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Filmgenres: Horrorfilm
 
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Filmgenres: Horrorfilm [Taschenbuch]

Ursula Vossen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 371 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150184061
  • ISBN-13: 978-3150184066
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 9,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Insgesamt 60 Filme - vom 'Cabinet des Dr. Caligari' (1919) bis zu 'Van Helsing' (2004) - werden in dem Band trefflich analysiert, wobei die Autoren stets auch auf andere Genrewerke verweisen und der Frage nachgehen, worin jeweils das Spezifische des Horrors liegt. Auf bewundernswerte Weise wird etwa 'From Dusk till Dawn' als ein Film interpretiert, der, wie Autor Harald Harzheim darlegt, das Phänomen der Gewalt aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Lektüre des Buches macht Lust, manch Versäumtes nachzuholen: Es gilt, sich demnächst in der Videothek, Abteilung Horrorfilm, gründlich umzuschauen." -- Frankenpost "Deutschlands Filmspezialist Nr. 1 Thomas Koebner hat mit dieser Reihe, die er als Gesamtherausgeber betreut, einen wichtigen Beitrag zur Einordnung verschiedenster Filme geleistet. Bände zu Science Fiction, dem Animationsfilm, der Komödie oder dem Western stellen eine gute Übersicht sowohl für den Laien als auch für den Spezialisten dar. Nach einer fundierten Einleitung, in der die Besonderheiten des Genres hervorgehoben werden, folgt ein chronologischer Überblick aller maßgeblichen Werke, die in Einzelbesprechungen analysiert werden. Angaben zu Neuverfilmungen und Hinweise auf weiterführende Literatur runden das positive Gesamtbild ab. Die Auswahl wurde so geschickt gestaltet, dass sich 'Horrorfilm' jeglicher Kritik entzieht. Vorbildlich!" -- Eclipsed "Für Genrefans eine absolute Pflichtlektüre! "Man kann hierzulande nun wirklich nicht über ein Überangebot an Sekundärliteratur zum Horrorfilm an sich klagen. ... In seiner Seriosität (die übrigens auch für die anderen Bände dieser Reihe gilt) steht Reclams Genreführer ziemlich einsam da. ... Jede einzelne Filmbesprechung zeugt von Kompetenz und bleibt dabei unterhaltsam; ... Da auch die älteren Filme unter aktuellen Aspekten betrachtet werden, überkommt den Fan sogleich der Wunsch, den ein oder anderen Klassiker noch mal anzusehen - diesmal mit geschärften Blick" -- Musikexpress "Wer dieses Buch in die Hand nimmt, wird es so rasch nicht wieder weglegen wollen - ganz gleich, ob man dem Thema etwas abgewinnen kann oder nicht. Ursula Vossen, Herausgeberin des Bändchens in der Reihe 'Filmgenres', hat 26 inspirierende Autoren zur Seite, die eingängig, mitreißend und durchweg kompetent Artikel zu 60 Filmen verfaßt haben. Übersichtlich gestaltet, werden stets deutscher Titel, Produktionstitel, -jahr, und -land, Lauflänge, Regie (R), Drehbuch (B), Kamera (K), Musik (M) und Darsteller (D) angegeben (Produzenten sind meist im folgenden Kommentar erwähnt). Der daran anschließende Textteil schildert die Handlung, stellt das vorgestellte Werk in sein filmisch-inhaltliches, künstlerisches und sozio-kulturelles Umfeld, verweist auf parallele Produktionen und birgt nebenher vielerlei Überraschungen, die man (hier: Rezensent) dem Buch des Titels und Umfangs wegen gar nicht zugetraut hätte: a) die Aktualität, denn das Jahr der Drucklegung (2004) ist voll berücksichtigt; b) die kongeniale Verknüpfung der einzelnen Beiträge zum übergreifenden Genre; c) die Berücksichtigung komplexer Phänomene wie z.B. Tod und Sexualität oder Gruselgestalten in Kindergeschichten; d) ausführliche Essays über Schrecken, Ekel, Gewalt etc. innerhalb der detailreichen Filmbesprechungen; e) einführende und ausführliche Literaturhinweise zu den einzelnen Filmen, dem Genre und den Phänomenen. "Die immer wiederkehrenden Rückbezüge zur ausführlichen und äußerst lesenswerten Einleitung (S. 9-27) wie auch zu den Beschreibungen thematisch verwandter Filme, formen trotz der zahlreichen Verfasser und der behandelten Kinoproduktionen zu einer einzigen Leseeinheit; zumal die Auswahl der im Band vorgestellten Horrorfilme vorzüglich ist: jedes Subgenre ist mit den Meisterwerken seines Faches vertreten, ausgehend von dem Stummfilmklassiker" -- Das Cabinet des Dr. Caligari, der zu Recht als 'Begründer des klassischen Horrorfilms' (S. 32) aufgenommen worden ist. Szenen- und Standfotos sind in die Texte eingestreut und werten das Buch zudem noch grafisch auf. Ein in jeder Hinsicht vorbildliches und wegweisendes Buch, an dem rein gar nichts hätte besser gemacht werden können!" -- Orell Witthuhn im 'Wissenschaftlichen Literaturanzeiger' "'Schauerlich gut'" -- Fuldaer Zeitung "Herausgegeben wurde der Band von Ursula Vossen, die sich in ihrer exzellenten und gut verständlich geschriebenen Einleitung gelassen mit dem Thema 'Horrorfilm' auseinander setzt. ... Über den Inhalt der jeweiligen Produktion wird man in der Regel ebenso knapp wie kundig informiert, wie über Dreharbeiten und sonstige Hintergründe." -- Dresdner Neueste Nachrichten "Schon die sehr umfassende Einleitung umreißt das weite Feld des Genres, und dieses Versprechen wird vom Buch eingelöst. Der Bogen reicht vom expressionistischen Grusel des 'Cabinet des Dr. Caligari' bis zum Splatter-Exzess von Peter Jacksons Zombie-Parodie 'Braindead', und dazwischen finden sich bemerkenswerte Exoten." -- Badische Neueste Nachrichten "Passen nun wirklich in jede Tasche, diese Reclambändchen, selbst die etwas dickeren. Besonders nützlich (...) ist das" -- Horrorfilm-Vademecum, das Ursula Vossen voriges Jahr herausgegeben hat. Kundige Essays zu Themen, die uns ratlose Weltquizkandidaten alle angehen: Denn es gibt keine Nächte ohne Monstren, und Tage ohne Monstren gibt es auch nicht, weswegen es auch kein Kino ohne Monstren gibt, im Gegenteil haben Hooper, Romero, Buttgereit und Co. für die 'letzten Fragen' eine ganz besondere Grammatik entwickelt. Nun, die Beiträger bzw. Innen des dicken gelben Reclambändchens widmen sich diesem Sachverhalt mit aller gebotenen Indiskretion. Fotos dazu? Selbstverständlich, und fein ausgewählt!" -- Schnüss. Das Bonner Stadtmagazin

