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Film als subversive Kunst
 
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Film als subversive Kunst [Taschenbuch]

Amos Vogel
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: Taschenbuchausg. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499606607
  • ISBN-13: 978-3499606601
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 745.734 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manchmal befällt einen der Eindruck, dass Kino eigentlich nur aus anspruchslosen Teenagerproduktionen oder massenfreundlichen Actionstreifen zu bestehen scheint. Es gibt aber Ausnahmen von dieser vermeintlichen Regel, denn schon seit den Anfangszeiten der bewegten Bilder fassten manche Regisseure Film als subversive Kunst auf. Sie erstrebten, wie das Vorwort dieses Buches es ausdrückt, "Zerstörung oder Veränderung der bestehenden Werte, Institutionen, Sitten und Tabus in Ost und West, bei Linken und Rechten, durch die vielleicht einflussreichste Kunst des Jahrhunderts."

Wie unterschiedlich Kino in seiner künstlerisch-provokativen Variante sein kann, hat Amos Vogel bereits 1974 in einem Buch festgehalten, das rasch zu einem Klassiker unter den Filmpublikationen wurde. Bedingt durch sein Entstehungsdatum sind die angesprochenen Werke zwar weniger aktuell, das tut der Sache aber kaum Abbruch, denn vieles in diesem Band ist ohnehin filmhistorischer Natur.

Vogel beschreibt anhand zahlloser Beispielfilme die drei "Waffen der Subversion": Form, Inhalt und Bruch mit gängigen Tabus. Szenen, wie der auf dem Buchtitel abgebildete Augenschnitt aus Bunuels Ein andalusischer Hund von 1928 zählen noch heute zu den "schockierendsten Momenten des Weltkinos". Doch der Band hat noch mehr aufzubieten in Sachen Überschreitung der Grenzen, brachen Filmemacher des subversiven Kinos doch bei der Darstellung von Tod, Sex, Gewalt oder Religion die üblichen Regeln.

Ein viel gelobtes Buch mit mehr als 300 Filmfotos und einem unverständlich eng gesetzten, den Lesefluss hemmenden zweispaltigen Seitenaufbau. Es führt in eine oft verstörende Welt -- die des andersartigen, ungewöhnlichen, erschreckenden Kinos, wie man es normalerweise nicht allzu oft zu sehen bekommt, das aber allemal sehenswert ist. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Ein viel zitierter Klassiker der Filmliteratur, ein Kompendium der Filme, die durch ungeschönte Darstellung von Sex, Gewalt, Tod und Geburt, durch Blasphemie und politische Radikalität, durch künstlerische Innovation und Rebellion gegen hergebrachte Ästhetik das Medium erweitert haben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blick über den Tellerrand 25. September 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Ein geniales Werk - einmalig bebildert! Treffende, konzentrierte, knappe Texte. Mehr Themen als man zu träumen gewagt hätte. Denn längst haben uns Vorabendserien und Hollywood das Träumen abgewöhnt. Hätten Sie dieses Buch in Ihrer Bahnhofsbuchhandlung vermutet ?!? München hatte es! Ein wahrhaft subversives Werk! Öffnet es doch die Augen für ENTWEDER: völlig unbekannte Filme - ODER: für eine neue Betrachtungsweise bekannter Filme. Ich habe wirklich schon allerhand Tausend Filme gesehen (viel zu viel Mainstream, muss ich gestehen), aber in diesem Buch kenne ich kaum welche. Und WIE der Appetit auf diese unbekannten Filme angeregt wird! Schön, es war nicht das einzige Buch, das mich dem Mainstream entfremdete, aber es trug entscheidend dazu bei. Ein Blick über den Tellerrand lohnt. Besonders wenn so viele großartige Standfotos es bebildern. Ich war die beliebigen Standfotos aus lästig-überflüssigen Heyne-Bänden und "Apropos Film" (im Fernsehen) gewöhnt: aber Amos Vogels Fotos bebildern tatsächlich seine Texte und Ideen - und das, obwohl diese Filme so selten sind - und die Fotos also noch seltener. Keine Scheu vor dem gering Geschätzten, kein Tabu. Kompetent, engagiert, mitreißend. Getreu seinem am Ende genannten Motto: "... das Thema dieses Buches ist menschliche Freiheit, und ihre Wächter sind zu allen Zeiten und unter allen Bedingungen die Rebellen."
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