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Ein Jahr nach dem folgenreichen Flugzeugabsturz befindet sich Clear, die einzige Überlebende der todesverachtenden Schar aus Final Destination, zu ihrem eigenen Schutz in der Psychiatrie. Es dauert nicht lange, da taucht die College-Studentin Kimberly (A. J. Cook) bei ihr auf. Kimberly hatte bei einem Trip mit ein paar Freunden nach Daytona Beach urplötzlich eine machtvolle Vision von einer gigantischen Verkehrskatastrophe. In letzter Sekunde kann sie sich und eine Hand voll Fremder (darunter eine Schwangere, ein Drogenabhängiger, ein Farbiger und ein Teenager samt mütterlichem Anhang) vor dem sicheren Ende retten. Doch wie wir bereits aus dem ersten Teil wissen, springt man Gevatter Tod nicht so leicht von der Schippe. Clear und Kimberly vereinen ihre Kräfte, um dem amoklaufenden Sensenmann die Stirn zu bieten.
Das Drehbuch, basierend auf einer Idee von Reddick von den beiden Newcomern Mackye Gruber und Eric Bress verfasst, besticht durch seine morbide Cleverness. Obschon nicht genre-referentiell wie Scream oder trashig wie Tanz der Teufel ist auch Final Destination 2 die Liebe zu Roger Corman und den B-Movies der 60er- und 70er-Jahre deutlich anzumerken. Es ist die enge Verwandschaft zwischen Angst und Spaß, zwischen zermürbender Spannung und befreiendem Lachen, die den Film zu einem echten Vergnügen für Genrefans werden lässt. Selten wurde ein Schauspiel-Ensemble derart kunstvoll und grotesk dezimiert. Die Gefahr besteht natürlich in einer gewissen Mechanisierung des Dahinmeuchelns, respektive der Entstehung eines dramaturgischen wie auch emotionalen Vakuums. Dennoch: Wer ein wenig Ironie und einen halbwegs gut verträglichen Magen mitbringt, sollte bei Final Destination 2 gut gelaunt in das fettige Popcorn greifen können. --Thomas Reuthebuch
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die bizarrsten Tode der Filmgeschichte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Final Destination 2 (DVD)
Schon der Vorgänger dieses Films war ein großer Erfolg beim Publikum und zum Teil auch bei Kritikern. Ein Grund dafür dürfte die originelle und spannende Story gewesen sein, ein anderer sicher die haarsträubenden Unfälle, denen die Protagonisten zum Opfer fielen. Teil 2 versucht gar nicht erst, dieses bewährte Konzept zu ändern. Diesmal ist es Kimberly Corman, die auf dem Weg in den Urlaub mit ihren Freunden von einer düsteren Schreckensvision heimgesucht wird. Wenig später passieren einige Dinge genau so, wie sie es vorhergesehen hat. Völlig entsetzt fährt sie ihr Auto an den Straßenrand und versucht ihre Freunde und andere Reisende davon abzuhalten in die tödliche Massenkarambolage zu fahren die sie in ihrer Vision gesehen hat. Der Unfall passiert genau so wie vorhergesehen, doch der Tod hat nicht vor, die vorm Unfall bewahrten davon kommen zu lassen.Alles an diesem Film ist eine Kategorie heftiger als im ersten Teil. Allein der spektakuläre Massenunfall am Anfang des Films ist an Wucht und Wirkung kaum zu übertreffen. Fantastisch gefilmt mit einfallsreichen Kameraperspektiven kann man sicherlich ohne Übertreibung sagen: Vergleichbares gab es bislang noch nicht zu sehen. Ähnlich bizarr und einfallsreich "arbeitet" der Tod seine Liste weiter ab. Im Vergleich zum ersten Teil hängt hier zwar manchmal der Spannungsbogen etwas durch; was bösartige Einfälle und makabren Humor der schwärzesten Sorte angeht liegt der Nachfolger ganz klar vorn. Logik sucht man an einigen Stellen allerdings vergeblich. Wenn jedoch Horror derart kaltschnäuzig und augenzwinkernd präsentiert wird wie hier, kann ich persönlich das schon verschmerzen. Mit Ali Larter als Clear Rivers und Tony Todd als Leichenbestatter William Bludworth wirken 2 der Darsteller des Originals erneut mit. Weitere Verflechtungen zum ersten Teil sind geschickt in die Handlung eingebaut. Wer den ersten Teil mochte, wird an Final Destination 2 mit Sicherheit nicht vorbeikommen. Ein mörderisch unterhaltsamer Streifen mit hohem Erinnerungswert für Freunde des gepflegten Schockers. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Morbider Spass,
Von muffy666 "muggs_c" (Frankfurt / M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Final Destination 2 (DVD)
