41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastisch, 10. September 2007
Wie zu erwarten sieht auch dieser computeranimierte Film auf BD (Blu-ray Disc) ganz fantastisch aus! Die Phantome scheine aus dem TV auf einen zu zu kommen, so plastisch wirkt das Bild. Der Sound ist ebenso beeindruckend wie das Bild. Wer sich für diesen Film interessiert kann bedenkenlos zugreifen. Auch interessant für Leute, die schon die DVD besitzen, der Qualitätsunterschied ist sehr deutlich!
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Irgendwo wird die Phantasie also doch großgeschrieben..., 27. Januar 2003
... und ich dachte, so langsam blieb sie stehen. Abgesehen von Horrorschockern und wenigen Ausnahmen ist das Genre "Fantasy auch für Erwachsene" so gut wie ausgestorben. Hironobu Sakaguchi hat hier neben der natürlich zu erwähnenden technischen Klasse ein Fantasy-Epos der besonderen Art erschaffen.
Die, auch vom Charakter, sehr Menschengetreuen Personen (leider sind die Bewegungen immernoch zu flüssig, um echt zu wirken) in diesem Film durchleben in einer Science Fiction - Welt ein spannendes und kreativ durchdachtes Abenteuer: Vom Leonid-Meteor, der auf der Erde landete, gehen gefährliche "Phantome" aus, die man Anfangs für Aliens hielt. Aki, die Hauptrolle, versucht mit Dr. Sid einen Weg zu finden, wie man die Monster ausschalten kann. Dabei stoßen sie auf eine sensationelle Entdeckung.
Auch wenn einige Andeutungen gemacht werden, ist das Ende des Films etwas unerwartet und regt auch darüber hinaus zum Nachdenken an. Die Liebesgeschichte entwickelt sich Stück für Stück; für manchen mag sie flach erscheinen, doch wem kann man es in einem Actionfilm noch wirklich recht machen? - Es soll ja keine Schnulze sein.
Wenn man bedenkt, dass viele diesen Film als lasch, schwammig und phantasielos bezeichnen, fällt doch die etwas andere Final Fantasy Story auf, die man aus den Spielen kennt, nur auf eine andere Art.
Auch nennenswert ist die Musik und der klasse Soundtrack zum Film, der eine wirkliche "WOW"-Atmosphäre erschaffen kann, wenn man bedenkt, dass alles rein technisch ist und doch so wirklich sein kann.
Es war ja auch noch ein zweiter Final Fantasy - Film geplant, doch durch den Misserfolg dieses Films wird es warscheinlich keinen weiteren Streifen dieser Klasse geben.
Die Ausstattung der 2 DVDs ist einsame Spitze, eine klasse Dokumentation und den Humor hat man wenigstens auf der zweiten Scheibe nicht vergessen. Die Dokumentation ist Wahnsinn, denn man erfährt wirklich alles wissenswerte über den Film und seine Entstehung.
Ich warne dennoch von einem Kauf, denn viele betrachten diesen Film eher als einen Staubfänger mit netter Aufmachung. Doch wenn man mal vom "Hollywood-ist-alles" Gedanken weg kommt, merkt man, wie tief man sich in diesen Film hineindenken kann...
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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein bemerkenswerter Titel, 19. Dezember 2005
Final Fantasy - The Spirits Within kombiniert eine Geschichte, die aktueller nicht sein könnte: der Umgang der Menschen untereinander. Angesiedelt in der nahen Zukunft fängt das Drama seinen Lauf. Ein Meteorid stürzt auf die Erde und mit ihm die Geister einer ausgestorbenen Rasse von außerirdischen Lebewesen. Menschen sterben sobald sie in Berührung mit diesen Geistern kommen. 34 Jahre später sind diese Geister zum größten Feind der Menschheit geworden. Fieberhaft versucht Dr. Aki, eine junge Wissenschaftlerin, eine Lösung für dieses Problem zu finden. Dabei arbeitet sie eng mit ihrem Professor zusammen, um mit Hilfe der sog. Spritis-Theorie die Geister zu vertreiben. Im Laufe der Geschichte entwickelt Aki, geplagt durch Albträume, ein Verständnis für die fremdartigen Phantome...
Final Fantasy beeindruckt v.a. durch die Tatsache, dass zum ersten Mal ein Film komplett von realistisch anmutenden Computermodellen gespielt wurde. Kein Darsteller ist echt. Die Handlung wird sehr gut erzählt. Die Protagonisten sind jedoch teilweise zu übertrieben verkörpert. Die friedlich naive Aki, der zornig intrigante General usw. sind keine allzu realistischen Persönlichkeiten. Was jedoch beeindruckend gelingt, ist die Übertragung von Emotionen auf den Zuschauer. In jedem Moment des Filmes ist eindeutig klar, wer gut und wer böse ist, manchmal driftet die Story zu sehr in Klischees ab.
Der Film hatte weder in Europa noch in den USA allzu großen Erfolg im Kino. Wahrscheinlich lag es an der viel zu komplexen als auch mit Symbolen übersäten Hintergrundgeschichte. Heutiges Kino muss seicht sein, damit es erfolgreich wird. Final Fantasy hinterlässt beim Zuschauer einen zwielichtigen Eindruck. Einerseits den typischen gelangweilten Zuschauer, der rein gar nichts von der Erählweise des Films hält, als auch den interessierten Philosophen, der zwischen den Zeilen lesen kann. Denn trotz aller Effekthascherei bleibt das Motiv des Films eindeutig: Liebe. Das einzige was Menschen zusammenhält und wofür Menschen ihr Leben lassen. Nichts anderes möchte uns der Film mitteilen. Beeindruckend, wie ein Computerfilm es schafft, eines unserer Urbedürfnisse nachzuahmen und den Zuschauer zum Nachdenken zu animieren...
Bewertung: fünf Sterne
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