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Santa-Monica-Schönling Ryan, der den Anruf zufällig erhalten hat, glaubt zunächst an einen schlechten Witz. Höflich, aber bestimmt gibt er der Fremden zu verstehen, für Entführungen sei die Polizei zuständig und sie möge bitte die Leitung freimachen - aber schon im nächsten Moment dringen Geräusche und Schreie an sein Ohr, die Ryan erstarren lassen.
Kritik
„Final Call -Wenn er auflegt, muss sie sterben", inszeniert von Action-Profi David R. Ellis („Final Destination 2") und produziert von Roland Emmerichs Partner Dean Devlin, erinnert keineswegs zufällig an Joel Schumachers Telefon-Thriller „Nicht auflegen!". Die Idee beider Filme stammt von B-Movie-Ikone Larry Cohen, der demnächst mit einer weiteren Variante des Themas seine „Telefon-Trilogie" vervollständigen will.
War „Nicht auflegen!" jedoch auf einen einzigen Ort beschränkt, weitet „Final Call" die Perspektive auf das gesamte Stadtbild aus. Ryan-Darsteller Chris Evans hetzt auf der Suche nach der Anruferin durch die Straßen von Los Angeles, verstößt gegen sämtliche vorstellbare Verkehrsregeln und gerät mehr als einmal in feindlichen Kugelhagel.
Durchgängig spannend erzählt und mit Kim Basinger als Entführungsopfer glänzend besetzt, hält „Final Call" bis zum Showdown sein hohes Tempo und stellt die moderne Handy-Technologie geschickt in den Dienst der Handlung. Ein Rat: Nehmen Sie Ihr Handy besser nicht mit ins Kino. Es könnte klingeln.
FAZIT: Solides B-Movie mit rasantem Tempo, geschickten Suspense-Einlagen und viel Action
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