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Filmgenres: Science Fiction Taschenbuch – 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 574 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 2., durchges. u. aktualis. Ausg. (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150184010
  • ISBN-13: 978-3150184011
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 3,2 x 14,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.568 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Ursprünglich war Science Fiction das Metier der Literatur. Mitte des 19. Jahrhunderts im Umfeld von Jules Verne und (später) H.G. Wells entstanden, war seit jeher die Verbildlichung einer zunächst technikfreundlichen, im Verlauf der Science-Fiction-Geschichte aber immer wieder auch technikkritischen Utopie vorrangiges Ziel der Autoren: Diese sollte vor den Augen der staunenden Leser quasi auferstehen. Kein Wunder also, dass sich das junge visuelle Medium des Films schnell des Genres bemächtigte, nicht selten mit psychologischem Impuls. Riesige Vogelspinnen reflektierten die Angst vor dem Atomschlag, Körperfresser projizierten die US-amerikanische Furcht vor Invasoren und Spionen während des Kalten Kriegs zum Zweck voller Kinokassen gekonnt ins All.

In 116 Artikeln widmet sich der vorliegende Band dem Genre und seiner wechselvollen Historie. Herausgeber Thomas Koebner und seine Autoren freilich fassen den Begriff der Science Fiction äußerst weit. So kommt es, dass auch ein werbeästhetisch zugegeben brillanter Film wie Delicatessen in den Bestand mit aufgenommen wurde, weil sein skurriles Mietshaus mitsamt dessen merkwürdigen Bewohnern "irgendwo in einer nicht näher definierten Endzeit" -- vielleicht nach einem Nuklearschlag? -- spielt. Dann aber dürfte auch Samuel Becketts Endspiel mit Fug und Recht Science Fiction genannt werden.

Egal: Was dieser Band der Reclam-Reihe Filmgenres von Die Reise zum Mond oder Metropolis über Die Fliege und Fahrenheit 451 bis hin zu Brazil, Terminator (zumindest Teil eins und zwei) und Matrix (zumindest Teil eins) an Klassikern des Genres aufzufahren hat und in klugen Texten bespricht, ist aller Achtung wert. Für Fans der Science Fiction also ein unbedingtes Muss. --Stefan Kellerer

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Matrix
'The Matrix'

USA 1999, 136 min

R:    Andy Wachowski, Larry Wachowski
B:    Andy Wachowski, Larry Wachowski
K:    Bill Pope
SE:   John Gaeta
M:    Don Davis
D:    Keanu Reeves (Neo / Thomas Anderson), Laurence Fishburne (Morpheus), Carrie-Anne Moss (Trinity), Hugo Weaving (Agent Smith), Joe Pantoliano (Cypher / Mr. Reagan), Marcus Chong (Tank)

