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Produktinformation
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Wer die Verschwörungsgeschichte der Serie, die seit der ersten Episode an den roten Faden darstellt, nicht besser kennt als die Verschwörer selbst, dem wird es unter Umständen nicht leicht fallen, dieser Episode zu folgen. Im Grunde geht es um Shannon McMahon (Lawless), eine junge Frau, die genetisch manipuliert worden ist. Sie kann unter Wasser atmen und braucht keinen Schlaf. Angeblich ist sie das Produkt einer 50-jährigen Forschungsarbeit. Das Problem ist, dass Shannon mal eine böse, mal eine tragische Figur darstellt. Nur bleibt die Frage offen, was sie eigentlich ist. Was will sie? Um was geht es in dieser Episode?
Offene Fragen scheinen inzwischen die einzige Konstante im Akte X-Universum geworden zu sein. So taucht Mulder zu Beginn der Episode unter (David Duchovny ist aber nicht zu sehen, es wird nur über ihn gesprochen). Scully verhält sich geheimnisvoll und teilt niemanden mit, wohin er gegangen ist. Immerhin sind finstere Mächte hinter ihm her. Gillian Andersons Spiel indes wirkt etwas ratlos. Sie ist eine Verlorene in einer Geschichte, die sie nicht versteht. Ebenso wie Robert Patrick, der seit der achten Staffel Agent Doggett darstellt und seinerseits in dieser Episode keinen Halt findet.
Deep Water zählt nicht unbedingt zu den Höhepunkten der Serie. Was hat Akte X nicht alles für qualitativ hochwertiges Fernsehen getan! Wie keine andere Serie hat sie Stil, Anspruch und Innovation in sich vereinigt -- und ist zum Maßstab vieler anderer Serien geworden. --Christian Lukas
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Wie schon in der 2. Staffel verbinden sich einige Episoden in der zweiten Hälfte der 4. Staffel zu einem Handlungsbogen, dessen Ursprünge in Scullys Entführung zu suchen sind, Scullys Krebserkrankung. Diese Handlung, die in "Memento Mori", "Todes-Omen" und dem Staffelfinale "Gethsemane" am deutlichsten verarbeitet wird, entwickelt sich zu einem bedeutenden Teil der "Akte-X"-Mythologie, die ansonsten mit den beiden Doppelfolgen "Tunguska" und "Tempus Fugit" eher beiläufig weiterentwickelt wird. Tatsächlich tauchen in "Tunguska", das Experimente mit dem schwarzen Öl behandelt, die ersten Anschlußfehler auf, allerdings sind diese Episoden immer noch spannend und unterhaltsam genug, um diese Probleme zu überdecken.
Der unheilsschwangeren Atmosphäre gemäß beschränkt sich das Genre der "Akte-X"-Komödie auf eine einzige Episode, "Ein unbedeutender Niemand" von Vince Gilligan mit Autor Darin Morgan in einer Hauptrolle! Als Ausgleich für die fehlende Komik gibt es dafür einige gewagte Erzählexperimente, insbesondere "Gedanken eines geheimnisvollen Rauchers" um die (mögliche) Hintergrundgeschichte des "Krebskandidaten". Die Serie entwickelte sich auch hier noch weiter und erfand verschiedene Möglichkeiten, um mittlerweile altbekannte Geschichten auf erfrischende Weise zu erzählen. Duchovny und Anderson sind auch in der 4. Staffel immer noch brillant und letztere liefert im Handlungsbogen um Scullys Krebs eine ergreifende Vorstellung.
Allmählich ist nun aber erkennbar, daß die UFO-Verschwörung doch in Gefahr gerät, sich in den zahllosen Details und Entwicklungen zu verheddern. Wenn auch die Probleme erst in den folgenden Staffeln zu sehen waren, so entstanden sie doch hauptsächlich hier. Die Mythologie macht zwar immer noch viel Spaß, ist spannend und immer unterhaltsam, es fallen aber doch einige Schwachstellen in der Geschichte auf. Gerettet wird diese Staffel aber auf jeden Fall durch die unbeschreiblich düstere Atmosphäre und die fabelhaften Schauspieler. Die Autoren Chris Carter und Frank Spotnitz, Glen Morgan und James Wong, Howard Gordon, Vince Gilligan und John Shiban schafften es zudem, immer wieder ihr Publikum zu überraschen.
Wie schon in den ersten Staffel-Boxen gibt es auch hier wieder zahlreiche Extras zu bestaunen, wenn auch die tollen Chris-Carter-Interviews hier nicht mehr zu finden sind. Neben der obligatorischen Dokumentation finden sich hier kurze Interviews mit Carter, Vince Gilligan und James Wong über jeweils eine Episode, Kommentare zu den Spezialeffekten, geschnittene Szenen und die üblichen Werbespots zu jeder Episode. Auch die 4. Staffel ist uneingeschränkt zu empfehlen, wenn auch nicht immer für schwache Gemüter. Wenn am Ende von "Gethsemane" der (eher ungeschickte) Cliffhanger um Mulders "Selbstmord" und Scullys akutem Gesundheitszustand die Staffel beendet, dann wirkt dies beinahe schon wie das Ende der Serie. Nie waren die Helden näher an der Wahrheit, nie zuvor aber auch näher am Tod.
Die Story is mal wieder super und Verschwörungstheorie vom feinsten - halt ganz typisch Akte X, wie man es kennt und liebt. Und auch für neue Zuschauer, die nicht das totale Fan-Wissen über die Mythologie besitzen ein richtig spannender Film, der zum Nachdenken anregt. Zwar wird man wenn man nicht die anze Verschwörung der letzten 8 Jahre kennt es etwas schwer haben genau durchzublicken aber es lohnt sich trotzdem!!!
Fazit: Diese DVD darf in keiner Sammlung von Akte X Fans und jenen, die es noch werden wollen, fehlen! Und auch für alle anderen ist diese X-Akte sehr zu empfehlen!!!
Die DVD's selber sind qualitativ sehr ok - zwar kein 5.1 - kein 16:9 - und auch die Extras sind wie auf den anderen 3 Staffeln, aber sehr gut und sehr ok (und mal abgesehen von Druckfehlern auf der Verpackung - wie die fehlenden Umlaute auf der Aussenverpackung -)!
Unbedingt Kaufen, da unbedingt erforderlich und absolut begehrenswert - *smile*
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