Nordisch frisch und mit einem hohen Maß an Professionalität kommen die Kings of Asgard ( wie originell ) daher
und präsentieren auf Ihrem Erstling die volle Viking-Breitseite.
Nun mag es nicht mehr das Innovativste sein, in der Nische von Unleashed und Amon Amarth sich auszutoben, jedoch machen die drei Nordmänner das mit ihrer langjährigen Erfahrung ( u.a Falconer u. MITHOTYN ) sehr, sehr gut.
Nach dem Intro geht es mit dem eingängigen "Einhärjar" direkt auf die Zwölf, und die Ohren glauben sich bei einem
Amon Amarth Silberling wiederzufinden - sehr geil und zurecht mit einem Videoclip belohnt.
Als weiterer Anspieltipp sehr fein aufgebaut ( mit elfengleichem Damengesang zu Beginn ) ist das hymnische "The Last Journey", welches ( wie die ganze Scheibe ) die üblichen Themen der tapferen Nordmänner behandelt und zu jedem Behüter des Trinkhorns passt.
Das Album wird nie langweilig, man bekommt excellent produzierte Kost mit geilem Schädelriffing, sehr genauem
Schlagzeugspiel und melodischen, tonnenschweren Stampfern geboten.
"Strike of the Hammer", ruled da genauso wie "Brethren of the North", durchgängig bereiten die Gitarren-Leads
eine Gänsehaut-Melodie nach der anderen vor.
Diese Scheibe ist für alle Freunde von Unleashed und Amon Amarth, welche Viking Metal Vollgas aus den Boxen erwarten und sich bei einem Bierchen mit Kollegen auf die hoffentliche baldige Live-Präsenz der Herrschaften freuen!
Hail to the Kings of Asgard! Well Done!