Thailand ist als Urlaubsland sehr beliebt und hat sich in den letzten Jahren mit Martial Arts Streifen wie dem famosen "Ong Bak" einen überraschenden Namen in der Filmszene gemacht, die eher von Japan und Hongkong Streifen in dieser Sparte in den letzten Jahrzehnten dominiert wurde. "Fighting Beat" spielt auf der Touristeninsel Phi Phi und erzählt die Geschichte einer jungen Truppe um den Thaiboxer Kem (Micky Novaki). Tagsüber verdienen die Freunde etwas Geld als Tauchlehrer, während sie abends in einem Club gegen Touristen im Muay-Thai-Boxen antreten und diese oft wegen des Trinkgeldes gewinnen lassen. Der Macher des Clubs Praow (ob die alle keine Nachnamen haben?) ist der Onkel eines der Mädels der Clique in quasi für alle Twens der Ziehvater. Als Gangster (die Gruppe nennt sich K1) ihm den Club unter Zwang abkaufen und Kems Vergangenheit, der Mord an seinem Vater zum Thema werden (gähn) gibt es natürlich Haue und Haue und nochmals Haue. Dabei ist der gerade mal 80 Minuten kurze Film eh nicht lang, aber die letzte halbe bis Dreiviertelstunde ist einfach nur eine Ansammlung von Prügeleien, die vor einfachen Kulissen ganz nett, aber nicht soo spektakulär in Szene gesetzt wurden. Die im netten Bonusmaterial erzählte Mischung des alten und neuen Thaiboxstiles ist zwar interessant, langt aber nicht für diese tausendmal gesehen Story. Bei der fragt man sich dann wirklich, ob die keine Polizei in dem Land da haben. "Fighting Beat" ist quasi die exotische Version eines der unzähligen "Karate Tiger" Streifen und nicht mehr als Fliesbandware in schöner Optik.