Eines der faszinierendsten Phänomene inmitten des kommerziell geprägten "Millennium-Hypes" kurz vor Anbruch des Jahres 2000 war eine enorme populäre Ausschlachtung der oberflächlich vergessen geglaubten Sehnsucht der Menschen nach Spiritualität und Religiosität. Diese Sehnsucht ging immer schon einher mit einer ausgeprägten Technologieskepsis sowie einer fundamentalen Verunsicherung des Individuums bezüglich der eigenen Identität, seiner Position in der Welt und - darüber hinausweisend - bezüglich der Beschaffenheit der Realität an sich. Im Kino entlud sich diese kulturindustrielle Nutzung in einer wahren (Sint-)Flut von Verschwörungs-, mystischen Endzeit- oder Science-Fiction-Thrillern wie 'Fletchers Visionen', 'Staatsfeind Nr.1', 'The Game', 'Stigmata', 'Die neun Pforten', 'eXistenZ' oder 'End of Days'. Auch 'Matrix' schwamm 1999 mit auf jener populären Woge, gehört jedoch zweifellos zu deren intelligentesten und originellsten Beiträgen.
   Thomas Anderson spürt, dass mit der Welt, die ihn umgibt, etwas nicht stimmt. Vielleicht führt er deswegen ein Doppelleben. Tagsüber arbeitet er als Programmierer in einer Softwarefirma, nachts hackt er sich unter dem Namen "Neo" in fremde Datennetze ein und versorgt seine Umgebung mit illegalen Computerprogrammen. Als eines Tages die schöne Trinity, die engste Vertraute von Morpheus, dem Staatsfeind Nummer eins, zu ihm Kontakt aufnimmt, gerät Andersons Leben aus den Fugen. Plötzlich ist die Obrigkeit in Gestalt mehrerer Agenten unter Führung eines gewissen Smith hinter ihm her. Er wird festgenommen, und über seinen Bauchnabel führt Agent Smith einen wurmähnlichen Peilsender in seinen Körper ein. Trinity kann den Sender jedoch zerstören. Sie bringt Anderson zu Morpheus, der schon sehnsüchtig auf die Begegnung mit "Neo" gewartet hat. Der erfährt von Morpheus eine schreckliche Wahrheit: Sie befinden sich nicht im Jahr 1999, sondern in einer postapokalyptischen Welt des 23. Jahrhunderts. Während eines Krieges mit den Maschinen haben die Menschen durch Atomschläge die Sonne für immer verdunkelt, um den Feind seiner Antriebskraft, der Solarenergie, zu berauben. Doch die Maschinen gewannen den Krieg und fanden schnell Ersatz: In endlosen Reihen von Brutkästen züchten sie Menschen, um deren bioelektrische Energie als Batterie zu nutzen. Um jede Rebellion zu unterbinden, füttern die Maschinen die Gehirne ihrer Opfer über implantierte Anschlüsse am Hinterkopf mit der Matrix, einer neurointeraktiven Computersimulation, die jedem Einzelnen eine Existenz in der Normalität des Jahres 1999 vorgaukelt. Einige Menschen jedoch entwickeln genug Bewusstsein, um sich aus dem Kollektiv zu lösen. Sie versammeln sich in der letzten freien Stadt der Menschheit, Zion. Unterdessen streift ihr Anführer Morpheus mit seinem Raumschiff "Nebuchadnezzar" umher, erbarmungslos gejagt von den Maschinen. Immer wieder klinkt er sich in die Matrix ein, um den "Auserwählten" zu finden, der dem Orakel zufolge die Macht hat, die Matrix zu verändern und zu zerstören. In Neo glaubt Morpheus, diesen Einen gefunden zu haben.
   Neo macht sich mit der Crew der Nebuchadnezzar vertraut, lässt sich Kampfsportarten in sein Gehirn laden und trainiert wie ein Besessener für seine Konfrontation mit den Agenten, intelligenten Computerprogrammen mit übermenschlicher Stärke und Schnelligkeit, die sich in jede Software einklinken und somit die Gestalt jeder Person in der Matrix annehmen können. Seine Bestimmung nimmt Neo jedoch nur widerwillig an. Eine Begegnung in der Matrix mit dem Orakel, einer älteren farbigen Frau, soll Klarheit bringen. Während die Anderen mit ihrem Geist in die virtuelle Welt eintauchen, überwacht das Besatzungsmitglied Tank im Raumschiff ihre hilflosen Körper und hält sich bereit, seine Freunde über eine Telefonleitung aus der Matrix zurückzubringen. Das Orakel offenbart Neo, er sei nicht der Auserwählte. Unterdessen ist ein anderes Crewmitglied, Cypher, zum Verräter geworden, weil er seine reale Existenz in ständiger Angst und Verfolgung wieder mit den falschen Annehmlichkeiten der Matrix