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Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball Taschenbuch – 3. März 2014


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342678548X
  • ISBN-13: 978-3426785485
  • Originaltitel: Fifa-Mafia
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 3,3 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.759 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Bereits von 2012, aber aus aktuellem Anlass absolut empfehlenswert" Stuttgarter Zeitung, 09.12.2014

""Man muss das Buch lesen", so Laudator Ludger Schulze, "um die Gewissheit zu erlangen, dass der Fußball eine zweite Karriere als Zweig organisierter Kriminalität gemacht hat." Wirkliche Freiheit bekommt dann ein Geschicht, wenn Menschen etwas tun, das sie eigentlich nicht tun müssten. In der Hoffnung, dass dadruch etwas bewegt wird, tun sie es aber doch. Und man merkt dem beeindruckenden Werk aus dem Droemer-Verlag ohne Frage an: Thomas Kistner brennt für das, was er tut. Er filetierte regelrecht die üblen Machenschaften der FIFA. Dem Leser bleibt so gut wie jede der 432 Seiten im Hals stecken." Kicker, 29.10.2012

"Skandalöse WM-Vergaben, faule Geldgeschäfte, korrupte Funktionäre - ein Münchner Journalist enthüllt die mafiösen Strukturen des Weltfußballverbandes. (...) Kistners Buch ist ein Fußballkrimi, der nicht auf dem Platz, sondern auf der Spielwiese der Funktionäre stattfindet." Bayerischer Rundfunk Capriccio, 10.05.2012

"Seit mehr als 20 Jahren betreut Kistner in der SZ-Redaktion die sportpolitischen Themen, das Buch ist die Summe seiner Recherchen. Es widmet sich den dunklen Seiten des Spiels. (...) Das Buch versteht sich als Indizienprozess, in dem die Details ein Bild ergeben. Als Beleg dafür, dass sich eine Organisation ein Spiel, das eigentlich allen gehört, buchstäblich einverleibt hat." Süddeutsche Zeitung, 05.05.2012

"minutiös, fakten- und detailreich" WDR 5, Redezeit, 03.05.2012

"Ein spannendes, sportpolitisches Buch, das kriminelle Machenschaften bei der FIFA mit bis jetzt nicht veröffentlichten Dokumenten aufdeckt." HR3, 03.05.2012

"ein brisantes Buch" Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2012

"Korrupt. Schon jetzt ein Sachbuch des Jahres: Thomas Kistner blickt hinter die große Kunst der Korruption im Fußballgeschäft." Salzburger Nachrichten, 03.05.2012

"ein Schwarzbuch der Fußball-Weltmacht" Stuttgarter Zeitung, 03.05.2012

"Ein deutscher Sportjournalist bläst zum Sturmangriff: Thomas Kistners fulminante Anklageschrift trägt den provokanten Titel 'Fifa-Mafia'" 3SAT online, Kulturzeit, 03.05.2012

"" "Fifa-Mafia" von Thomas Kistner hat Qualität, wie es im Fußballsprech heißt, und ist nicht von ungefähr zum Sportbuch des Jahres in Deutschland gewählt worden." Goslarsche Zeitung, 17.11.0212

"Man muss dieses schonungslose Aufklärungsbuch lesen, um die Gewissheit zu erlangen, dass der Fußball eine zweite Karriere als Zweig organisierter Kriminalität gemacht hat." Ludger Schulze in seiner Preisrede auf das "Fußballbuch des Jahres",

"Über Thomas Kistners FIFA-Buch muss man nicht viele Worte machen: Die Entwicklung im Weltverband des Fußballs spricht für sich und für das Buch. Kistner hat über Jahre hinweg die Machenschaften der Fußballfunktionäre um João Havelange, Sepp Blatter und ihre vielen Mithelfer verfolgt. Was man darüber wissen kann und was man davon nur ahnt, hat er aufgeschrieben." [...] "Kistners Buch verdient jeden Preis, weil es der Scheinheiligkeit in die Parade fährt." Fussball-Kultur-ORG, 26.09.2012

