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Filippas Engel: Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein
 
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Filippas Engel: Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein [Gebundene Ausgabe]

Filippa Sayn-Wittgenstein
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Don Bosco Verlag; Auflage: 4., Aufl. (1. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3769814371
  • ISBN-13: 978-3769814378
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.157 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Witzig, nachdenklich, oft anrührend.« (BILD )

»Ein außergewöhnliches Buch.« (Bunte )

»Filippas Tagebücher sind eine Aufforderung an die ganze Welt: zu leben, glücklich zu werden, zu lieben ...« (Die Aktuelle ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Noch ein Buch.
Nein.
Ein Leben.

"Non ci sono ma lasciate un messagio" - Ich bin gerade nicht da, aber bitte hinterlasst mir eine Nachricht. Die Stimme der 21jährigen Filippa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn auf ihrem italienischen Mobiltelefon klingt fröhlich. Manchmal, wenn die Erinnerungen zu schmerzhaft werden, schalten Fürstin Gabriela und Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn das kleine silberne telefonino ein und lauschen den so banalen sieben Worten. Ihre Tochter wird nicht mehr antworten. Filippa starb am 30. September 2001 auf einer Autobahn in England. Der Fahrer ihres Mietwagens war in ein Baustellenfahrzeug hineingerast, sie waren auf dem Rückweg von Filippas erstem Auftrag als Fotografin, einem Mode-Shooting in Cornwall. Genau 111 Tage war es an diesem Tag her, dass die Prinzessin auf Schloss Sayn in Rheinland-Pfalz den italienischen Grafen Vittorio Mazzetti d`Albertis (35) geheiratet hatte. Der europäische Hochadel war an jenem herrlichen Sommertag zu Gast, denn die Sayn-Wittgenstein-Sayns gehören seit dem 10. Jahrhundert zu den wichtigsten Adelsfamilien in Deutschland.

Es folgten Monate der Lähmung bei den beiden Familien auf Schloss Sayn und in der Toskana. Fipsi, wie Filippa liebevoll genannt worden war, fehlte so sehr und gleichzeitig war sie allen so nah. Frau Ingrid, Haushälterin im fürstlichen Schloss, war es, die als erste wieder die Kraft fand, Filippas Zimmer zu betreten. Beim Saubermachen entdeckte sie ein mit Schmetterlingen beklebtes gelbes Büchlein. Es war das Tagebuch der verstorbenen Prinzessin. Das Fürstenpaar beriet sich mit Filippas Geschwistern, mit Erbprinz Heinrich (32) und Alexandra (30), mit Casimir (27) und Louis (21), mit Sofia (17) und Peter (11). Durfte die Familie lesen, was Filippa von ihrem 8. Geburtstag an bis zur Verlobung im Jahr 2000 geschrieben hatte?
Gemeinsam schlug man die ersten Seiten auf, und dann war doch alles so klar. Da stand nämlich: "Do read this" - also sinngemäß "hallo ihr, lest bitte, was ich hier schreibe". Und ein Eintrag der 17jährigen Filippa unter dem 18. Januar 1998 lautet: "Ich möchte mit folgenden Worten konstatieren, dass ich meine Eltern über alles liebe. Falls mir etwas passieren sollte, falls ich unerwartet meine Heimreise antreten sollte, will ich, dass meine Eltern das wissen." Auf dem Innendeckel des Büchleins hatte Filippa einen kleinen, ziemlich frechen Engel gezeichnet, der wie eine Rakete in den Himmel zu fliegen scheint, Filippas Engel.Tief berührt, aber auch beglückt lasen die Eltern und die Geschwister und Filippas geliebte "Omama" Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein ("Mamarazza") und Vittorio und seine Eltern, welche Gedanken ihre Prinzessin als Kind, als Mädchen und als junge Frau bewegt hatten. Wie sie das Leben sah, was Liebe für sie bedeutete, wie sehr sie an ihrer Familie hing und warum Gott für sie so wichtig war. Aber auch wie sie sich über die Schule ärgerte, für welchen Jungen sie gerade schwärmte oder welchen sie mal wieder "in den Kühlschrank gesteckt hatte". Man lächelte, weinte, schmunzelte - und fand mit einem Mal Trost und Halt und inneren Frieden.

Ratsuchend wandte sich das Fürstenpaar an einen Freund der Familie. Es war der Pater, der Filippa getauft und auch getraut hatte, der Leiter der Salesianer-Abtei in Sayn. Sah er eine seriöse Möglichkeit, das Tagebuch so zu veröffentlichen, dass Filippas Gedanken und ihr Licht weitergetragen wurden? Genau das nämlich empfanden die Eltern nun als ihren Auftrag ...

