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Fillory. Die Zauberer. Roman
 
 
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Fillory. Die Zauberer. Roman [Gebundene Ausgabe]

Lev Grossman , Stefanie Schäfer
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 617 Seiten
  • Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 1 (8. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421008
  • ISBN-13: 978-3841421005
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: The Magicians - Book I
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 16,2 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.608 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der hochintelligente Einzelgänger Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Vor der Langeweile des Alltags flüchtet er sich am liebsten in die fantastischen Romane, die in einem magischen Land, in Fillory, spielen. Natürlich ist Quentin davon überzeugt, dass es Zauberei in der realen Welt nicht gibt bis er sich unerwartet an einem geheimen, sehr exklusiven College außerhalb von New York wiederfindet.
Gerade noch ist er durch das winterliche Brooklyn gelaufen, als er plötzlich auf dem idyllischen Gelände des Brakebills-Colleges für Magische Pädagogik in der prallen Sommersonne steht. Als Quentin begreift, was mit ihm geschehen ist, ist er bereit, die ihm gebotene Chance zu ergreifen. Er beginnt, moderne Zauberei zu studieren und er genießt das Collegeleben: Freundschaft, Liebe und Sex.
Aber irgendetwas fehlt. Obwohl er eine Macht gewinnt, von der er niemals zu träumen gewagt hätte, ist er nicht wirklich glücklich. Da machen er und seine Freunde eine atemberaubende Entdeckung: Das magische Land Fillory gibt es tatsächlich, aber es ist weitaus düsterer und bedrohlicher als Quentin es sich je vorgestellt hatte. Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise...

Über den Autor

Lev Grossman wurde 1969 in Bosten geboren. Er studierte Literatur an der Universiät von Yale. Seit 2002 schreibt er für TIME Magazine. Lev Grossman lebt heute in Brooklyn.Stefanie Schäfer hat Dolmetschen und Übersetzen an den Universitäten Heidelberg und Köln studiert. Für herausragende übersetzerische Leistungen wurde sie mit dem Hieronymusring ausgezeichnet. Sie lebt in Köln.

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christina Liebeck (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Fantasybücher kennt und liebt, wird sich bei "Fillory ' Die Zauberer" natürlich extrem an Harry Potter und an die Chroniken von Narnia erinnert fühlen. Doch diese sehr deutlichen Parallelen sind gewollt und werden von Autor Lev Grossman immer wieder, teils sehr augenzwinkernd betont; dabei vollbringt er das Kunststück, aus der x-ten Version einer "Junge-kommt-überraschend-an-Zauberer-Schule-und-erlebt-magische-Abenteuer"-Geschichte etwas ganz Erstaunliches zu machen: ein plausibles Buch für (junge) Erwachsene, eine Harry-Potter-Version für alle, die über erwachsene Themen lesen wollen. Ein Traum! Und ganz und gar kein nettes Fantasy-Buch für Kinder, sondern eher ab etwa fünfzehn Jahren zu empfehlen. An Erwachsenen-Themen mangelt es "Fillory" nämlich nicht, hier gibt es Depressionen, Betrug, hetero- und homosexuellen Sex, Drogen - und Alkoholmissbrauch, Tod und Verstümmelung ' auf der anderen Seite aber auch ganz herrliche Abenteuer, die sich an einem magischen College und später in der magischen, aber ganz und gar nicht märchenhaft-friedlichen Welt Fillory zutragen. Viele Szenen sind einfach großartig, etwa wenn Grossman beschreibt, wie Quentin und seine Freunde die Gestalt wechseln und (sehr glaubhaft) zu Tieren werden, oder wenn die Identität des "Ungeheuers" enthüllt wird, das eine zentrale Rolle im Buch spielt.
Der Grundton ist düster, was vor allem an der Hauptfigur Quentin liegt, denn der ist ein zutiefst unglücklicher Mensch; es stellt sich im Laufe der Handlung heraus, dass ohnehin nur die unglücklichsten Menschen wirklich fähige Zauberer sein können. Tatsächlich verbringt der Autor viele, viele Seiten damit, Quentins Niedergang zu beschreiben, um ihn am Ende fast gänzlich zu vernichten. Als Leser fragt man sich immer wieder kopfschüttelnd, was dieser unzufriedene Teenager noch will: Als ihm die reale Welt nicht mehr reicht, gelangt er durch eine glückliche Fügung an eine Magier-Akademie; als ihn dies auch nicht mehr zufriedenstellt, wird sein Kindheitstraum von Fillory wahr ' und auch das macht Quentin nicht glücklich, ganz im Gegenteil. Der Teil der Handlung, der sich in Fillory zuträgt, setzt erst sehr spät ein; Lev Grossman plant eine Fortsetzung der Reihe, die durch das offene Ende schon angekündigt wird.

