20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Kaum unterhaltsam, 1. April 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers (Videospiel)
Nachdem ich schon seit Ewigkeiten in Magazinen und auf Internetseiten ständig neue Infos zu diesem Spiel bekommen habe, die eigentlich alle ganz gut klangen, hab ich mir das Spiel letztes Wochenende aus der Videothek ausgeliehen.
Eigentlich fing das Spiel ganz gut an. Nette Videosequenzen, ein wenig rumballern im freien Fall, ein Luftschiff steuern, aber im Endeffekt habe ich nach gut 4 oder 5 Stunden die Lust an diesem Spiel verloren und mein Wochenende anders genutzt. Schade ums Geld.
Das Spiel hat meienr Ansicht nach ein ziemlich langweiliges Konzept, das trotz gelegentlicher netter Passagen zwischendrin, nicht langzeitig begeistern kann.
Der Großteil des Spiels sieht nämlich wie folgt aus:
Laufe von A nach B, erhalte dafür eine nette Zwischensequenz und belanglose Infos und laufe danach von B nach C, wobei du mit großer Wahrscheinlichkeit dazu erst mal wieder an A vorbeilaufen musst.
Man ist also fast nur dabei durch die Pampa zu laufen und zwischendrin mal ein Minispiel zu absolvieren, oder Monster zu verdreschen.
Monster "verdreschen" heißt hier allerdings
i. Monster anvisieren
ii. Monster mittels Energiestrahl packen
iii. Monster gegen andere Monster schleudern
Das Kampfsystem war mir schon vorher bekannt und eigentlich dachte ich, das klingt doch ganz lustig. Stimmt aber nicht. Wenn Monster kommen, dann gleich in Heerscharen. Dementsprechend ist man ständig am anvisieren, wegschleudern und rumlaufen, weil man ja nicht während des Anvisierens von einem anderen Gegner attakiert werden will. Die Kamera spielt da aber nicht mit. Diese verharrt nämlich starr und sorgt somit dafür, dass der Gegner, den man gerade anvisieren will munter vom Bildschirm verschwindet, wenn man es wagen sollte gleichzeitig zu laufen. Einziger Weg dies zu verhindern ist die Kamera ständig mittels Steuerkreuz neu zu justieren.
Und es ist dauernd das Gleiche. Beim ersten Mal macht es eventuell noch Spaß, aber irgendwann nervt es einfach nur noch.
Da sich die Monster jedoch auf bestimmte, nicht zu große Areale konzentrieren, kann man allerdings auch einfach an ihnen vorbei rennen.
Was ebenfalls negativ auffällt ist, dass das Spiel gerne mal ins Stocken gerät, wenn man durch ein Feld mit zu vielen Gegner rennt. So richtig schöne Zeitlupe.
Grafisch ist das Spiel zwar eigentlich hübsch anzusehen und auch einige der "Minispiele", die zwischendruch absolviert werden wollen sind ganz lustig, aber im Großen und Ganzen läuft man dann doch nur weite Strecken von A nach B, um im Endeffekt mit einer Zwischensequenz belohnt zu werden.
Neue Videos zu bestaunen ist mir dann im Endeffekt aber nicht genug Motivation um dieses Spiel weiter zu spielen. Wenn ich einen Film sehen will, dann hol ich mir eine DVD und kein Videospiel. Da muss ich dann auch nicht stupide durch die Gegend laufen, damit's weitergeht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Neue Anmerkungen, 22. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers (Videospiel)
Nachdem in den anderen Reviews eigentlich alles gesagt ist,
wollte ich nochmal ein paar andere Punkte ansprechen und einiges richtig Stellen.
1)Der Kampf hat wesentlich mehr Feinheiten
So kann Layle die Fähigkeiten eines gegners missbrauchen, indem er B drückt.
Er kann so den Feuer-Odem eines Bombers nutzen, oder einen Goblin-Schützen zwingen auf seine eigenen Leute zu schießen.
Layle kann sich selbst entzünden, wenn irgendwo ein Feuer ist. Er selbst nimmt keinen Schaden,
kann aber Gegner in Brand stecken. Das gleiche gilt für Haftbomben. Zudem verleihen einige Accessoirs neue Fähigkeiten.
2)Leider hat Layle in den Zwischensequenzen mehr fähigkeiten als im eigentlichen Spiel.
Die Kraftfelder als Schutz vor Geschossen hätte sich im Spiel gut gemacht.
3)Neue Inhalte beim zweiten Mal?
Als ich Crystal Bearers zum zweiten Mal spielte, war das intro um eine Szene mit der Prinzessin erweitert.
Vielleicht gibt es jetzt auch ein alternatives Ende?
4)Versteckte Areale
Wer mit der Steuerung des Shuttles rumspielt, bevor(!) es ablegt,
kann zwei zusätzliche Bereiche der Stadt erkunden,
das Stadion und den Schiffhanger. Im Stadion lässt sich ein Fußball-Minispiel spielen.
Etwas unausgegoren, überdimensioniertes Spielfeld und Spieler,
die schlicht standard-NPCs sind, statt einer richtigen Mannschaft.
Den Schiffshanger habe ich noch nicht richtig erkundet. Man muss viel springen.
War dieser Bereich noch nicht fertig?
5)Wegweiser als GPS
Ihr könnt die Pfeile der Wegweiser abreißen,
die euch dann den Weg zum Ziel wie ein Kompass deuten.