Kurzbeschreibung

Ob Nosferatu oder Norman Bates - wem immer Sie im Leben nie begegnen möchten, Sie treffen ihn in diesem Buch. Der Band führt - in 58 Film-Porträts - durch die Geschichte eines der traditionsreichsten Genres, das, was Stoffe und Stilistik anbelangt, vielfach aus der Literatur des 19. Jahrhunderts, der "Schwarzen Romantik", schöpft. Der Band zeigt die Verbindungslinien bis zu Filmen wie 'Scream', 'Braindead' oder 'Blair Witch Projekt'.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schon die Einleitung spricht nicht nur von den vielen verschiedenen Strömungen des Horrors, die vom Gruselstreifen, bei dem der Zuschauer sich den Schrecken im Grunde selbst schafft, bis hin zum Gore- oder Splatterstreifen reichen, bei dem Ekelszenen mit viel Blut und Eingeweiden für eine ganz andere Form des Horrors verantwortlich sind. Es wird auch gesagt, dass jede Zeit, im Grunde jede Dekade, ihren eigenen Horror hat und Horror oder das, was der Zuschauer als solchen auffasst, so schnell wechselt, dass der Horrorfilm zu den schnelllebigsten Genres zu zählen ist.
Sieht man von den erstgenannten Filmen hin zu "Psycho" aus dem Jahr 1960, dann zu "Die Nacht der reitenden Leichen" von 1971 oder noch weiter bis in die Achtziger mit "Poltergeist" oder die Neunziger mit Filmen wie "From Dusk till Dawn" oder gar die Umwälzung, die mit "Blair Witch Project" 1999 geschah, lässt sich diese Behauptung schnell an konkreten Beispielen festmachen.
Mit "Van Helsing" von 2004 verlässt das Buch den Leser - oder umgekehrt - und man darf gespannt sein, von welchen Neuerungen ein solches Nachschlagewerk wohl fünf Dekaden weiter zu berichten hätte.