Wer "nur" spannende, lustige und kindgerechte Abenteuer in einer zauberhaften Welt à la Narnia oder Hogwarts erwartet (die zweifellos großartig sind!), der dürfte von diesem Roman enttäuscht sein und sich, falls er sich an Themen wie Drogenmissbrauch und Sex stört, sogar betrogen fühlen. Wer sich aber auf eine Art dunkle Seite einlassen und dabei trotzdem eine typische Fantasywelt erschließen will, der wird dieses Buch mit Haut und Haar verschlingen. Es ist stilistisch fantastisch geschrieben, originell und intelligent.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nein!!! 3. November 2011
Von Damaris TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der erste Satz: Quentin übte einen Zaubertrick und keiner bemerkte es.

Zusammen mit zwei Freunden ist Quentin auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch für eine Elite-Uni. Wie seine Freunde ist Quentin ein Ausnahmetalent, und da ihm das Lernen so leicht fällt, ist er von der ganzen Sache mehr als gelangweilt. Als sie jedoch beim Vorstellungsgespräch ankommen, ist der Professor tot. Quentin bekommt stattdessen einen Umschlag, aus dem beim Öffnen ein kleiner Zettel vom Wind weggeblasen wird, der Quentin in einen verwilderten Garten führt. Eher er sich versieht findet Quentin sich plötzlich vor dem Zaubercollege Brakebills wieder. Er besteht den Aufnahmetest und wird hier nun zu einem Zauberer ausgebildet.

Schon nach dem Lesen des Klappentextes erscheint die Geschichte als etwas zwischen einer Mischung aus Harry Potter und Narnia. Das muss auch nicht negativ sein, steckt doch in beiden Serien Potenzial im Überschuss. Und ein Zauberschüler für ältere Jugendliche? Warum nicht?!
So beginnt die Geschichte auch spannend und interessant. Leider fühlt man sich nach 50 Seiten dann doch sehr ernüchtert. So anschaulich der Einstieg, so langweilig die nächsten 500 Seiten.

Keiner der Charaktere schafft es, auf über 600 Seiten Geschichte, auch nur annähernd zu überzeugen. Kein Schüler, kein Lehrer und schon gar nicht ein Fillory Bewohner. Selbst Hauptprotagonist Quentin bleibt ohne besondere Persönlichkeit. Harry Potter schließt man ab Band 1 ins Herz. Er entwickelt sich weiter, bleibt aber alle 7 Bände authentisch. Weite Vergleiche mit männlichen Protagonisten sollen hier nicht erwähnt werden. Sie würden ohnehin nur gegen Quentin sprechen, denn der hat wirklich keine nennenswerten Persönlichkeitsmerkmale. Erwähnenswert wäre vielleicht seine ständige Unzufriedenheit, mit welcher Situation auch immer, seine Neigung zu Alkohol, Drogen und eine gewisse Busenfixiertheit.

Bei ewig langen Erzählungen kommen die Dialoge eindeutig zu kurz. Das Erlernen der Zauberei bleibt meist technisch und beschreibend. Ohne das Verständnis der jugendlichen Zielgruppe zu schmälern, strotzt die ganze Zauberlehre nur so vor Fremdwörtern und langen, technischen Erklärungen. Durch Wörter wie Quantenniveau, Endokrinologie und Frikative wirkt der Unterricht übertrieben und intellektuell. Die begeisternde magische Komponente, das bezaubernd Geheimnisvolle der Magie bleibt außen vor.
Überspitzt gesagt bekommt man fast den Eindruck, dass man selbst Zauberei studieren sollte, um den Ausführungen folgen zu können.