"Das Buch über die Praktiken der FIFA liest sich wie ein hochkomplexer Krimi, bei dem der Täter von Anfang an klar ist." [...] "Kistners Recherchenarbeit aus den letzten zwei Jahrzehnten ist zwar einseitig, aber beeindruckend reichhaltig." Zwölf (CH), 01.09.2012

"Wow - das höre ich mich immer wieder beim Lesen dieses Buches vor mich hinsprechen. Das kann oder will man alles gar nicht wahrhaben, was da über die korrupten Verstrickungen des Weltfußballs drinsteht." [...] "Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess und absolut lesenswert - allerdings könnte man dannach den Glauben an das Gute im Menschen verlieren." Hohenloher Tagblatt, 01.08.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Kistner, geboren 1958, ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung und zuständig für Sportpolitik. Er wurde unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, war 2006 "Sportjournalist des Jahres“ und ist international einer der renommiertesten investigativen Journalisten im Bereich Sportpolitik und organisierte Kriminalität im Sport.
Kistner kommentiert regelmäßig auf Deutschlandfunk und ist mit den Themen Doping und Korruption im Sport gefragter Gast in TV-Talk-Shows.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 10. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
'Das Leben ist schön, wenn Beifall durchs Stadion braust wie ein Orkan'.

So beginnt Thomas Kistner sein Buch und so kann das sicherlich jeder Sportbegeisterte und vor allem Fußballbegeisterte nachvollziehen. Und genauso stellt sich eben seit Jahrzehnten bereits die FIFA nach außen hin so gut wie 'uneigennützig' in den Dienst des Fußballs.

Nicht aber erst seit diesem Buch jetzt ist dem aufmerksamen Beobachter klar, dass hinter den Kulissen ein ganz anderes Spiel gespielt wird, das wenig mit dem auf dem Rasen geforderten Fair Play zu tun hat. Des Ringen um Macht, Einfluss und einfach auch jede Menge Geld sind es, die Thomas Kistner sorgfältig recherchiert und hervorragend lesbar auf den gut 400 Seiten seines Buches vor dem Leser ausbreitet. Versehen mit ausführlichen und umfangreichen Quellenangaben wird schnell deutlich, dass hier ein Autor nicht einen Schnellschuss abgibt, sondern sich fundiert in die Materie eingearbeitet hat.