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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Wird zu sehr hochgejubelt, 20. Juli 2007
Die Tagebuchaufzeichnungen der jungen, viel zu früh verstorbenen Filippa zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sind für ihre eigene Familie und die Menschen, die sie persönlich gekannt haben, sicher ein wertvolles Vermächtnis. Für Außenstehende sind die Tagebuchaufzeichnungen aber nicht wirklich interessant, inhaltlich nicht und stilistisch schon gar nicht. Größtenteils enthalten die häufig nur im Telegrammstil formulierten Notizen Banalitäten aus dem Alltag, insbesondere die typischen Teenie-Schwärmereien, die auch andere junge Mädchen in dem Alter ihrem Tagebuch anvertrauen. Wenn Filippa sich teilweise auch tiefsinnigere Gedanken über Gott und die Welt gemacht hat, so sehe ich darin kein Zeichen außergewöhnlicher Reife, sondern eher ein alterstypisches Verhalten, was durchaus auch bei Jugendlichen aus wesentlich bescheideneren Elternhäusern vorkommt...

Bei allem Respekt vor der Persönlichkeit der Verstorbenen: Hätte ein junges Mädchen aus einer unbedeutenden, eher kleinbürgerlichen Familie ähnliche oder sogar gehaltvollere, stilistisch bessere Aufzeichnungen als Filippa verfasst, würde sich weder ein Verlag noch ein Käufer dafür interessieren, und zwar selbst dann nicht, wenn diese junge Frau ebenfalls auf so tragische Weise aus dem Leben gerissen worden wäre. Angesichts Filippas Herkunft wird aber jede noch so banale Aussage in ihrem Tagebuch zu einer tiefgründigen intellektuellen oder religiösen Offenbarung aufgebauscht. Und dass gerade der Don Bosco Verlag des Salesianerordens, der eine Abtei in Sayn besitzt, die Bitte des streng katholischen Fürstenpaares zu Sayn-Wittgenstein-Sayn um Veröffentlichung der Tagebuchaufzeichnungen der tödlich verunglückten Prinzessin Filippa nicht abschlagen konnte, versteht sich auch von selbst.

Lesenswerter als die Tagebuchaufzeichnungen sind die Beiträge der Eltern und des Witwers von Filippa. Allerdings sind ihre Eltern aufgrund ihrer Herkunft und Erziehung (Harvard-Studium des Vaters) auch eher als einfachere Menschen in der Lage, die Persönlichkeit ihrer Tochter posthum ins rechte Licht zu rücken. Daher relativiert sich auch das Herausstellen der vielseitigen Begabungen Filippas, ohne sie damit abqualifizieren zu wollen. Auch Filippas Weltgewandtheit ist kein persönliches Verdienst und kein Zeichen besonderer Aufgeschlossenheit, sondern zwangsläufige Folge ihrer privilegierten Lebensumstände. Filippas Eltern haben von Anfang an dafür gesorgt (und hatten dafür auch das nötige Kleingeld und die nötigen "Verbindungen"!), dass ihre Kinder die "richtigen" (= Upper Class) Interessen und Hobbies entwickelten und vor allem in den "richtigen" (= standesgemäßen) Kreisen verkehrten. So war Filippa zu Gast im jordanischen Königshaus, lernte Papst Johannes Paul II. bei einer Privataudienz persönlich kennen und wurde von den "Harvard Krokodiloes" (A-capella-Chor der berühmten Bostoner Elite-Privatuniversität Harvard, an der etliche US-Präsidenten und auch Filippas Vater studiert haben) umschwärmt, die auf Einladung ihrer Eltern jedes Jahr ein paar Tage auf Schloss Sayn verbringen. Junge Menschen aus bürgerlichen Durchschnittsfamilien wurden dagegen offenbar nicht ganz so herzlich aufgenommen. War es wirklich nur ein akustisches Missverständnis, als ein Mitschüler Filippas Bruder Casimir am Telefon verlangte, sich mit "Dirk Möllmeier" meldete und Filippas Mutter daraufhin rief: "Ja, Moment! Casi, da ist SO'N DIETMAR MÜLLER am Telefon!"? Wäre ein Aristokrat oder wenigstens ein Harvard-Absolvent am Telefon gewesen, hätte sie sicher genauer hingehört.