"Die meisten Studierenden und vermutlich auch viele Dozenten hatten ein ambivalentes Verhältnis zu dem disziplinarischen Konzept. Es spaltete die Studentenschaft in Gruppen, basierte auf einer zweifelhaften Theorie und am Ende arbeiteten doch alle fast denselben Lehrplan ab." S. 145 (Genau so fühlt sich das Lesen permanent an!)

So springen die Jungzauberer von Studienjahr zu Studienjahr, ohne das etwas Nennenswertes passiert. Einige Handlungen sind sogar einfach nur überflüssig und sinnlos. Zum Beispiel bleibt ein Kampf zwischen Quentin und einem Klassenkameraden einfach ohne Erklärung. Okay, hier passierte mal etwas, aber warum haben sich die beiden jetzt noch mal die Köpfe eingeschlagen? Und wenn Quentin, warum auch immer, zu einer grauen Gans verwandelt wird, die der Professorin vor Angst vor die Füße scheißt (sorry, Originalauszug!), ist das nicht nur humorlos, sondern nur noch unsinnig und peinlich.

Mit voranschreitender Handlung geht es genau so monoton weiter. Wenn Quentin und Kumpane nach 350 Seiten unterirdisch langweiligem Zauberei-Studium aus der Schule entlassen werden, ereignet sich endlich ... nichts! Obwohl, die mittlerweile 21-jährigen betrinken sich nun nicht mehr nur den halben, sondern den ganzen Tag. Nehmen Drogen und haben Sex. Dieser ist so schlecht und plump (bzw. gar nicht) beschrieben, da war eine Missbrauchsszene zwischen zwei Jungen der Schule noch am anschaulichsten. Und gerade diese Szene führt ins Leere, hatte also überhaupt keine Relevanz für die Geschichte. Frage: Müssen Jugendliche so was lesen? Wohl eher nicht!

Wenn dann endlich, endlich nach zwei Dritteln Geschichte, das im Klappentext angepriesene Land Fillory seinen Auftritt hat, ist man mental fast schon zu müde um den Ereignissen dort seine Aufmerksamkeit zu schenken. Diese sind, genau, langweilig! Fillory, das im Buch mit einer wunderschönen bunten Karte charakterisiert wird, präsentiert sich tatsächlich wie Narnia, bloß in schlecht. Inklusive sprechender Tiere, einer bösen Hexe (hier Wächterin) und der Aussicht auf vier Throne, dich sich die jugendlichen Helden teilen dürfen, um das Land zu regieren. Gähn!
Spätestens wenn diese "Zauberer-Helden" dann von einem niedlichen Kaninchen und einem Kampf-Frettchen angegriffen werden, für sie dabei die Welt untergeht und jemand vor Entsetzen auf die Wiese kotzt (sorry, Originalauszug!), ja, spätestens dann möchte man das Buch zuklappen und dieser falschen Dramatik ein Ende bereiten.

Das wirkliche Ende ist dann seicht spannend, für ein gutes Lesegefühl jedoch viel zu spät. Zu "Fillory: Die Zauberer" (orig. "The Magicians") gibt es noch einen zweiten Teil "The Magician King", bislang nur auf Englisch. Ob davon eine deutsche Ausgabe erscheint ist nicht bekannt.

"(Das Kloster) sei kein Ort der Anbetung, erklärten sie (die Zentauren) mit einem Unterton wiehernder Herablassung, sondern hier lebe eine Gemeinschaft, die dem äußerst möglichen Ausdruck, oder besser, der Inkarnation - oder vielleicht sei Realisation das bessere Wort - ergeben sei, jenen unbegreiflich komplexen, aber unendlich reinen silvanen Werten des Zentaurenwesens, die Quentins niederer menschlicher Verstand sowieso nie hoffen könne, jemals zu verstehen. (uff!) Die Zentauren hatten etwas ausgeprägt Deutsches an sich." S. 568 (ohne Worte!!)