Macht eine fehlende, brauchbare karte aber nicht wieder wett.
So fehlt doch immer wieder die Orientierung.
6)Chocoboreiten ist unausgegoren
Es macht Spaß mit dem Federvieh zu reiten. Leider kann man vom Chocobo aus nicht kämpfen.
Steigt man ab, rennt das Tier mit einem Affenzahn davon. WARUM?
So muss man dann doch wieder die langen Laufwege durch die schöne Welt nehmen.
Ich ärgere mich darüber, das ist das dämlichste Feature des ganzen Spiels!
7)Zu wenig Anleitung
Während das farbige Handbuch gut erklärt,
sind die Erklärungen im Spiel mangelhaft.
Angeln verstehe ich bis jetzt nicht.
8)Gute Bosskämpfe, schlechter Endfight
Während Bahamut und der Boss im Kloster sehr taktisch und übersichtlich sind,
ist der Endkampf schlecht gemacht. Schön inszeniert,
aber der eingeschränkte freiraum und die Kamera machen ihn unnötig schwer.
schwer im sinne von unübersichtlich, nicht fordernd.
Hier hätte sich SE mehr an Sin&Punishment orientieren sollen.
Es gibt einige klevere Kniffe, dei einem nicht sofort ins Auge springen.
Nur diese Kamera...
Insgesammt hat mich Crystal Chronicles: The Crystal Bearers gut unterhalten.
Layle ist endlich mal wieder ein Final Fantasy Charakter, der kein Emo, Sunnybiy oder Tunte ist.
Sein arrogantes Gehabe am Anfang wendet sich in eine gewisse Han Solo Coolness.
Tiefe gewinnt er durch seine Außenseiter-Rolle, teilweise sehr subtil.
Dennoch wirkt das Spiel etwas unfertig.
Der Teil im Grfängnis wirkt unfertig, als würden Gameplay-Elemente fehlen.
Wie eben im Schiffshanger. Beim zweiten Mal gibt es zumindest einen weiteren Schweirigkeitsgrad.
Versüßt euch die Wartezeit auf das neue Zelda und Monster Hunter3.
Crystal Bearers macht viel Spaß, trotz der Mankos.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Echt gut!, 1. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy Crystal Chronicles: The Crystal Bearers (Videospiel)
Ich hab's ja nicht so mit Final Fantasy und hab auch nie Chrystal Chronicles gaspielt, aber ich find das Spiel echt gut. Okay, es ist jetzt vielleicht auch nicht grad das "Must-Have"-Spiel schlechthin. Aber voll in Ordnung.
Die Story ist zwar auch nicht grade neu, aber nett und gut erzählt. Die Grafik ist sehr schön, besonders für Wii-Verhältnisse. Die musikalische Untermalung finde ich auch sehr gelungen. Über den Umfang kann ich nichts sagen, bin nämlich noch mittendrin beim Spielen (spiel jetzt 8 Stunden).
Das Telekinese-Kampfsystem ist mal was anderes und funktioniert recht gut. Leider ist es auf Dauer aber auch ein bisschen öde. Entweder wirft man dem Gegner was an den Kopf oder man wirft den Gegner selbst. Mehr ist da eigentlich nicht. Zudem finde ich, daß das Spiel einen nur wenig motiviert, sich den Kämpfen auch zu stellen. Es gibt weder Erfahrungspunkte noch Geld für's Kämpfen, nur Materialien zum Herstellen besserer Ausrüstung. Diese gibt's jedoch auch in Kisten zu finden und im Laden zu kaufen. Also wie gesagt, wenig Motivation zu kämpfen (außer für die Medaillen, siehe weiter unten).
Chrystal Bearer ist kein typisches Rollenspiel. Es gibt, wie erwähnt, keine Erfahrungspunkte und daher auch kein Auflevel-System im eigentlichen Sinne. Man kann nur 3 Ausrüstungsgegenstände anlegen (Ring, Amulett und Ohrring), welche den Status beeinflussen. Zufallskämpfe gibt es nicht, die Gegner sind alle sichtbar aufgestellt. Diese kommen aus einer Art Wurmloch, welches sich immer wieder öffnet und schließt (bis ihr es ganz versiegelt), was kurz vorher durch Pipsen signalisiert wird.
Kameraprobleme konnte ich keine ausmachen. Sie lässt sich ohne Probleme stufenlos mit dem Steuerkreuz justieren und durch Druck auf die Z-Taste positioniert sie sich direkt hinter dem Charakter.
Zur Langzeitmotivation: Es gibt im Spiel über 300 Medaillen zu verdienen, welche man für das Abschließen bestimmter Ziele bekommt (ähnlich dem Achievement-System auf der X-Box 360), z. B. "Steuere das Schiff ohne anzuecken durch die Schlucht". Alle zu bekommen, sollte einen ein Weilchen bei der Stange halten. Zudem gibt es 'ne Menge neuer Logos für eure Jacke freizuschalten.
Und dann gibt's noch jede Menge Mini-Spielchen, die das eigentliche Geschehen enorm auflockern. Diese sind sehr abwechslungsreich. So schießt ihr gleich zu Beginn im Stuzflug Monster ab oder schleicht euch unbemerkt durch einen Zug.
Alles in allem ist Chrystal Bearer ein wirklich gutes Spiel geworden (was die Wii ja such dringend brauchen kann). Es macht Spaß und sieht gut aus.
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