Dass Filippa, wie ein weiterer Rezensent hier meint, sich um ALLE sorgte, vermag ich weder in dem Buch noch anhand der in seiner Rezension aufgeführten Beispiele zu erkennen. Diese drehen sich nämlich ausschließlich um Filippa selbst ("Sie hatte Sorgen, ob SIE Prüfungen besteht, sie hatte Sorgen, ob SIE die Abschlussarbeit schafft, ... sie hatte Angst, dass, wenn SIE ihre vermeintliche Jugendschwärmerei nicht heiratet, SIE nie wieder lieben wird und nie jemanden heiraten wird..."). Ich denke, Filippa hat sich nicht mehr, aber auch nicht weniger um ihre Mitmenschen gesorgt als andere Jugendliche ihrer Generation. Sie wird eine nette, attraktive, lebenslustige und fröhliche junge Frau gewesen sein wie viele andere auch. Da ihre Eltern und ihre Geschwister nicht ernstlich krank, pflege- oder sonstwie hilfsbedürftig waren, die Familie in der Öffentlichkeit hoch angesehen und äußerst wohlhabend ist, konnte Filippa im Gegensatz zu manch anderem jungen Menschen eine behütete, unbeschwerte Jugend genießen, in der es zahlreiche Vergnügungen gegeben hat und in der sie auch nur in äußerst zuträglicher Dosierung Verantwortung für andere übernehmen musste.

Eine Botschaft an Außenstehende hatte Filippa mit ihren Tagebuchaufzeichnungen bestimmt nicht beabsichtigt. Da wird vom Fürstenpaar und vom Verlag zu viel in ihre Notizen hineininterpretiert. Wie hätte Filippas Botschaft an Unbekannte außerhalb ihrer Familie und ihres Freundeskreises denn auch lauten sollen? "Positiv denken, das Gespräch mit den Mitmenschen suchen, neue Eindrücke sammeln, auf Gott vertrauen" - wie ein anderer Rezensent hier meint? Es ist keine Kunst, sich eine solche Lebenseinstellung zu eigen zu machen, wenn man wie Filippa optimale familiäre und finanzielle Rahmenbedingungen dafür hatte. Käme diese angebliche "Botschaft" von einem Menschen, der wirklich schwierige Lebensumstände zu bewältigen hatte und sich dennoch das erworben hat, was Psychologen heute als "Resilienz" bezeichnen, wäre ich weitaus tiefer beeindruckt.

Die meisten Leserinnen und Leser werden das Buch nicht aus wirklichem Interesse an Filippas angeblicher "Botschaft", sondern eher aus Neugier und Voyeurismus gekauft haben, um zu sehen, wie es bei "Fürstens" so zugeht. Auch wenn der Verkaufserlös ausschließlich für einen guten Zweck bestimmt ist, hätte das Fürstenpaar zu Sayn-Wittgenstein besser daran getan, die Tagebuchaufzeichnungen im Familienkreis zu belassen.
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49 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Filippas Engel, 8. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Filippas Engel: Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein (Gebundene Ausgabe)
Filippas Engel ist ein Mutmacher Buch. Nicht nur wegen des lachenden Fotos auf der Titelseite, sondern auch wegen den vielen Passagen, die immer wieder ergreifen und zum nachdenken anregen. Filippas kleiner Engel "Phi Psi" startet durch, genau so, wie es Filippa getan hätte. Ihre Zeilen und Eintragungen sind das Vermächtnis an die Leserschaft. Eine Lebensbotschaft! Positiv denken, das Gespräch mit den Mitmenschen suchen, neue Eindrücke sammeln, auf Gott vertrauen. Die (fast) immer lebenslustige und fröhliche Prinzessin Filippa Sayn-Wittgenstein, Gräfin Mazetti d'Albertis ist den Menschen nach wie vor sehr nah in ihren Texten. Ein Buch, das man lesen sollte.
Ein Buch, das Mut machen sollte und macht.
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29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vermächnis, 26. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Filippas Engel: Aus den Tagebüchern von Filippa Sayn-Wittgenstein (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein schönes Vermächnis an das junge Mädchen Filippa welches traurigerweise im jungen Alter sterben musste. Es sind Auzüge aus ihren amüsanten Tagebüchern angereichert mit Kommentaren von ihren Eltern und ihrem Mann. Das Buch ist lustig auf der einen Seite, traurig auf der anderen. Es beschreibt das Gefühlschaos von Jugendlichen in der Pubertät, wohin soll ich gehen, was will ich tun, was brauche ich zum Leben...

Ich finde es schön, dass ihre Eltern dieses Vermächtnis auch an andere Menschen weitergeben.
Vielen Dank!

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