Ich bin selbst kein typ, der von sich sagen würde, dass er gern liest, aber dieses buch lässt sich einfach nur durch den ausdruck "hammer" beschreiben. durch den fantastischen film angefressen musste nun auch das buch her und was soll ich sagen? ich habs an einem tag gelesen. die tatsache, dass ich den film kannte half mir, die handlung gut und flüssig verfolgen zu können. die art und weise in der das buch geschrieben ist stellt etwas sehr eigenes dar. die extreme ich-erzählweise zieht den leser direkt in die gedanken desjenigen, der gegen sein eigenes ich kämpft. das buch hatte auf mich die auswirkung, dass ich mit anderen augen durch die welt laufe. die gewalt, die in fight club beschrieben wird billigt man ohne moralische bedenken. sie wird teil einer eigenen religion, die taylor um sich herum aufbaut. in diesem buch fällt es dem leser besonders schwer sich ein bild davon zu machen wie es wohl ausgeht. man kann sich das ende ausmalen, aber dennoch treibt einem das buch dazu so schnell wie möglich zu ende zu lesen und wirklich zu erfahren wie es ausgeht .. man mag sich gar nicht bis morgen mit seiner eigenen vorstellung vom ende begnügen. es ist schwer zu sagen ob die idee an sich, die spannung oder der ironische witz am meisten an das buch fesselt. ich denke man kann dieses werk durchaus als MUSS für jeden beschreiben. Vielleicht sollten wir auch eine selbsthilfegruppen aufmachen und beweinen, dass sich auch dieses buch irgendwann zu ende liest, und das leider viel scheller als einem lieb ist. MEHR!