Kurzbeschreibung
Frühzeitig planen, um später finanziell unabhängig zu sein. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Rente ermitteln, welche unterschiedlichen Vorsorge- und Anlagemöglichkeiten es gibt und wie der Staat die Vermögensbildung fördert.
Eines ist sicher - die Versorgungslücke! Hier erfahren Sie, wie Sie die Höhe Ihrer gesetzlichen Rente und Ihren finanziellen Bedarf im Alter ermitteln können. Lesen Sie, welche unterschiedlichen Vorsorgemöglichkeiten es gibt und bei welchen Sie vom Staat unterstützt werden.
Inhalte:
- Wo anfangen: vom Kassensturz bis zur Rentenermittlung.
- Alles über Riester- und Basisrente und betriebliche Altersvorsorge.
- Was Sie bei Geldanlagen und eigenen Immobilien beachten müssen.
- Versicherungen als elementare Risikovorsorge.
- Wie der Staat die Vermögensbildung fördert und welche Steuern Sie im Rentenalter zahlen müssen.
- Vermögensmanagement zu Rentenbeginn
- In Zusammenarbeit mit ARD Ratgeber Geld.
Über den Autor
Detlef Pohl ist freiberuflicher Journalist und Buchautor. Er ist spezialisiert auf Geldanlagen, Versicherungen und Immobilien sowie auf das Thema Altersvorsorge für unterschiedlichste Zielgruppen.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
KASSENSTURZ Die privaten Haushalte in Deutschland sind heute so vermögend wie nie zuvor. Allein an Geldvermögen kommen trotz Finanzkrise über 4,64 Billionen Euro zusammen, ergab Anfang 2010 eine Studie der Allianz Global Investors, Fondsgesellschaft der Allianz-Versicherung. Privathaushalte legen im Schnitt rund 3.120 Euro im Jahr auf die hohe Kante, also 260 Euro im Monat. Dennoch existieren in vielen Familien erhebliche Lücken für die finanzielle Planung des Ruhestandes. Und diese Lücken müssen möglichst rechtzeitig gefüllt werden. AKTUELLES VERMÖGEN UND SCHULDEN Es zeigt sich: Die Generation der 35- bis 54-Jährigen bildet überdurchschnittlich viele Rücklagen. Sie macht zwar nur 35 Prozent aller Haushalte aus, trägt aber zu 50 Prozent an der gesamten Ersparnisbildung bei, ergab eine Untersuchung der Deutschen Bundesbank 2004. Dabei hat sich die Struktur der Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland in den letzten 20 Jahren dramatisch verändert. Die Sparer sehen stärker auf die Rendite; aus Sparern werden damit sprichwörtlich Anleger, die Fonds und Wertpapiere für sich entdeckt haben. Dabei überwiegen zwar noch einfache Anlageformen wie Sparbuch, Bargeld sowie Girokonto und Termingeld, doch Versicherungssparen, Investmentfonds und Wertpapiere haben gegenüber früher stark aufgeholt.