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Filmgeschichte. UTB basics
 
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Filmgeschichte. UTB basics [Broschiert]

Werner Faulstich
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 348 Seiten
  • Verlag: UTB, Stuttgart; Auflage: 1., Aufl. (16. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825226387
  • ISBN-13: 978-3825226381
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.420 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Werner Faulstich
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Produktbeschreibungen

literaturtest.de

Die vorliegende Filmgeschichte ist bei UTB erschienen, was die Marschrichtung schon vorgibt: Uns erwartet -- glücklicherweise -- keine bunte Bilderwelt, die die Blockbuster der vergangenen Jahrzehnte feiert. (Film-)Wissenschaftlich ist hier der Zugang zur Filmgeschichte. Da mag das einführende Kapitel etwas sperrig wirken angesichts der akademischen Gründlichkeit, mit der Aufbau, Auswahl und Fokus begründet werden.

Faulstichs erklärtes Ziel ist es, den Fehler anderer Filmgeschichten zu vermeiden und kein überbordend umfangreiches Werk vorzulegen. Was ihm hier gelingt, ist eine sinnvolle Beschränkung auf relevante Filme, Personen und Genres. Chronologisch strukturiert, entwickelt er auf diese Weise einen überzeugenden Kanon, der mit der Frühgeschichte des Films Ende des 19. Jahrhunderts beginnt und bis in die "Digitalisierung und Globalisierung" des Gegenwartsfilms reicht. Deutsche Filme bilden den Schwerpunkt, dazu die US-amerikanischen, europäischen und japanischen Produktionen, die hierzulande größere Wirkung hatten. Dabei wird herausragenden Phasen der Filmgeschichte mehr Raum gegeben. So werden in "Vom Stummfilm zum Tonfilm" neben den USA und Charlie Chaplin auch der russische Revolutionsfilm (Eisenstein), der deutsche expressionistische Film (Murnau, Lang) oder der poetische Realismus in Frankreich gewürdigt.

Der Band ist als Lehrbuch zum Selbststudium konzipiert. Der Text ist gut strukturiert, sprachlich auf hohem Niveau, dabei aber immer verständlich geschrieben. Auf ganzseitige Fotos wurde verzichtet, dafür finden sich klug gesetzte Szenenbilder und Filmplakate überall dort, wo eine Illustration wünschenswert ist. Am Ende jedes Kapitels gibt es Zusammenfassungen, Kontrollfragen und weiterführende Arbeitsaufgaben. Ein Antwortteil am Ende des Buches bietet dazu die Musterlösungen. Für die Prüfungsvorbereitung finden sich hier also alle wichtigen Features, doch eignet sich das Werk ebenso zum Nachschlagen.--Henrik Flor

Kurzbeschreibung

Filmgeschichte für Anfänger - ein Überblick von den Anfängen bis heute. Der Kanon internationaler Filmkultur wird im Licht des aktuellen Forschungsstandes kompakt gebündelt. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die in Deutschland wahrgenommenen Mainstream-Filme, ausgewählt nach den Kriterien des künstlerischen Einflusses, des kommerziellen Erfolgs und des Repräsentativ-Typischen: - die wichtigsten Epochen des Spielfilms - Schlüsselfilme - herausragende Regisseure und Filmemacher - zentrale Genres - die populärsten Stars

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Kurz gesagt dieses Buch ist eine Zumutung.

Das erste Mal in meinem Leben habe ich ein Buch zurückgegeben bzw. zurückgeben müssen.

Wie der Vorrezensent meint, ist die Kapitelüberschrift "Filme unterm Haakenkreuz" Ausdruck künstlerischer Freiheit - na prima. Warum steht's dann im Inhaltsverzeichnis nur mit einem 'a'? Der globalisierte Film ab 1900 (statt 1990) fällt auch eher in die Rubrik unfreiwilliger Komik.

Sagen wir's doch gerade heraus: Der Satz des Buches ist liederlich und steckt voller Fehler. Keine Seite ohne solche Patzer. In einigen Kapiteln herrscht sowas wie alte Rechtschreibung, in anderen eine eher neuere und ansonsten gar keine bekannte Rechtschreibung, sondern nerviger Fehlerreigen. Der Plural von Schwank kann so von einer Seite zur nächsten von "Schwanks" zu "Schwänke" wechseln.

Interpunktion ist Glücksspiel in diesem Buch. In den ersten Kapiteln enden alle Marginalien mit der Ellipse (...). Welcher Sinn verbirgt sich dahinter? Während man darüber nachgrübelt und weiter blättert wechselt dieser Stil plötzlich und man stellt etwas ratlos fest, dass zum Ende des Buches alle Marginalien mit einem Bindestrich enden. Hm?! Die Punkte sind hier wohl das Salz in der Buchstabensuppe. Manche Sätze enden mit zwei oder mehr Punkten. Vorzugsweise gewinnen Kapitelenden durch eine Häufung von Punkten.

Gibt's denn vor lauter gestalterischen Spielchen auch Inhalt? Ja, zum Beispiel einen Absatz, der sich auf 'Murnau' beziehen soll. Aber verdutzt stellt man im weiteren Verlauf fest, dass es um 'Lang' geht. Spätestens hier wird klar, dass der gesamte Text aus Versatzstücken und Allgemeinplätzen besteht, die dem Leser zufällig vor die Füße gekippt werden.

