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Fiesta, Ramadan und tote Helden: Unterwegs in Frankreich, Spanien, Marokko und Portugal
 
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Fiesta, Ramadan und tote Helden: Unterwegs in Frankreich, Spanien, Marokko und Portugal [Taschenbuch]

Peter Oefele
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Literatur-Zeitung Maskenball, 01. Juli 2003

Der Weg ist das Ziel

Schon der Titel von Peter Oefeles Buch assoziiert eine Verbundenheit mit Jack Kerouacs Romanen. Dabei ist "Fiesta, Ramadan und tote Helden" nicht als Pedant zu "Engel, Kif und neue Länder" oder "Gammler, Zen und Hohe Berge" zu verstehen und er strebt einen solchen Vergleich auch nicht an. Was uns der Autor mit seinem Debüt vorlegt, ist ein ganz persönlicher Reisebericht - doch sollte man sich von der Bezeichnung Reisebericht nicht verwirren lassen, damit würde man dem Inhalt des Buches nicht gerecht werden. Bei "Fiesta, Ramadan und tote Helden" gelingt Peter Oefele nämlich das seltene Kunststück, eine Brücke zu schlagen: eine Brücke zwischen Reisebericht und lyrischer Betrachtung, zwischen Hintergrundwissen und dem Gefühl on the road zu sein ...

Ammerseekurier, 05. Mai 2003

... Das Buch ist aber keine Reisebeschreibung, kein Reisebericht, kein Reisetagebuch in dem Sinn, der Leser sitzt vielmehr auf dem Beifahrersitz des Benz, ist überall mitten im Geschehen dabei, begleitet den Autor auf Quartiersuche oder in die Kneipe, an den Strand oder zur Fiesta.

Dabei hat der Leser den Vorteil, dass er genüsslich mitfeiern kann, ohne mit zu versumpfen, auch wenn die Lesenächte ganz schön lang werden können. Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten erfährt der Leser in kleinen Exkursen, die am Rande notiert sind und fast wie Illustrationen zum eigentlichen Erleben wirken. Durch den hautnahen Erzählstil spürt er die Panik, die sich rund um den 11. September 2001 in Spanien ausbreitete, versteht er die Unsicherheit, ...

... Das Buch macht Lust auf Reisen, auf ein sich Einlassen mit dem Neuen, dem Anderen, dem Unerwarteten. Da fröstelt der Pauschaltourist, da fragt der Traveller hoffnungsvoll: Peter, wann geht es wieder los?


