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Filmgenres: Western (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – August 2003

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 381 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 1., Aufl. (August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150184029
  • ISBN-13: 978-3150184028
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 2,5 x 15 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Mehr über den Autor

Dr. Marcus Stiglegger (* 1971) ist einer der gefragtesten und aktivsten deutschsprachigen Filmspezialisten und arbeitet regelmäßig mit Rundfunkmedien zusammen. Stiglegger veröffentlichte bislang über 25 Bücher als Autor und Herausgeber, u.a. über Dario Argento, David Cronenberg, Akira Kurosawa und das internationale Terrorkino. Zudem schreibt er regelmäßig eine Kolumne für die Zeitschrift DEADLINE und produziert Bonusmaterial für DVDs und Blurays. Er ist Musiker und Drehbuchautor (u.a. TV-Serie DER FAHNDER).
Stiglegger übt Lehrtätigkeiten u.a. an Universitäten und Filmhochschulen in Mannheim, Klagenfurt, Regensburg, Ludwigsburg, Köln, Wroclaw und Clemson/SC aus. In seiner wissenschaftlichen Laufbahn wurde er durch zahlreiche Veröffentlichungen zu Filmästhetik, Filmgeschichte und Medientheorie bekannt. Seine Dissertation wurde als Standardwerk gewürdigt: "SadicoNazista. Geschichte, Film und Mythos" (1999, 3. Auflage Hagen 2014), in seiner Habilitation "Ritual & Verführung. Schaulust, Spektakel & Sinnlichkeit im Film" (Berlin 2006) entwickelt einen eigenständigen filmtheoretischen Entwurf, die Seduktionstheorie des Films.
Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die Körpertheorie der Medien, die Seduktionstheorie der Medien, die Dialektik von Mythos und Moderne in der populären Kultur, Medienkulturanthropologie, der Holocaust in den Medien, Genretheorie, Autorentheorie. Er ist Mitglied der GfM-AGs Film, Genre und Populäre Kultur sowie der internationalen Filmkritikerorgansiation Fipresci und des deutschen Verbands für Filmkritik.
Aktuelle Veröffentlichungen: Kurosawa. Die Ästhetik des langen Abschieds, München 2014, und Verdichtungen. Zu Ikonologie und Mythologie der populären Kultur, Hagen 2014. Herausgeber des Kulturmagazins :Ikonen:. Herausgeber der Buchreihen ,Medien/Kultur', ,Kultur + Kritik' (Bertz + Fischer) sowie ,Mythos|Moderne' (Eisenhut).

Produktbeschreibungen

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Wenn es ein Genre gibt, dass den Mythos von der Besiedlung des amerikanischen Westens quasi verkörpert hat, dann war es der Western. Mit Leichen gepflasterte Wege, Duelle in brütender Sonne, Überfälle gegen die gerade erst erbaute Eisenbahn und Indianer, die sich im Laufe der Filmgeschichte immer mehr von Bösewichten zu Opfern der Kolonialisierung mauserten, gehören ebenso zum Repertoire wie einsame Cowboys vor gigantischer Felskulisse und Strohballen, die durch die staubigen Gassen der Geisterstädte ziehen und verkünden, dass hier der Goldrausch bereits ein (schnelles) Ende gefunden hat.

Rund 70 Meisterwerke des Genres haben die Herausgeber von Filmgenres. Western ausgewählt, um sie von 46 Autoren wie Michael Althen oder Wim Wenders (!) beschreiben zu lassen, darunter so gewichtige Filme wie Zwölf Uhr Mittags, Vera Cruz, Der schwarze Falke, Für eine Handvoll Dollar, Spiel mir das Lied vom Tod oder Pat Garret jagt Billy the Kid. Mit Heaven's Gate. Das Tor zum Himmel wurde der größte Flop des Genres aufgenommen, der nicht nur die Kassen der produzierenden Filmfirma sprengte, sondern auch die Grenzen dessen, was Westernfreunde bisher zu sehen gewohnt waren. Die Kinos blieben damals leer, auch wenn der Streifen mit seinem brutalen Realismus und seinen ausgelassenen, episch aufgenommenen Vergnügungsszenen heute ein Meilenstein in der Entwicklung des Genres darstellt. Am Ende steht Jim Jarmuschs Dead Man mit einem sterbenden Johnny Depp in der Titelrolle, der Elemente des Westerns nur mehr zitiert, um sie ironisch zu konterkarieren.