Bei allen Filmen sind Angaben zu Titel, Produktionsland und -jahr sowie Laufzeit dem Text vorangestellt, ebenso Namen von Regisseur, Buchautor und Darstellern sowie der Verantwortlichen für Kamera und Musik.

Die Texte zu den einzelnen Filmen beschränken sich nicht auf eine Inhaltsangabe, sondern liefern stets auch wertvolle Hintergrundinformationen. Diese beziehen sich auf Regisseur und Darsteller ebenso wie auf den geschichtlichen oder gesellschaftlichen Wert des jeweiligen Werkes.
Auch gibt es einige der im Buch genannten Filme in unterschiedlichen Versionen, wobei die anderen Versionen kurz genannt und auf Unterschiede, beispielsweise in Blickwinkel oder Interpretation der Buchvorlage, eingegangen wird.
Diese Informationen sind sehr reichhaltig und verständlich aufbereitet, und jedem Filmfan wird es eine Freude sein, dieses Buch zu lesen.
Die chronologische Auflistung erweist sich neben dem Inhaltsverzeichnis als sehr gute Strukturierung, allerdings findet sich am Ende des Buches auch ein Register mit Filmtiteln. An dieser Stelle sind nicht nur die ausführlich vorgestellten Filme nachzusehen, sondern auch sämtliche Querverweise zu anderen Filmen, die im Buch Verwendung fanden.

Insgesamt ist dieses Buch eine Freude für jeden Fan des Horrorfilms, und zwar unabhängig davon, ob er Filme der Gruselart wie "Poltergeist", Teenslasher wie "Scream", Splatterstreifen wie "Brain Dead", asiatischen Horror wie "Ringu" oder noch andere Formen bevorzugt. In diesem Buch werden sie alle nicht nur genannt, sondern auch in einen höchst lesenswerten Kontext gesetzt.
Das einzige Manko ist die doch sehr große Begrenztheit des Werkes, die zwar auf alle möglichen Zeiten und Strömungen einzugehen versuchte, dabei aber sowohl im historischen Bereich als auch in der Neuzeit viele gute und ebenfalls wichtige wie aussagestarke Filme auf der Strecke ließ.

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Trotz 10. Januar 2005
Format:Taschenbuch
Nach einer wirklich guten Einleitung, die verschiedene Analyse-Methoden (u.a. nach Freud) vorstellt, und aufzeigt, dass soziale und politische Hintergründe nicht vernachlässigt werden dürfen, werden 58 Filme einzeln vorgestellt. Darunter Dr. Caligari, Nosferatu, Dracula, Frankenstein, Creature from the Black Lagoon, Braindead, Blair Witch Project, From Dusk Till Dawn, The Others, Das Omen, Van Helsing (der den erwarteten Mega-Veriss bekommt!) und viele weitere. Natürlich kann man teilweise tiefer in die Materie eindringen, aber trotzdem werden viele Informationen gelieft. Und eben nicht nur Fakten über Entstehung und Darsteller, sondern es gibt fundierte Analyse-Vorschläge. Speziell Dawn of the Dead (das Original) sticht hier nochmal als viel durchdachterer Film heraus, als das Remake.
Für 8,80 Euro einfach unschlagbar das Buch!!!

Zu den hier zu lesenden Kritiken kann man nur sagen, dass hier viel subjektiver Vorschläge gemacht werden, als von der Autorin, die sich bemüht hat, wirkliche Klassiker vorzustellen. Ein verlängerter Videoclip wie "The Cell" oder die Dr. Mabuse - Filme haben nun wirklich nichts in einem Werk über Horrorfilme zu suchen.

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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Lexikon des Horrors 18. Juli 2004
Format:Taschenbuch
Wie auch schon bei den bewährten Überblicken zu anderen Filmgenres, so ist auch dieses Buch ein nicht zu verachtendes Begleitwerk für Fan, Wissenschaft und einfach nur Filmegucker. In kleinen Essays werden die wichtigsten und bedeutendsten Filme des Genres vorgestellt, mit Angaben zur Produktion, Schauspieler und, so weit vorhanden, mit weiterführender Literatur. Merkliche Professionalität und Liebe zum Schreiben, merkt man jedem der Einträge an und man kann sagen, es hat selten mehr Spaß gemacht in einem Lexikon (was anderes ist es letztlich ja doch nicht) zu lesen, als in diesem Fall. Daß nicht jeder Fan unbedingt seinen Film finden wird, darf ja wohl klar sein, denn da wo es um Repräsentation und Auswahl geht, kann kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden, was dieses kleine Bändchen im übrigen auch gar nicht vor hat respektive beansprucht. Die Regale werden gelb, mehr davon.
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