tauschen möchte. Durch seinen Verrat kommen vier Besatzungsmitglieder um, Morpheus fällt in die Hände der Agenten. Doch bevor Cypher auf dem Schiff Neos Körper von den Lebenserhaltungssystemen trennen kann, wird er von Tank erschossen. Neo und Trinity beschließen, sich erneut in die Matrix einzuklinken, um Morpheus zu befreien. Das Vorhaben gelingt, aber Neo wird dabei von Agent Smith erschossen. Wieder auf der Nebuchadnezzar, spricht Trinity jedoch zu Neos leblosem Körper. Sie erklärt, das Orakel habe ihr geweissagt, sie würde sich in den Auserwählten verlieben. Da sie ihn liebe, könne er also unmöglich tot sein. Tatsächlich ersteht Neo wieder auf und stellt sich, diesmal mit vollem Vertrauen in seine Fähigkeiten, Agent Smith. Dessen Kugeln stoppt er in der Luft, bevor er ihn vernichtet. Neo ist nun wahrlich Herr über die Matrix. Zum guten Schluss kündigt er den Maschinen per Telefon an, er werde den Menschen die Welt jenseits der Matrix zeigen und ihnen so die Chance zu einem Leben in Freiheit eröffnen.
   Seit ihren Anfängen gehört der Machtkampf zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz zu den beliebtesten Topoi der Science Fiction. Auch dass sich dieser Konflikt in einer postapokalyptischen Welt abspielt, ist nicht neu. Im Vergleich etwa zu den 'Terminator'-Filmen geht 'Matrix' jedoch einen Schritt weiter. Hier findet die Konfrontation meist in der virtuellen Realität eines Computerprogrammes statt, ähnlich wie in David Cronenbergs 'eXistenZ'. Die Brüder Wachowski jonglieren gekonnt mit Versatzstücken verschiedener religiöser Heilslehren, Mythologien oder Filmgenres. Deutliche Anleihen gibt es auch beim Vater des Cyberpunk, William Gibson, und seiner "Neuromancer"-Trilogie, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Während die Helden in Gibsons Romanen lediglich versuchen, in der virtuellen Welt zu überleben, streben sie in 'Matrix' nach deren Vernichtung. Weitere Stationen postmoderner Zitierwut führen von literatur- und filmgeschichtlichen Referenzen wie 'Alice in Wonderland', 'The Wizard of Oz' oder 'Star Wars' über fernöstliche Erkenntnisphilosophie bis zu Ausflügen in diverse Mythologien. So ist beispielsweise Morpheus der griechische Gott der Träume. Im Film lässt er Neo aus seiner alptraumhaften virtuellen Existenz erwachen. Ferner warten die Wachowskis mit alt- und neutestamentlichen Verweisen auf: Der babylonische König Nebuchadnezzar versuchte die Bedeutung seiner Träume zu ergründen, und Zion wird im Buch der Offenbarung als das Königreich Gottes beschrieben, in dem die Rechtschaffenen nach der Zerstörung der Erde Zuflucht finden werden.
   Die deutlichsten Parallelen ergeben sich jedoch zur christlichen Heilslehre. Dabei lässt sich die Entwicklung des Helden Neo ebenso als Weg eines Suchenden von der Sünde zum Glauben wie als Leidensweg Jesu Christi deuten. Gleich einem Täufer Johannes bereitet Morpheus für Neo das Feld. Wie Judas verrät Cypher seine Gefährten. Wie Jesus stirbt Thomas Anderson und ersteht als allmächtiges Wesen wieder auf. Der Name Neo verweist nicht nur auf diese neue Existenz, er ist auch ein Anagramm von One (der Eine) und von Eon (die Ewigkeit). So spielt es am Ende keine Rolle mehr, ob Neo wirklich der Auserwählte ist. Denn sein Glaube ist mittlerweile so unerschütterlich, dass er Berge oder in diesem Fall die Matrix versetzt. Überdeutlich auch der Hinweis auf den Sündenfall, als Agent Smith Morpheus erklärt, die Matrix sei zunächst als perfekte Welt konzipiert...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Koyaanis am 26. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Zur Einführung: Die Idee, die prägnantesten Genrevertreter aus der Welt des Kinos in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, halte ich für eine ausgezeichnete und engagierte Idee, die dem Leser die ansonsten eher unübliche Möglichkeit bietet, eine Parallele zwischen Filmgeschichte und den jeweiligen historischen Abschnitten, in denen die Werke produziert wurden, zu ziehen...und welches Genre wäre dafür besser geeignet als Science-Fiction!