Das taten freilich schon früher andere, so John Huston mit seiner Verfilmung von B. Travens Der Schatz der Sierra Madre. Dieses Highlight fehlt leider in Bernd Kiefers und Norbert Grobs Sammlung; stattdessen erscheint, als Huldigung an deutsche Trash-Ausläufer, Der Schatz im Silbersee. Aber es ist müßig, dies zu kritisieren, ebenso wie den Umstand, dass viel zu wenig Standfotos den klugen Band bebildern. Denn die Texte von Filmgenres. Western können selbst eingefleischten Kennern noch einiges Neues über ihr Lieblingsgenre vermitteln. --Thomas Köster

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Red River / Panik am roten Fluss
'Red River'

USA 1948, 133 min

R:   Howard Hawks
B:   Borden Chase, Charles Schnee (nach dem Roman 'The Chisholm Trail' von Borden Chase)
K:   Russell Harlan
M:   Dimitri Tiomkin
D:   John Wayne (Tom Dunson), Montgomery Clift (Matthew Garth), Walter Brennan (Groot Nadine), Joanne Dru (Tess Millay), John Ireland (Cherry Valance)

Die authentische Geschichte der Cowboys, das belegen viele Zeugnisse, war erfüllt von harter Arbeit, einem Kampf ums Überleben, einem Leben an der Grenze.
   Howard Hawks' 'Red River' nimmt dieses Moment der Mühsal auf und erzählt - mit grimmiger Poesie - von einem ungeheuren Wagnis: davon, wie eine Gruppe von Cowboys sich auf den Weg macht, eine Herde von mehr als 10 000 Rindern durch über 1000 Meilen unwegsames Gelände bis zur nächsten Bahnlinie zu treiben, bei Sonne, Regen, Sturm. Es geht um das Verhältnis dieser Männer untereinander und um einen harten Generationenkonflikt, der in einer Rebellion gipfelt, in einen "Königsmord", um die Herde zu retten.
   1839 erschließen Dunson und sein Partner Groot einen texanischen Landstrich, sie wollen ein ertragreiches Weideimperium aufbauen. Seine Braut Fen lässt Dunson dafür bei einem Siedlertreck zurück, er wähnt sie dort in größerer Sicherheit. Doch als er kurz darauf Rauchschwaden in der Ferne sieht, muss er einsehen, dass er falsch lag: Indianer sind dabei, den Treck zu überfallen. Bei einem von ihnen entdeckt er später das Armband, das er seiner Braut geschenkt hatte. Das Trauma, das seine falsche Entscheidung hervorruft, wird ihn nie mehr verlassen.
   Die Tragik seines Schicksals liegt darin, dass er sich für einen Moment für seine Arbeit entscheidet - und seine zukünftige Frau davon ausschließt. "Du machst einen Fehler", hält sie ihm daraufhin vor, und sein treuer Sidekick Groot wird ihn immer wieder daran erinnern. Überhaupt nutzt 'Red River' den alten Groot als neutralen, nur scheinbar naiven Kommentator, der die Ereignisse stets andeutet oder vorwegnimmt.
   Matt Garth, ein 13-jähriger Junge, ist der einzige Überlebende des überfallenen Trecks. Dunson nimmt ihn mit und zieht ihn auf wie seinen eigenen Sohn. Über 14 Jahre hinweg gelingt es ihm danach tatsächlich, zusammen mit Groot und Garth, eine monumentale Ranch aufzubauen und sein "Reich" zu gründen.
   Als Dunson dann im verarmten Süden kein Vieh mehr verkaufen kann, entscheidet er, sich nach Missouri zu wenden. Matt, der kurz zuvor aus dem Bürgerkrieg zurückgekehrt ist, schließt sich als potentieller Erbe an. Dabei stellt der Patriarch bereits zu Beginn seine Regel klar: Niemand soll den Treck verlassen dürfen, bis zum Ende will er auf alle Leute zählen können. Nicht einmal Garth kann Dunson von dieser despotischen Haltung abbringen, die schon bald Unzufriedenheit und Missstimmung unter den Cowboys weckt.
   Über Monate hinweg folgen sie dennoch Dunsons harschem Regiment, über verdörrte Weiden und karge Felsen, durch schmale Wege und reißende Flüsse. Als einer der Männer durch eine Unachtsamkeit - er nascht am Zuckerfass und lässt dabei ein paar Töpfe fallen - eine Stampede auslöst, kostet das einen Cowboy und zahlreiche, panisch gewordene Tiere das Leben. Dunson bestraft ihn hart, was die anderen nur unter Murren hinnehmen. So erscheint es wie eine Rettung, als ein Reisender ihnen erzählt, die Eisenbahnlinie sei inzwischen bereits ins näher liegende Abilene verlegt. Doch Dunson will um keinen Preis die Route ändern. Einen Cowboy, der deswegen rebelliert, schießt er einfach nieder.