Ein Ringen, eine Form fast greifbarer Korruption, die eng verbunden ist mit dem Namen des Präsidenten der FIFA, Sepp Blatter. Einer, der sich 2006 nach dem Ende des WM Finalspieles nicht auf dem Rasen zur Siegerehrung blicken lässt, so massiv spürte er den Gegenwind der buhenden Fans in den Stadien. Geschäfte, Macht und Selbsterhöhung, dass sind die Begriffe, die Kistner Seite für Seite deutlich mit diesem FIFA Präsidenten und seinem Komitee in Verbindung bringt, detailliert und nachvollziehbar, dass sogar der informierten Leser noch erstaunt sein wird über die Ausmaße und Strategien hinter der glänzenden Fassade des weltweiten Profifußballs.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Udo Reuter am 11. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
..hiermit erhebe ich symbolisch Thomas Kistner in den Adelsstand, wenn es denn ein Prädikat ist oder sein soll, deshalb sprichwörtlich gemeint.
Was Thomas Kistner investigativ recherchierend und detailliert vorlegt ist mehr als ein lesenswertes und spannendes Buch, nein, es Pflichtlektüre
für jeden halbwegs über den Tellerrand hinaus denkenden Bürger.
Was nach dem Lesen bleibt ist ein nach Worten ringendes Kopfschütteln zu einem Fussballsystem genannt FIFA, gegen das die Mafia eine Heilsarmee
darstellt und ist - und das will schon was heissen.
Thomas Kistner, weiter so und nicht beirren lassen, mit einer noch hoffentlich lange im Hintergrund unterstützenden SD-Zeitung -Redaktion,
mit nichteinknickenden Chef's im Rücken, die anscheinend noch einen Arsch in der Hose haben, auch ein Komplimnet wert in der heutigen Zeit.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von manjap am 4. Juni 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Für meinen Bekanntenkreis ist es kein Geheimnis, dass ich seit dem Lesen von Yallop's und Jenning's Buch richtig versessen bin, mehr über die Institution FIFA, und dazugehörende Verbände, zu erfahren. Deshalb habe ich das Buch von Hr. Kistner am Erscheinungstag umgehend auf meinen E-Book-Reader geladen.
Obwohl ich noch nicht fertig mit Lesen, kann ich bereits sagen, dass sich das Buch so spannend liest, wie ein Roman von Simon Becket. Der Autor stört den Lesefluss etwas mit seinen Angaben von Namen, Daten und Quellennachweisen. Bei einem Sachbuch ist dies ja auch nicht anders zu erwarten. Hr. Kistner wirft Fragen auf, bei welchen man sich wundert, dass diese nicht lauter in aller Öffentlichkeit gestellt werden. Er liefert aber auch gerade die Antworten und Erklärungen, bei unbewiesenen Tatsachen den Hintergrund dazu. Der Autor ist, das finde ich erstaunlich, sehr unparteiisch. Wie ein Chirurg seziert er Gegebenheiten, welche wir von offizieller Seite vorgetischt erhielen, so dass wir den Hintergrund erfahren, und vieles auch erahnen können. Der DRB, die Schweizerische Gesetzgebung, die UEFA sowie all die anderen Unterorganisationen der FIFA kriegen ihr Fett weg. Allen voran natürlich Hr. Blatter selber. Beim Lesen gewisser Abschnitte, fragt man unweigerlich, wieso man, bei dieser Wissenslage, diesem Herrn nicht Herr werden konnte, und noch immer nicht kann? Hr. Kistner beschreibt im Buch ganz sachlich und spannend, wie das vor sich gegangen ist, und belegt dies mit Quellen.
Für Freunde des Spiels "Fusball", ist dieses Buch sehr schmerzhaft. Es schmerzt zu erfahren, dass selbst an Weltmeisterschaften nicht alles mit Rechten Dingen zugegangen ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Felix Richter TOP 100 REZENSENT am 2. Oktober 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Thomas Kistner ist den Lesern der Süddeutschen Zeitung schon lange als kundiger und unnachsichtiger Kommentator der Machenschaften der Fifa und ihrer Führungskräfte bekannt. Dieses Buch ist quasi das Resümee seines Lebenswerks. Es ist das Resultat einer unglaublichen Fleißarbeit und umfasst die gesamte Entwicklung, angefangen vom Grundstein des korrupten Netzwerks, den Horst Dassler in der 50ern in Herzogenaurach legte, über die geheimnisvollen Aktivitäten der Vermarktungsgesellschaft ISL bis zur uneingeschränkten Diktatur von Sepp Blatter, der die Fifa zu seinem persönlichem Eigentum gemacht hat und der niemandem verantwortlich ist, schon gar nicht dem Gremium, das ihn gewählt (bzw. das er gekauft) hat. Selbst sein Gehalt bestimmt er selbst und verrät es niemandem.

Erschreckend ist, dass die Institutionen, die hier für Ordnung sorgen könnten und sollten, wie z.B. KPMG, Interpol oder die kuriose Ethik-Kommission, dies nicht tun. Eine schrecklich nette Familie!

Jemand wie ich, dem Fußball eigentlich nur Spaß macht (nicht als Aktiver, sondern als Konsument vor der Glotze), fasst es einfach nicht, dass die große Leidenschaft von Millionen von Spielern und Milliarden von Zuschauern von einer derart korrupten Clique manipuliert wird. Maßlos enttäuschend ist, dass auch die deutschen Funktionäre Zwanziger und Niersbach sowie der Möchtegern-IOC-Chef Bach vor Sepp Blatter kuschen und nur hin und wieder und dann sehr vorsichtig auf Distanz gehen. Da lag bei der Vergabe für die WM 2006 wohl doch einiges im Argen.
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