hinweis auf der Disc, das manche DVD-Player die technischen Anforderungen an die "hochentwickelten" Extras erfüllen könnten, klingt aber schon recht arrogant, denn meistens hakt es nicht an der Hardware, sondern an der Software, die nicht Playerkonform ist. Mit "Hochentwickelt" hat dies weniger zu tun.
Bild: Wie gewohnt und erwartet, präsentiert sich auch das jüngstes Pixar-Abenteuer in Bestform. Die Schärfewerte liegen auf allerhöchstem Niveau, so dass die Fernsehtechnik an ihre Grenzen stößt. Beim Rochen (00.09.30) sind innerhalb der Bewegung sogar noch Millimeterfeine Linienmuster erkennbar. Unglaublich, zu was die moderne Technik heute in der Lage ist. Animationstechnisch bedingt, gibt es keinerlei Kontrastmängel, da das Abenteuer ja nicht auf chemischem Film gebannt wurde, sondern am Computer entstand. Die Farbtreue und Sättigung hat ebenfalls Referenzcharakter und läßt die unterseeische Welt in einem prächtigen Farbenspiel erscheinen. Einzig beim Rauschen leistet sich der Hauptfilm hier und da einen ansatzweisen Hinker (00.03.15). Dies aber nur bei genauem Betrachten und weil ich ja immer etwas zu meckern habe.
Ton: Die 3 vorhandenen Tonspuren liegen auf sehr hohem Niveau und entwickeln jeweils eine kleine Eigenheit. Während die englische Tonspur in der Stimme von Nemo ein wenig muffig und höhenbelegt klingt, als beide deutschen Tonspuren, bietet sie aber gleichwohl ein profunderes Bassarsenal, das kurze knackige Impulse noch bis deutlich unter 50hz mit kaum nennenswerten Volumenabfall wiedergibt. Die deutsche Dolby-/ und auch die DTS-ES-Spur können hier nur etwa 95% bieten, liegen aber sonst auf gleich hohem Niveau. Die Vorgänger Toy Story 2 und Monter AG klingen aber in ihrer Effekttiefe und Entfaltung erheblich drückender, als die Wasserspiele von Nemo. Dies kann Absicht sein, denn unter Wasser haben wir nunmal ein anderes Hörgefühl. Und Pixar ist ja für maximale Natürlichkeit bekannt. Aber auch in Szenen außerhalb des Ozeans verändert sich dies nicht. Ergo kann die Disc akustisch nicht am Thron der eigenen Vorbilder rütteln. Der Raumeindruck, den die Sounddesigner erdacht haben, ist authentisch. Nahezu jede Bewegung vor, hinter, seitlich oder rund um den Hörplatz herum, ist akustisch nachvollziehbar. Selbst in den Menüs findet man derlei Sounds. Gelegentlich gewinnt man aber den Eindruck, dass die Optik der Akustik leicht nachhinkt, insbesondere, wenn Fische von vorn nach hinten "vorbeifliegen". --movieman.de
VideoMarkt
Seit Clownfisch Nemo bei einem Raubfisch-Überfall Mutter und Geschwister verloren hat, lässt ihn Vater Marlin keine Sekunde mehr aus den Augen. Doch am ersten Schultag muss er seinen Sprössling schweren Herzens ziehen lassen. Da geht Nemo Fischern ins Netz und landet auf abenteuerlichen Umwegen in einem Aquarium, das sich in einer Zahnarztpraxis in Sydney befindet. Papa Marlin startet sofort die Suche nach dem Sohn, bei der ihm besonders die Doktorfischdame Dorie behilflich ist.
Video.de
Nach den "Toy Stories", dem "großen Krabbeln" und der "Monster AG" präsentieren die Computerfreaks von Pixar Animation nun ihren fünften Streich. Ihr Unterwasser-Abenteuer besitzt eine spannende Story, liebenswerte Charaktere und köstlich komische Dialoge. Hinzu kommen eine exorbitante Farbenpracht, verblüffend echt wirkende Actionszenen und die tollen deutschen Stimmen von Christian Tramitz (Marlin), Anke Engelke (Dorie) und Erkan & Stefan (Hai-Duo). Perfektes Family Entertainment.