    'Red River' ist auch die Geschichte eines Generationswechsels, vom Tyrannen Tom Dunson zum besonnenen Taktiker Matthew Garth, deren vielschichtiges Vater-Sohn-Verhältnis immer problematischer wird. Als Dunson zwei Cowboys nach der Überquerung des Red River zurücklassen will, überschreitet er die Grenze des Zumutbaren. Seine Männer, auch Garth und Groot, richten sich gegen ihn. Dunson wird angeschossen zurückgelassen. Und Matt Garth übernimmt die Führung, er lenkt den Treck in Richtung Abilene.
   Dabei lernt er unterwegs Tess kennen - und lieben. Er schenkt ihr deshalb den Armreif, den Dunson einst seiner Braut Fen gegeben hatte. Auch er lässt sie dann zurück, um sie sicherer zu wissen, wird allerdings Dunsons Fehler nicht wiederholen.
   Unterdessen treibt Dunsons blinder Jähzorn ihn dazu, neue Männer anzuheuern, um seine Herde zurückzuerobern. So kommt es zum Showdown in Abilene, trotz des erfolgreichen Viehverkaufs, dessen Erlös Garth an Dunson auszahlen lässt. Im Faustkampf gehen sie aufeinander los, Dunson sehr aggressiv, Garth völlig passiv, er weigert sich zunächst, sich zu wehren und seinen Ziehvater zu verletzen, was dann durch das Eingreifen von Tess eine tragikomische Note erhält - aber auch zur Versöhnung führt.
   Formal arbeitet Hawks in der Inszenierung mit Finessen, die dem düsteren Film noir jener Jahre entlehnt scheinen: Mehr und mehr wird die Umgebung zum Spiegel der Verfassung der Protagonisten. Je zerklüfteter und unwirtlicher der immer begrenztere Horizont erscheint, umso problematischer wird das Verhältnis zwischen Dunson und Garth. Aber auch - in einer Nebengeschichte - das zwischen den jungen Männern Garth und Cherry, zwischen denen sich ein Kräftemessen ankündigt, aber nie einlöst, obwohl es der alte Groot in seinem Off-Kommentar ankündigt. Cherry erweist sich in einigen Szenen als junger Vertreter von Dunsons archaischem Westernethos.
Der ungestüme junge Cowboy würde zu gerne wissen, wer von beiden "schneller zieht", er oder Garth. In einem Schlüsselmoment dieser leicht homoerotisch gefärbten Rivalität äußert Cherry, während er mit Matts Schusswaffe spielt: "Weißt Du, es gibt nur zwei Dinge, die schöner als ein Revolver sind: eine Schweizer Uhr oder eine Frau von sonstwoher. Hattest Du jemals eine Schweizer Uhr?"
   Zu einem Höhepunkt des Films wird eine Sequenz in undurchdringlichem Nebel. Diese Szene, sie spielt einige Zeit nach Dunsons Absetzung als Treckführer, ist überschattet von der Angst, Dunson könne jederzeit zurückkehren und zum Kampf herausfordern. Die Weite der Landschaft wird dabei extrem eingeengt, so dass symbolisch das Land der Freiheit zum beklemmenden Schicksalsraum wird.
   Visuell zählt 'Red River' zu den eindrucksvollsten Westernklassikern, vor allem durch eine triumphale Totale zu Beginn: Das langsame Gleiten über die wartenden Cowboys und das zu Tausenden zusammengetriebene Vieh machen auf einen Blick die ungeheure Herausforderung dieser Unternehmung deutlich. Auch am Ende nutzt Hawks die Monumentalität eines letzten totalen Kamerablicks auf die Herde als Symbol - diesmal für den Triumph des jungen Garth, der mit seiner Eigenwilligkeit den Viehtrieb retten konnte.
   Für Howard Hawks war dieser Film die erste Zusammenarbeit mit John Wayne, für dessen Rolle zunächst Gary Cooper vorgesehen war. Der verlangte jedoch zahlreiche Drehbuchänderungen, um den Charakter sympathischer zu gestalten. Doch gerade die unerbittliche, oft grausame Härte, die Waynes Dunson an den Tag legt, macht seinen patriarchalischen Allmachtsgestus verständlich - darin vergleichbar allenfalls dem des Kapitän Ahab aus 'Moby Dick', dessen Ende beinah zum Schicksal der gesamten Mannschaft wird, als ihn der Ehrgeiz unaufhaltsam in den Tod treibt. Hawks selbst, der zu dieser Zeit bereits in mehreren Genres bedeutende Filme gedreht hatte, gelang mit 'Red River' formal ein ebenso virtuoser wie origineller Western, der Anregungen aus der in der 'Evening Post' abgedruckten Serie 'The Chisholm Trail' empfing.
   Danach sollte er dem Genre noch lange treu bleiben, bis er mit dem Spätwestern 'Rio Lobo' (1971) seinen letzten Film überhaupt inszenierte. 'Marcus Stiglegger'

