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Filosofem

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Filosofem
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Produktinformation

  • Audio CD (30. März 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: 62 (ISS Records)
  • ASIN: B000025SJ9
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.892 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Format: Audio CD
Burzums Filosofem ist wohl des intensivste Metal-Album aller Zeiten. Varg Vikernes, seines Zeichens alleiniges musikalisches Genie hinter Burzum ist zwar wegen allgemein rechten Ansichten ziemlich umstritten, man kann ihm aber die musikalische Begabung nicht absprechen. Schon gar nicht, wenn man ein Album wie Filosofem betrachtet, auf welchem in keiner Weise politisch anstößige Äußerungen gemacht werden. Das Album ist viel mehr ein Meisterwerk norwegischer Tonkunst.
Alles beginnt mit dem Track "Burzum/Dunkelheit", von welchem im übrigenauch ein Musikvideo existiert. Bereits 1991 geschrieben, ist dies wohl einer der besten Songs aus Vikernes' Hand. Stark verzerrte Gitarren, die sie sich über das gesamte Album hinziehen, sowie die ambiente Keyboardbegleitung, gepaart mit verzerrtem und gesprochenem Gesang. Eine Geniestreich aus Monotonie und Gefühl, der 7:05 Minuten dauert. Gefolgt von "Jesu død/Jesus' Tod" (8:39), der in Sachen Monotonie noch einiges draufsetzt. Steht "Burzum/Dunkelheit" in nichts nach.
Dann der großartige Song "Beholding the daughters of the firmament/Erblicket die Töchter des Firmaments" (7:53). Einfach nur packend und unglaublich intesiv.
"Decrepitude I/ Gebrechlichkeit I" (7:52), der nächste Song, verzichtet komplett auf das Schlagzeug und wird vom Keyboard begleitet. Für mich einer der Höhepunkte des Albums, wenn bei einem so unglaublichen Album überhaupt von einem Höhepunkt sprechen kann. Eine depressive und in sich gekehrte Stimmung zeichnet dieses Lied aus.
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Format: Audio CD
Filosofem gehört für mich zu den unerhörtesten Scheiben der modernen Musik.

Eigentlich bin ich nicht szenegeeicht, geschweige denn für irgendeine musikalische Subkultur prädestinierter Rezipient, doch die „Filosofem“ lässt mich durch die qualitativ sehr hohe musikalische Klanggewalt immer noch in meiner Unbefangenheit, ohne mich in die ideologischen Sphären und Stimmungen des Black Metal vertiefen zu müssen.
Ich höre eigentlich alle möglichen guten Komponisten, Bands und Musiker von Format und Qualität, von Zappa über Pink Floyd, der späten Kate Bush, Nurse with Wound, Moby und einige an Ruf limitiertere Interpreten, deren Nennung hier nicht von Nöten ist.

Musikalische Unbefangenheit und ein vollkommen unkonditioniertes Hören aller Arten musikalischer Projekte erlauben mir ein recht befreites Genießen, und m.E. ist diese Musik ein wirklich objektives, kollaptisches Klangabenteuer, ein instrumentaler Holocaust, ein aufbäumen unmittelbarer Gewalt und ein mindestens gleichermaßen berührendes Ausatmen infernalischer Energien in mantrisches Gebet, endend in einer mystischen Singularität und aufzuckendem Echo, das man nicht unbedingt mit der musikalischen Heimat Burzums verbunden hören und verstehen muss.

Angefangen vom der Relativität der Bedeutung von Anmut und Abscheu (Dunkelheit) über kollaptische Verachtung, supernovaischer Wut und Rache (Jesus Dod) über Weltschmerz und Trauer (Erblicket…, Gebrechlichkeit I) zu erhebendem Alleinsein (Rundgang…) und dem greinenden Röcheln ferner Vernichtung (Gebrechlichkeit), bietet die Scheibe ein ungewohntes Verhältnis musikalischer Landschaft, aber es ist konsequent.
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Format: Audio CD
Die Musik auf dieser CD ist für mich der Inbegriff norwegischen Black Metals. Seine rohe Instrumentalisierung, das passend eingesetzte und originelle Geschrei und das gesamte Arrangement, was eine Stimmung von Kälte, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit erzeugt, suchen seines Gleichen. Der gekonnte Einsatz von zum Teil unterschiedlichsten Klangwelten zeugt davon, dass es dem Künstler eben nicht um eine konventionelle Bedienung genretypischer Stilelemente geht, sondern um die konsequente Umsetzung des künstlerischen Befindens. Und nur so können zwei sehr unterschiedliche Lieder wie Dunkelheit und Rundgang um die transzendentale Säule der Singularität (meine absoluten Favoriten auf der CD) auf einem Album vorkommen und sich doch in einzigartiger Weise ins Gesamtbild fügen. Ein Meilenstein des Black Metals!
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Format: Audio CD
Burzums Filosofem ist wohl des intensivste Metal-Album aller Zeiten. Varg Vikernes, seines Zeichens alleiniges musikalisches Genie hinter Burzum ist zwar wegen allgemein rechten Ansichten ziemlich umstritten, man kann ihm aber die musikalische Begabung nicht absprechen. Schon gar nicht, wenn man ein Album wie Filosofem betrachtet, auf welchem in keiner Weise politisch anstößige Äußerungen gemacht werden. Das Album ist viel mehr ein Meisterwerk norwegischer Tonkunst.
Alles beginnt mit dem Track "Burzum/Dunkelheit", von welchem im übrigenauch ein Musikvideo existiert. Bereits 1991 geschrieben, ist dies wohl einer der besten Songs aus Vikernes' Hand. Stark verzerrte Gitarren, die sie sich über das gesamte Album hinziehen, sowie die ambiente Keyboardbegleitung, gepaart mit verzerrtem und gesprochenem Gesang. Eine Geniestreich aus Monotonie und Gefühl, der 7:05 Minuten dauert. Gefolgt von "Jesu død/Jesus' Tod" (8:39), der in Sachen Monotonie noch einiges draufsetzt. Steht "Burzum/Dunkelheit" in nichts nach.
Dann der großartige Song "Beholding the daughters of the firmament/Erblicket die Töchter des Firmaments" (7:53). Einfach nur packend und unglaublich intesiv.
"Decrepitude I/ Gebrechlichkeit I" (7:52), der nächste Song, verzichtet komplett auf das Schlagzeug und wird vom Keyboard begleitet. Für mich einer der Höhepunkte des Albums, wenn bei einem so unglaublichen Album überhaupt von einem Höhepunkt sprechen kann. Eine depressive und in sich gekehrte Stimmung zeichnet dieses Lied aus.
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