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"Minimalistisch, makaber, menschlich" Mirja Martens / literaturkritik.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sie hat es wieder getan!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Finderlohn und andere Stories (Broschiert)
Nach ihrem preisgekrönten Debut '"Bissige Stories für boshafte Leser"' stellt Susanne Henke mit "Finderlohn und andere Stories" erneut unter Beweis, dass sie eine Meisterin des bitterschwarzen Humors ist.Ein Mann ist zu einer Mittwommernachtsfeier gefahren, während seine Frau mit Fieber allein daheim blieben musste. Nun überlegt sie, wie sie dafür sorgen kann, dass er bei seiner Rückkehr ein schlechtes Gewissen hat. Es gelingt ihr ' nur leider viel zu gut. Schrecklich, was Thorsten beim Zahnarzt mitmachen muss, damit Verena ihn heiratet. Doch mit dem neuen Zahn kommt auch die Erkenntnis, was er von dieser Hochzeit wirklich hält. '"Loslassen"', so der Titel eines Lebensratgebers, kann man nicht nur im übertragenen Sinne. Das stellt Hendrik fest, nachdem er von Frauke stundenlang über die Buchmesse geschleift wurde und mit den Nerven am Ende ist ... Ganz bestimmt nicht "loslassen" werden den Leser die 13 bissig-pfiffigen Stories von Susanne Henke, in denen Schadenfreude der Extraklasse zelebriert wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer andern eine Grube gräbt...,
Von Zaunkoenigin "zk" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Finderlohn und andere Stories (Broschiert)
Das Schicksal lauert im Kaufhaus, im Immobilienbüro oder im Call-Center. Es wartet auf Loser und Möchtegerne und schlägt in einem knappen, lakonischen Satz zu. Mit diesem einen Satz vereitelt die Autorin wie im Vorübergehen Rachegelüste, Lebenspläne und Hoffnungen ihrer Protagonisten.Susanne Henke versteht es, in ihren 13 bösen Geschichten auch beim Leser leise Mordgelüste zu wecken, wenn sie dicke Frauen vorführt, deren Kajalstrich im Teiggesicht markiert, wo einst die Augen waren, oder fade Männer, die aussehen wie zu oft gewaschene Pullover und in Männer-Selbsthilfegruppen waidwund ihren ungeliebten Namen in den Wald hineinrufen. Wer wissen will, was passiert, wenn man schwule Heiratsschwindler erpresst, nachtblind auf Einbrecher ballert oder Ratgeber mit dem Titel Loslassen zu ernst nimmt, sollte sich schleunigst Finderlohn und andere Stories von Susanne Henke zulegen, die bereits in ihrem ersten Buch Bissige Stories für boshafte Leser bewiesen hat, dass sie den Alltag mit beißend-satirischem Zuckerguss zu überziehen weiß. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
nicht wirklich überzeugend,
Von regiefra (Gera) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Finderlohn und andere Stories (Broschiert)
Als ich so die erste Geschichte gelesen habe, dachte, ich, wow, das ist doch mal originell. Aber leider fehlt es dann an Abwechslung, es ist immer das gleiche Muster, nach dem die Stories gestrickt sind. Man weiß einfach zu früh, wie das Ganze ausgeht und das ist dann auf die Dauer doch etwas langweilig, schade. Wer so was wie Roald Dahl erwartet, wird ziemlich enttäuscht sein.
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