Literatur: Theodor Kotulla: Red River. In: Filmkritik 10 (1964). - Enno Patalas: Red River. In: Filmkritik 3 (1965). - Frieda Grafe: Howard Hawks....


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. August 2003
Format: Taschenbuch
Seit seinem letzten Aufbäumen zu Beginn der 90er Jahre ist der Western mausetot, und auch Kevin Costners neuer Versuch OPEN RANGE (2003) wird daran nichts ändern. Zeit also, mal wieder einen Überblick über die Geschichte, die Glanzpunkte, aber auch die problematischen Hauptwerke des Westernfilms zu geben. Mit diesem Band wird eine neue Reihe innerhalb der bekannten gelben Reclam-Bücher eröffnet.
Das Konzept: ca. 70 Filme werden von mehr als 40 AutorInnen auf je 4-6 Seiten besprochen. Selten gezeigte Stummfilme sind ebenso dabei wie die Klassiker von Ford, Mann, Hawks oder Boetticher, sogar brillante Außenseiterwestern wie "Auf der Kugel stand kein Name". Natürlich fehlen neben zahllosen B-Western und unbedeutenden Genrebeiträgen auch viele bekannte Filme, aber die Auswahl ist insgesamt doch sehr geglückt.
Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich um Originalbeiträge. Der Wert eines Buches steht und fällt mit der Kompetenz der Autoren, und so schwankt nicht allein die sprachliche Qualität von Text zu Text, sondern auch der Ansatz.
Manchmal wird der Film nacherzählt, dann wieder eine Idee herausgegriffen; Detailbeobachtungen wechseln mit symbolverliebten Interpretationen. Bisweilen ärgert man sich über die kurzsichtige Pseudopsychologie, dann wieder gilt es zu lernen, und nur selten wird die bekannte Westernfilm-Literatur geplündert. Und immer wieder kommt die große Begeisterung für den Gegenstand zum Vorschein.
Der Verzicht auf üppige Bebilderung ist lobenswert, zumal der Preis auf diese Weise äußerst günstig kalkuliert werden konnte und viele andere Westernbücher vor lauter Fotos nur so strotzen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. März 2005
Format: Taschenbuch
Reclam hat sich einiges vorgenommen. Nach den vierbändigen Filmklassikern sollen nun alle Filmgenres in einzelnen Bänden vorgestellt werden. Die bislang erschienen Bände jedoch bewiesen eine durchaus unterschiedliche Herangehensweise. Da war z.B. der überbordende, dicke "Science-Fiction"-Band, der auf jegliche filmhistorisch fundierte Einleitung verzichtete und auch etwas zwiespältigen Werken großen Raum einräumte, Klassiker wie "Godzilla" jedoch unter den Tisch fallen ließ. Der hier vorliegende Western-band macht viele dieser Fehler wieder gut: Namhafte AutorInnen wie Wim Wenders (!), Norbert Grob, Thomas Koebner, Manual Reichart und Marcus Stiglegger schreiben durchaus und eingestanden subjektiv über teils klassische, teils entlegene Werke. Die Einleitung der Herausgeber ist dabei vorbildlich mit klaren Thesen und einem historischen Modell. Für Western-Fans ein absolutes Muss!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Walz am 24. Mai 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
