Dieses soll also der erste Versuch von Filmfreunden aus Malaysia gewesen sein, einen "großen" Martial-Arts-Streifen zu schaffen. Leider muss man bereits nach Sichtung der Hälfte des Filmes eingestehen, dass dieser Versuch gründlich mißglückt ist. Natürlich, die Hauptakteure mögen ja alles wirklich x-fache Champions in diversen Kampfsportarten sein, aber dem Regisseur ist es absolut nicht gelungen, diese Leute ihren sicher vorhandenen (und teilweise auch gut erkennbaren) Fähigkeiten entsprechend in Szene zu setzen. Warum z.B. werden uns hier ein und dieselben Kämpfe wenige Minuten später NOCH EINMAL serviert? Der Drehbuchautor hat sich wohl auch übernommen, da die Zeitsprünge in der Handlung es einigen Zuschauern bestimmt schwer machen und die Motivationen mancher Akteure nicht immer nachvollziehbar sind. Die Krönung stellen jedoch die zahllosen Spritzereien mit Computerblut dar, welche teilweise schon eingefügt worden sind, BEVOR der auslösende Tritt oder Schlag überhaupt erfolgt ist! FAZIT: Wer gerne einen "Fighting Tiger" aus Malaysia sehen möchte, sollte sich lieber zum x-ten Mal SANDOKAN anschauen!