Damit dieses Werk als Lehrbuch durchgeht werden quer durch den Text Merksätze und Definitionen gestreut, die in Inhalt und Form den Zwischentiteln in Magazinartikeln ähneln. Statt präziser Ausformulierung nur flaches Gerede. Gerade da wo es zur Sache geht, bleibt das Gebotene auf dem Niveau eines Sextaner-Aufsatzes. Das nervt beispielsweise beim Dritten Reich (Sie wissen schon: "(...)Haakenkreuz(...)"). Ganz anonym agiert dort das NS-Regime. Flacher, allgemeiner und belangloser hätte das auch der erwähnte Sextaner nicht hinbekommen.

Vom Verlag W. Fink bzw UTB hätte ich mehr Qualität erwartet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Werner rulez! 17. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Da hat uns der niemals schreibfaule „Professor aus Lüneburg" ja mal wieder was beschert: Teilnahmequasibedingung des Filmgeschichte-Seminars im Sommer 2005 bei Werner Faulstich war zunächst der vollpreisige Erwerb des vorliegenden Buches - im Gegensatz zu den ansonsten üblichen Readern ganz schön wild, aber, so stellte sich am Ende heraus, es war ein tolles Geschenk!

Jawohl, wir haben das Buch im Seminar komplett durchgearbeitet, zu jeder der acht Phasen viele, viele Filmausschnitte geschaut und dank der überzeugenden Auswahl paradigmatischer Werke tatsächlich einen Überblick über das Wesentliche aus gut 100 Jahren Filmgeschichte aus deutscher Perspektive erhalten - die jeweilige Auswahl der Filme erhebt nämlich beileibe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr finden die in der deutschen Rezeption ästhetisch und kommerziell bedeutsam gewordenen Filme Beachtung und werden auch in übergeordnete Zusammenhänge von Zeitgeist, politischer und wirtschaftlicher Entwicklung, Technikgeschichte etc. eingeordnet.

Maßstäbe setzt Faulstich hier nicht nur durch die unverklemmte Integration filmgeschichtlich bedeutsamer erotischer und pornographischer Werke in seine Filmgeschichte, was in anderen Filmgeschichten meist unterbleibt, welche somit die bundesdeutschen Rezeptionsgewohnheiten doch arg verzerren oder - normativ gefasst - beschönigen. Warum machen andere das so? Faulstich nennt die beschämenden Ausflüchte knallhart beim Namen, indem er die schlichtweg fehlende Kenntnis des Primärmaterials oder auch Prüderie, Verklemmtheit, falsche Scham, Doppelmoral und Tabuisierung als den Blick verstellende Faktoren identifiziert.

Außergewöhnlich ist auch der ungezwungene Umgang mit den Konventionen deutscher Rechtschreibung („Filmkultur unterm Haakenkreuz") sowie die zuweilen schwindelerregende Vielfalt an Schreibweisen von Eigennamen („Jack Nicholson" S. 276, „Jack Nicholsen" S. 277, „Jack Nickolson" S. 280), die aber nie ganz darüber hinwegtäuschen kann, dass es sich dabei um ein und dieselbe Person handeln müsste. Auch stört es nicht wirklich, wenn die achte Phase der Filmgeschichte mal von „1990-heute" geht und sich an anderer Stelle unmaßgeblich erweitert hat von „1900-heute".

Zum Nachhaltigkeitsfaktor: Dank des Auswendiglernens der 228 Klausurfragen und -antworten im Anhang kann man sich nach der Lektüre gut an das Gelesene erinnern. Als vorbildlich und unerlässlich zum schnellen Auffinden des trotz allem Vergessenen dürften die umfangreichen Film-, Personen- und Sachregister gelten.

Faulstichs Romandebüt überzeugt nachhaltig auf ganzer Linie, da der hohe Anspruch des Autors, 100 Jahre internationale Filmgeschichte aus deutscher Perspektive zu vermitteln, vollauf eingelöst wird und das Buch dabei stets angenehm lesbar und spannend bleibt und vor allem dazu animiert hat, viele der besprochenen Filme in voller Länge zusammen mit lieben Freunden bzw. Kommilitoninnen zu genießen oder - filmbedingt - eben auch nicht.

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das Buch ist sehr übersichtlich geschrieben und bietet einen guten Überblick an dem man sich beim Lernen orientieren kann. Es ist daher eine gute Ergänzung (!) zur Vorlesung (u.ä. Veranstaltungen der Filmwissenschaft), auch um sich grobe Inhalte besser einzuprägen, hilfreich sind dabei unter anderem die gut gewählten Randnotizen.
Was den Inhalt angeht, kann ich als Anfängerin eigentlich keine Fehler erkennen, allerdings hat mein Freund teilweise Mängel in der Filmbeschreibung (Interpretation) erkannt. Auch deshalb sollte man sich beim Lernen auch andere Bücher oder Quellen zur Hilfe nehmen und sich nicht allein auf dieses verlassen. Positiv kann man noch anmerken, dass es recht gut verständlich und nicht zu langweilig geschrieben ist. Leider nerven einen hin und wieder die auffällig häufigen Rechtschreibfehler sehr, teilweise muss man sich fragen ob ähnlich geschriebene Schauspieler evtl ein und die selbe Person sein sollen. Dann wiederrum stören Buchstabendreher in einfachsten Wörtern den Lesefluss, in Überschriften sind sie ganz besonders auffällig und nervig, man könnte meinen dass man ein solches Buch zur Korrektur vorm Druck noch einmal durchliest, offensichtlich ist dies hier sehr schlampig geschehen.
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