Blickpunkt:
Vier Filme - vier Blockbuster. Die Success Story von Pixar ist einzigartig selbst im von Superlativen verwöhnten Hollywood. Nichts deutet darauf hin, dass die 100-Prozent-Quote, die der in Nordkalifornien ansässigen und wenigstens noch die nächsten drei Filme bei Disney angesiedelten Produktionsfirma allein in den USA ein Einspiel von knapp 800 Mio. Dollar beschert hat, mit Projekt Nummer fünf nicht beibehalten werden sollte. Die CGI-Saga von einem besorgten Clownsfisch, der in den Weiten des Ozeans nach seinem einzigen Sohn fahndet, während der Pläne schmiedet, aus einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis zu entkommen, hat all die Markenzeichen, die schon 'Toy Story 1 & 2', 'Das große Krabbeln' und 'Die Monster AG' zu Hits machte: eine pfiffige Story, liebenswerte Charaktere, hinreißenden Wortwitz, ein Füllhorn an Einfällen und zudem eine technische Umsetzung, die alles bisher Dagewesene im Bereich Animationsfilm in den Schatten stellt.[BR][BR]Bislang galt die alte Hollywood-Regel, der Dreh auf offenem Wasser berge stets unkalkulierbare Risiken von 'Waterworld'-Ausmaßen, nicht zuletzt insbesondere für computergenerierte Animationsfilme. Wenig ist bei CGI so ausgefuchst wie das realistische und überzeugende Rendering von Wasser. Das ist wohl die größte Leistung der ersten alleinigen Regie-Arbeit von Andrew Stanton: Es dauert nicht einmal die Exposition, bis man als Zuschauer vergisst, dass man hier lediglich im Computer entstandene Pixel sieht. Die Illusion ist perfekt, angefangen bei der Fülle an unglaublichen Farben, über die überzeugend gestalteten Figuren (die etwas plumpen Menschen in den Sydney-Sequenzen verzeiht man gerne), hin zum Einfallsreichtum, mit dem die Ozeanwelt mit ihren 3,7 Billionen Einwohnern (Schätzung der Macher) aus immer neuen Facetten gezeigt wird. [BR]Dabei ist die Geschichte eingangs weniger lustig, als vielmehr tragisch bewegend: Weil seine Lebensgefährtin und ihr gesamter Nachwuchs in einem Handstreich von Raubfischen getötet werden, ist der ohnehin überängstliche Clownfisch Marlin, mit Verve gesprochen von Albert Brooks, besonders protektiv, wenn es um den einzigen Überlebenden der Katastrophe geht: Der kleine Nemo kann keinen Flossenschlag vor die heimische Seepflanze wagen, ohne dass der Papa Panikattacken bekommt. So trifft es den gestressten Marlin besonders hart, dass der Sohnemann gleich am ersten Schultag aus Unbedacht einem Fischer ins Netz geht und aus seinem Leben verschwindet. Der unerwartete Held, ein Jederfisch, wenn es jemals einen gab, muss fortan die eigene Lebensangst überwinden, wenn der Sprössling wiedergefunden werden soll. Mit der lustigen Dory, die ganz 'Memento'-technisch an akutem Kurzgedächtnisschwund, dafür aber nicht an einem Mangel an Loyalität leidet, an seiner Seite beginnt für Marlin das Abenteuer seines Lebens. Er stößt auf eine Gruppe von Haien, die sich dem Mantra 'Friends not food' und damit dem willentlichen Pazifismus gegenüber anderen Fischen verschrieben haben, was solange gilt, bis sie Blut schnuppern. Auf ein bedrohliches Heer hochgiftiger Quallen, die nur im aufopferungsvollen Zickzack-Kurs bewältigt werden können. Auf Seeschildkröten, die sich völlig stoned im Meeresstrom treiben lassen und das Leben genießen. Und auf hilfsbereite Pelikane, die immerhin wissen, dass es dem kleinen Nemo gut geht: Er ist im Zieraquarium eines Zahnarztes in Sydney gelandet und plant hochtrabende Ausbuchspläne, die an 'Chicken Run - Hennen rennen' (und damit natürlich automatisch 'Gesprengte Ketten') erinnern. [BR]Dass die Zusammenführung von Vater und Sohn nur eine Frage der Zeit ist, steht von Anfang außer Frage. Aber welch schöne Haken 'Findet Nemo' dabei schlägt, ist die Hälfte des Spaßes an einem Film, der sehr zielstrebig die Erfolgsformel der vorangegangenen Pixar-Filme auffrischt: Viele Elemente hat man so oder so ähnlich bereits gesehen (die Bedrohung durch die vermeintlich grausame Nichte des Zahnarztes erinnert an das verzogene Mädchen aus 'Toy Story'; die zombiehaften Möwen tragen deutliche Züge der devoten grünen Männchen des gleichen Films) - aber es spricht für die überschäumende Fabulierlust und die Exzellenz der technischen Umsetzung, dass etwaige Déjà-Vus niemals stören: Was zählt, ist der Fun an einem kleinen Meisterwerk, das schon vor Veröffentlichung ein Instant Classic ist. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Der neueste Animationsstreich aus dem Hause Pixar ist ein Vater-Sohn-Unterwasser-Abenteuer um den kleinen Fisch Nemo, der aus seiner Heimat entführt wird.
Au ja, jetzt mal Lieblingsszenen aufzählen! Los geht's: Die Stelle, als der Clownfisch Nemo mit den Meeresschildkröten durch den Ostaustralstrom flitzt! Oder als sein Vater Marlin und seine vergessliche Fischfreundin Dorie im düsteren Wasser auf einen gefährlichen Anglerfisch treffen. Oder, nein: Wie Nemo im Aquarium einer Zahnarztpraxis landet und an die garstige Nichte des Docs verschenkt werden soll. Und da gibt's doch auch noch diesen pupsenden Pelikan ... Okay, der Animationsfilm "Findet Nemo" über einen Fisch auf Welt-, äh, Ozeanreise hat einfach zu viele komische, anrührende und großartig gestaltete Szenen, als dass man ein Best-of erstellen könnte. Für einen Animationsfilm erhielt er 2004 erstaunlich viele Nominierungen und bekam schließlich die Auszeichnung als Bester animierter Spielfilm. Was sonst.Features: Audiokommentar, Making-ofs, Hinter den Kulissen, Kurzfilm, Featurettes, Spiel, Lexikon, Galerien, Musikvideo, TrailerOscar-Faktor: vier Nominierungen und eine Auszeichnung 2004
Kurzbeschreibung
Dem Clownfisch Marlin fährt der Schreck gehörig in die Gräten, als sein vorwitziger Sohn Nemo "gefishnappt" wird. Für den sonst so ängstlichen Vater heißt das: raus aus der heimeligen Koralle, rein in die Weiten des Ozeans! Da lässt er sich weder durch eine Selbsthilfegruppe pseudovegetarischer Haie noch durch das siebartige Gedächtnis seiner Begleiterin Dorie vom Ziel abbringen: Sydney! Denn dort planscht Nemo inzwischen im Aquarium einer Zahnarztpraxis und schmiedet mit seinem neuen Freunden verwegene Fluchtpläne...
Produktbeschreibungen
Buena Vista Findet Nemo - 3D Pop-Up Box, USK/FSK: oA VÃ--Datum: 11.09.08