Final Destination 1 war der etwas andere Teenie-Slasher Film. Es gab keine Zombies mit Schlapphüten oder Kerle mit Eishockeymasken. Es war das Schicksal oder der Tod höchstpersönlich, der einen nach dem anderen weggerafft hat.So war die Spannung und aber auch die Skepsis im Bezug auf den zweiten Teil gleichermaßen groß. Oft enttäuschen Sequels im Vergleich zum gelungenen Erstlingswerk, da man oft erkennen muß, daß ein zweiter Teil vom Erfolg des ersten eine Art lieblos und billig zusammengehauener Selbstläufer ist, der im Nachhinein oft enttäuschend ist. Bei Final Destiation 2 sieht die Sache ganz anders aus. Natürlich ist die Ausgangslage wieder die selbe. Dem Plan des Todes wird ein Schnippchen geschlagen; einige Teenies entkommen ihm, doch er holt sich, was ihm zusteht. So weit so gut. Doch im Gegensatz zu anderen Filmreihen, die von Anfang an oder in ihrem Verlauf lieblos zusammengestückelt wirken, waren hier echte Freaks am Start, was gerade das sehr gelungene Making-Of beweist. Die Kills sind nie geschmacklos oder verstörend, vielmehr hat man eine ausgewogene Balance zwischen "ekeligen" und "witzigen" Varianten des Ablebens gefunden. Das Perfide, was bereits den ersten Teil so besonders gemacht hat, daß sich Alltagssituationen wie Kochen oder Autofahren im Nu zu einem Dominoeffekt des Grauens steigern können, wurde hier auf ein neues Level geführt, ohne jedoch billig oder grenzüberschreitend zu wirken. Insgesamt also knappe 90 Minuten spannende Unterhaltung, wobei sich die Frage stellt, inwieweit der Film das Potential hat, auch mehrmals angesehen zu werden. In diesem Punkt gehört er wohl mehr in die Fire & Forget Schublade, was aber den erstmaligen Genuss keineswegs stört. Der ideale Film für den netten Couch-Abend, bei dem man anschließend vor der verängstigten Freundin den dicken Max machen kann und trotz Gewitter noch mal in den Keller geht oder auf dem Gasherd Popcorn macht... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich muss es zugeben - besser als der erste Teil!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Final Destination 2 (DVD)
Was bei „Final Destination 2" schon nach den ersten 15 Minuten gravierend auffällt - dieser Film ist weitaus blutiger und brutaler als der erste Teil. Die Geschichte ist natürlich ganz genau dieselbe wie in Teil 1. Doch trotzdem haben es die Autoren geschafft, die Story des 2. Teils um einiges komplexer zu gestalten, damit dem Zuschauer das Gefühl gegeben wird, dass es doch irgendwie was Neues ist.Kimberly möchte mit ihren Freunden in Urlaub fahren, hat eine Vision, dass sie alle in einem furchtbaren Verkehrsunfall sterben werden, diese Version rettet ihr das Leben, und allen anderen, die in den Unfall verwickelt worden wären. Doch damit ist es noch lange nicht vorbei. Alle Überlenden sterben nach und nach, da der Tod sein Muster erfüllen will. Kimberly weiß von den Vorkommnissen des Flugs 180, dem Flug, den Alex Browning und ein paar seiner Mitschüler vor genau einem Jahr nicht angetreten haben, was ihnen eigentlich das Leben retten sollte. Doch Kimberly weiß auch, was danach mit allen Überlebenden geschah. Und sie weiß, dass Clear die einzige Überlebende der „Nachwirkungen" ist. Sie nimmt Kontakt zu ihr auf, und jetzt kommt das Geniale: bald stellen sie fest, dass alle Beteiligten der neuen „Vorsehung" in Verbindung stehen zu den Opfern vor einem Jahr. Mehr möchte ich nicht verraten. Aber eins ist Clear und Kimberly klar - von der Todesliste kann man nicht ganz so leicht abspringen, wie man es gerne hätte. Und so tun sie sich zusammen um den Tod (erneut) zu überlisten. Ob es klappt oder nicht...tja, seht euch den Film an, und ihr werdet es merken. Also wie gesagt - dieser Teil widmet sich weitaus intensiver den Splatter-Elementen als der Vorgänger. So was ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich muss sagen, für diesen Film war das genau richtig und angebracht. Mich hat die FSK 16 schon gewundert, denn abgetrennte Körperteile, herausquellende Gedärme und Blutspritzen en masse stehen bei dieser Geschichte an der Tagesordnung. Allerdings sollte man nun nicht fälschlicherweise annehmen, dass das im Vordergrund stehen würde. Es geht nicht um endlose Schlachtszenen und Blut, die Story ist hier schon der Teil, auf den man sich dann doch konzentriert. Und wenn man mal genau überlegt - die Geschichte von Final Destination und der Fortsetzung ist GANZ schön krass. Wie oft ist man selbst dem Tod evtl. schon von der Schippe gesprungen, und weiß es nicht mal? Vielleicht sogar gerade gestern, und nun will der Tod seinen Plan vollenden...ist dieser Gedanke nicht ziemlich beängstigend? Ich zumindest habe mir solche Fragen ganz automatisch gestellt...aber es ist genau wie mit der „was wäre wenn"-Frage: wenn man zu intensiv drüber nachdenkt, dreht man irgendwann durch. Also am besten gar nicht erst damit anfangen ;-) Eigentlich wollte ich damit auch nur sagen, dass die Geschichte mindestens genauso fesselt, wie die Splatterszenen schocken!! Somit ist eine perfekte Kombination gelungen, und kaum ein anderer Horrorfilm hat mich so rundum zufrieden gestellt wie „Final Destination 2". Was im ersten Teil eine absolut geniale und neue Idee war, wurde im Nachfolger sogar noch mehr perfektioniert und noch komplexer gestaltet. Also absolute Kaufempfehlung!! Und auch Suchtgefahr, denn bei einem Mal ansehen wird es bestimmt nicht bleiben!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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