Kurz vor dem Start des Klassenausfluges nach Paris hat Alex (Devon Sawa) am Bord des Flugzeuges eine schreckliche Eingebung, er sieht wie das Flugzeug kurz nach dem Start explodiert und er und seine Freunde dabei ums Leben kommen. Diese Vorahnung hat ihn so sehr geschockt, dass er daraufhin schnurstraks das Flugzeug verlässt und ihn einige Klassenkameraden begleiten. Während sich diese noch im Terminal die "Meinung" geigen, warum Alex ihnen nun den Flug verdorben hat, explodiert plötzlich am Horizont die Maschine. Geschockt von dem Erlebnis, hat es Alex schwer wieder Anschluss zu finden. Aber als nach einiger Zeit sein bester Freund Tod (Chad Donella) auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kommt, entdeckt Alex, dass der Tod noch eine Rechnung mit den Überlebenden des Fluges zu begleichen hat...
Als ich "Final Destination" das erste Mal gesehen habe, war ich im Vorfeld von einem simplen und eher durchschnittlichen Teenie-Horrorthriller ausgegangen, wie es ihn alle Jahre wieder und meistens in enttäuschender Version zu sehen gibt. Aber spätestens nach dem ersten Drittel des Films und Alex "Entdeckung", macht die Handlung richtig Spaß. Die Story entwickelt sich zu einem spannenden und heftigen Horror-Thriller. Die selbst nach inzwischen x-maligen Sehen immernoch sehenswert ist. Denn die Handlung ist nicht nur inhaltlich ausgereift und einwandfrei in Szene gesetzt, sie verfügt auch über eine durchweg gute Besetzung. Die allen voran mit Devon Sawa einen tollen Hauptdarsteller zu bieten hat, der noch fernab jeglicher "gernetypischer Naivität" agiert und damit ein gelungener Fixpunkt des Films ist.
Die Splatter-Elemente in "Final Destination" sind dazu wohl dosiert und man merkt hier noch deutlich, dass die Macher mehr Wert auf Suspense und Thrill gelegt haben, als wie in den Nachfolgern auf viel Blut und spektakuläre "Unglücke". So entwickelt der Film eine angenehm, packende Spannung, die bis zum rundum gelungenen Ende, den Zuschauer in seinen Bann ziehen sollte - 5 Sterne.