100 Jahre Westernfilme, chronologisch,
vom 12 minütigen DER GROßE EISENBAHN-ÜBERFALL aus dem Jahr 1903 bis zu Costners OPEN RANGE; Jahrgang 2003. Das gelbe 'Kult'Büchlein von Reclam überspannt diese einzigartige Filmgattung, die so viele Fans wie Gegner besitzt. Selbst der größte Kritiker kommt nicht umher, bei der Frage: "'Sag mir ein Filmgenre?"', das kleine zweisilbige Wort, zischend zwischen den Schneidezähne, cool wie Eastwood, auszusprechen: "'WESTERN!"'.
Ganz oben in der Schublade steckt es in jedem. DAS FILMGENRE schlechthin!
Western polarisiert, fasziniert, regt Widersprüche in sich und dem Zuschauer, über ganze Generationen hinweg.
Der Film, die ganze Filmwirtschaft, hätte sich ohne diese kurze Phase (knappe 30 Jahre) in der Geschichte der Menschheit, dazu noch Regional begrenzt, übergreifend über andere Genres nie zu dem entwickelt, wie der Film heute da steht. Dabei wird keine bedeutenden geschichtlichen Umwälzung, keine Revolution, kein Königsmord, etc., im Western erzählt. Der Western, er handelt immer aus der Perspektive eines Individuum, vom gewöhnlichen Volk, von Rache, Eigentum, von Konflikten, die nur Gewalt als Lösung zuzulassen scheinen. Zivilisation, der Schutz der Mehrheit als Lösung von Problemen, hat schlichtweg im Westen Amerikas noch keinen Einzug gehalten. War er der Übergang zur Neuzeit, zum Kapitalismus, zur endgültigen Ausrichtung ins Industriezeitalter. Die Freiheit der Reitenden im grenzenlos erscheinenden Horizont, vermittelt dieses einzigartige Gefühl der Alleinbestimmung, der absoluten Eigenständigkeit, gesichert durch die Macht der Schußwaffe.
Der vom Aussterben bedrohte Ahnende (Cowboy/Trapper, etc.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ivan am 3. Januar 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Für mich ist dieser Reclam Band der Beste der Reihe. Der Einführungs-Text von Norbert Grob und Bernd Kiefer ist interessant zu lesen und beschreibt das Genre. Danach gibt es rund 70 Texte zu bekannten und weniger bekannten Western. Man bekommt einen recht guten Überblick über Western von der Stummfilmzeit bis in die 90er Jahre. So ist der erste Film Der große Eisenbahn-Überfall (1903) und der letzte im Band Dead Man (1995). Schade, dass es Open Range nicht geschafft hat in den werten Kreis aufgenommen zu werden. Auch auf die Europäische Variante mit Der Schatz im Silbersee oder Leichen pflastern seinen Weg wird eingegangen. Der eine oder andere Italowestern hätte (z.B. Der Gehetzte der Sierra Madre) sicher noch Platz gefunden.

Guter Band der mir noch immer Spass macht zu lesen und den Leser auf einige bisher weniger bekannten Western-Perlen aufmerksam macht. Die Auswahl der Texte (und Filme) passt hier einfach.
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