In der Vorbemerkung heisst es, dass besonders junge Autoren an der Vervollständigung mitgewirkt haben. Das ist auf der einen Seite mehr als lobenswert, weil auf diese Weise die Gefahr einer allzu trockenen wissenschaftlichen Abhandlung weitgehend gebannt ist; andererseits hätte ich mir bei einigen Autoren mehr Mut zum abstrakten Thesenbau (zu dem der Genrebereich Science-Fiction mehr als einlädt) und eine sorgfältigere Recherchetätigkeit gewünscht. So wechseln sich exzellente Ausarbeitungen (vor allem über die politisch motivierte Phase der 1950er Jahre im Lichte der stets gegenwärtigen "roten" Gefahr) mit Artikeln ab, die leider nicht über ein Schulaufsatz-Niveau hinausreichen; beispielsweise werden sich eingefleischte Star Trek-Fans über eine lieblos heruntergeschriebene Inhaltszusammenquetschung, die zudem nur so von inhaltlichen Fehlern strotzt, herumärgern müssen.

Dass bei der Auswahl der Filme selbstverständlich nicht jeder einzelne Individualwunsch berücksichtigt werden konnte, sollte die Fangemeinde nicht abschrecken (auch wenn die Ignorierung jeglicher japanischer Produktionen nicht gerade der geschickteste Zug war...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. März 2005
Format: Taschenbuch
"Science Fiction" ist in der avancierten Genrereihe des Reclam-Verlages leider ein Tiefpunkt: Filmhistorisch kaum fundiert wird eine ausufernde, fast willkürliche Auswahl präsentiert, die zwar auch entlegene Geheimtips enthält (Avalon z.B.), das asiatische Kino ansonsten aber fast ausblendet (Akira und Godzilla zu vergessen ist wirklich peinlich). Dafür bekommen die bekannten großen Reihen lange Einträge - alle übrigens vom selben Autor Rauscher... Naja, es wirkt etwas so, als hätte sich der Herausgeber kaum für sein Thema interessiert - seine nachlässige Miniatureinleitung spricht zumindest dafür...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 8. März 2006
Format: Taschenbuch
Die Texte zu den einzelnen Filmen beschränken sich nicht auf eine Inhaltsangabe, sondern liefern stets auch wertvolle Hintergrundinformationen. Diese beziehen sich auf Regisseur und Darsteller ebenso wie auf den geschichtlichen oder gesellschaftlichen Wert des jeweiligen Werkes.
Auch gibt es einige der im Buch genannten Filme in unterschiedlichen Versionen, wobei die anderen Versionen kurz genannt und auf Unterschiede, beispielsweise in Blickwinkel oder Interpretation der Buchvorlage, eingegangen wird.
Diese Informationen sind reichhaltig und verständlich aufbereitet.
Die chronologische Auflistung erweist sich neben dem Inhaltsverzeichnis als sehr gute Strukturierung, allerdings findet sich am Ende des Buches auch ein Register mit Filmtiteln. An dieser Stelle sind nicht nur die ausführlich vorgestellten Filme nachzusehen, sondern auch sämtliche Querverweise zu anderen Filmen, die im Buch Verwendung fanden.
Trotz der positiven Aspekte gibt es bei diesem Buch, wohl das zuerst erschienene der Reihe, einiges zu bemängeln.
Dies beginnt damit, dass zahlreiche Filme eher anderen Genres zuzuordnen wären. Beispielsweise der Horrorfilm "Das Dorf der Verdammten" oder "Kleiner Laden voller Schrecken" (der mir nur als "Little Shop of Horrors" oder als "Der kleine Horrorladen" bekannt ist). Letzterer hat sicherlich eine Alien-Pflanze an Bord, aber macht das schon einen Science-Fiction-Film aus? Immerhin überwiegen Anteile aus Horror(komödie) und Musical, und der Film spielt zudem auch in der Gegenwart und beherbergt keine typischen Science-Fiction-Merkmale - wie dem Herausgeber erst recht bekannt sein dürfte, denn typische Elemente des Genres listet er zu Anfang des Buches noch auf.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pete Thrope am 6. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Reclam ist ein Verlag, den so mancher Schüler mit Schrecken im Gedächtnis hat, musste man sich doch oft für den Lateinunterricht solch illustre Werke wie "De Bello Galico" zulegen. Aber - Reclam ist auch ein Verlag, der Wert auf Qualität legt.

Bei dieser Buchreihe über Filmgenres wird dies bestätigt und "Science-Fiction" ist für mich der gelungenste Band. Sicherlich kann man keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben (das tun die Autoren auch nicht), wenn gerade mal 116 Filme besprochen werden. Es ist aber sicherlich kein Fehler, wenn man nur einige Höhepunkte des Science-Fiction Films bespricht und den teilweise übelsten Schrott, wie ihn dieses Genre nun mal auch hervorgebracht hat, außen vorlässt.

Es wurde hier angesprochen, dass man manche Filme eher dem Horrorgenre zuordnen würde. Das sehe ich eigentlich nur im Falle von "Kleiner Laden voller Schrecken" so, bei dem man höchstens das Remake in das Genre Science-Fiction einordnen kann. Bei Science-Fiction Film und beim Horrorfilm sind die Grenzen oft fließend. So wird z. B. der Film "Frankenstein" in beiden Büchern "Lexikon des Science-Fiction Films" und "Lexikon des Horrorfilms" des Autorengespanns Ronald Hahn/Volker Jansen gelistet.

Die Frage ist, wo man den Ansatz macht: Vergleicht man eben "Frankenstein" mit z. B. "Dracula", ist letzterer eindeutig Horror. Bei "Frankenstein" kommt aber die Figur des "Mad Scientist" hinzu, der ihn wieder zum Genre des Science-Fiction zählen lässt. Genauso ist das Moment der außerirdischen Bedrohung ein fundamentaler Teil des Science-Fiction und so haben "Filme wie "Blob", "Das Dorf der Verdammten" und "Critters" hier durchaus ihre Berechtigung.
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