Persönliches Fazit
Nach einem Anfang mit schüchternem Sonnenschein, erfolgte für mich bald der ernüchternde Regenguss. Insgesamt bleibt die Geschichte tief wolkenverhangen. Die Sonne versucht zwar ab und an durch die Plot-Sphären zu blitzen, doch schafft sie es nicht, die Regentristesse der Handlung zu vertreiben.
Quentin ist eine Schande für Harry Potter. Das beschriebene Spiel "Welters" um Welten langweiliger als Quidditch. Und die Zauberschule Brakebills schon gar kein Hogwarts! Vergleiche zu Harry Potter und Narnia dängen sich förmlich auf, fallen aber komplett durch. 1 Stern!
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Din
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel dieses Fantasyromans lautet "Die Zauberer". Mit Spannung erwartete ich eine geheimnisvolle Welt voller Magie und Zauber, die mich mitreißen würde. Es musste kein Harry Potter sein, doch zumindest hatte ich Fantastisches erwartet. Doch der Titel dieses Buches ist wohl eine absolute Lüge, denn über Zauberer hat Lev Grossmann definitiv NICHT geschrieben. Ein wirklich unwürdiger Titel, besser wäre: Teenagerprobleme oder der Absturz von Quentin Coldwater.

Die Geschichte handelt von Quentin Coldwater, einem hochbegabten Jungen der sich nach mehr als nur der öden Realität sehnt. Oft träumt er sich in seine Lieblingsromane der Fillory-Reihe hinein und wird schließlich eines Tages am Brakebills Zauberercollege aufgenommen. Bald erfährt er (also irgendwann ab Seite 400), dass Fillory keine Fiktion ist, aber alles andere als er je erwartet hätte.

Die Story ist in vier Bücher aufgeteilt von denen man die ersten zwei getrost weglassen könnte. In Teil eins büffeln wir mit Quentin fünf lange Collegejahre, in denen aber auch gar nichts passieren will. Lediglich das Erscheinen eines Ungeheuers aus einer parallelen Welt weckte mein Interesse, doch das erstarb auch sehr bald.

Quentin lernt und lernt und lernt. Magie wird ins keinster Weise übertragen und der Leser nicht im mindesten mitgerissen. Zwar palavert der Autor und gebraucht das Wort "Zauber" sehr oft, doch man hatte nie das Gefühl, dass Brakebills ein College für Magie ist. So langatmig und laaangweilig zieht sich Teil eins dahin und man hätte meinen können Quentin studiert Mathematik anstatt Magie.

Weiterhin bevorzuge ich Zauberstäbe und Zaubersprüche und das hat nichts mit Potter zu tun. Aber unter Fingertechniken, die die Zauberer anwenden, konnte ich mir leider nur peinliches Gefuchtel vorstellen.

Im übrigen nervt die ganze Fillorysache. Quentin, ein erwachsener junger Mann von neunzehn Jahren, vergleicht seine Situation fortlaufend mit seinem Lieblingsbuch, dass einfach nicht lebendig werden will. Der Leser fragt sich: Wann kommt Fillory endlich??? Ende Teil zwei -.-

Als es dann endlich auftaucht war ich schon zu sehr genervt von Quentin und seinen ganzen Problemen. Die Idee des Colleges für Zauberer wird ins Lächerliche gezogen durch seltsame Sexorgien, Alkoholexsessen und Drogenkonsum. In 600 Seiten wurde soviel an Wein usw. getrunken, dass ich teilweise dachte: Haben die ein Alkohlproblem?

Jugendliche feiern bekanntlich gern, doch der Autor überstrapazierte alles und zog es ins Schmutzige. Sex, Alkohol und Drogen übertünchen Freunschaft, Liebe, Abenteuer und Magie. Dazu spicken wir noch jede Menge Details und langweilige, passive Handlung und herauskommt Grossmans "Die Zauberer". Nicht lesenswert!

"Magie können Sie nicht studieren. Sie können sie nicht erlernen. Sie müssen mit ihr verschmelzen! Und sie mit Ihnen."
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