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kelvin
Ein Reisetagebuch? Hört sich langweilig an.
Ein Roman? Davon gibt's genug.
Beatgeneration? Was ist das?
Wer sich bei dem Titel "Fiesta, Ramadan und tote Helden", dem Debüt des Berliner Schriftstellers Peter Oefele, unweigerlich an Buchtitel von Jack Kerouac erinnert fühlt, ist auf der richtigen Spur. Und auf dieser befindet sich Oefele: auf seinem Weg der Beatgeneration!
Man muss allerdings nicht wissen, wer Kerouac, Burroughs und Ginsberg waren, um dieses Buch lesen zu können: man erfährt es am eigenen Leib, Seite um Seite, bis man ganz automatisch weiß, wer sie waren und wie sie fühlten.
Endlich wieder ein Buch, das man nicht aus der Hand legt, bis man es ausgelesen hat und befriedigt unbefriedigt ins Regal stellen kann. Ich warte auf den zweiten Teil...
Peter Oefele ist unterwegs - „on the road", und ich wünschte, ich könnte diese Zeit, die er in seinem Buch beschreibt, selbst erleben oder sie mit ihm teilen.
Von Anfang an hatte ich das Gefühl, ich würde diese Reise antreten, in dem Benz sitzen, mich von Musik berauschen lassen und die Landschaft an mir vorbeiziehen sehen.
Anfangs etwas zögerlich, wie es sich für Reisende gehört, spürt man schnell, wie sich das Gefühl von Freiheit verbreitet: Alltagsprobleme werden in Granada gelassen, Jimi Hendrix in Essaouira besucht, Burroughs beim Schreiben von Naked Lunch in Tanger ‚erlebt' und Morrison's Jünger in Paris getroffen.
„Es gibt zwei Arten von Problemen: Einerseits echte Probleme, und dann die, die andere gerne hätten." (S. 38. Anm. d. Verf.)
Von diesem Satz hat sich eine komplette Bevölkerung etwas abzuschneiden. Wir vergessen zu schnell, was um uns herum geschieht, wissen viele vermeintliche Kleinigkeiten nicht zu schätzen und, seien wir ehrlich, im 14-tägigen Urlaub geht uns kaum etwas vom Kulturerbe des besuchten Urlaubslandes ab.
Doch Oefele sieht nach und nach viel mehr, als eigentlich offensichtlich: er lernt die Länder und Leute kennen, versucht deren Sprache zu sprechen, gibt Einblicke in geschichtliche Begebenheiten und vermittelt kulturelle Eindrücke.
Neben schnellem, flüssigen Schreibstil und dem Verlangen, dieses Buch zu ‚leben', überzeugen aufschlussreiche Aufzählungen über alles Wissenswerte, was man im südlichen Europa und nördlichen Afrika nicht auf Anhieb zu sehen bekommt, das Bewusstsein, sich dieser Reise anzuschließen.
Politische Ereignisse wie der 11. September 2001 werden hier auf verblüffend einleuchtende Weise subjektiv geschildert und verarbeitet: „Es ist die Zeit, weltpolitische Nägel mit Köpfen zu machen..." (S. 34. Anm. d. Verf.). Sport und Musik kommen nicht zu kurz, und wer Lust hat, sich auf den gleichen Trip zu begeben, findet im Anhang umfassendes Informationsmaterial zu Hotels, Preisen und Sehenswürdigkeiten.
Für mich ist „Fiesta, Ramadan und tote Helden" das Buch des Jahres. Ein Reisetagebuch, spannend, fesselnd, flüssig, frei, komisch und nachdenklich, witzig und befreiend.
Nach welchem Buch hatte schon mal Lust, sich in den Wagen zu setzen, den lieben Gott einen guten Mann sein und alles hinter sich zu lassen, Länder und Städte zu sehen, Frauen und neue Freunde zu treffen und einfach frei zu sein? So richtig frei?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Eigentlich hatte ich was anderes erwartet - eine Reisedokumentation. Nun, eigentlich ist es dies ja auch, aber man braucht etwas Zeit um sich in Peters Welt einzufinden.. . Er braucht Anfangs ein paar Seiten und Tage um sich von dem Alltag und dem zugehörigen Schreibstil zu entfernen. Die Berichte sind zu Beginn etwas zurückhaltend und stellen den vielleicht einigen bekannten Versuch dar, ein Tagebuch zu führen um Erinnerungen für später „aufzuheben". Doch mit zunehmender Entfernung von der bekannten Zivilisation nimmt die Zeit zu, die Peter für sich gewinnt. Die Berichte werden länger, freier und flüssiger. Er findet seine Art das Erlebte festzuhalten. So fesselt einen das Buch immer mehr - gar nicht mehr weglegen mag man es, als Peter den europäischen Kontinent verlässt! Gerade dort hat man das Gefühl, er würde nicht ein Buch schreiben, sondern erlebt das Buch selbst - es ist wohl der Moment, in dem er alles aus seiner Ihn umgebenden Umwelt aufsaugt und niederschreibt - seine Gefühle und Erlebnisse direkte in Zeilen kanalisiert. Der Flow. So lernt man auch den Autor immer besser kennen, seine unverschweigbaren Vorlieben für gewisse Literatur und Musik. Auch die politischen Parts lesen sich anregend und färben nicht auf das Erzählte ab. Ein wichtiger Punkt. Ebenso spiele ich doch tatsächlich nach diesem Buch mit dem Gedanken, mal einen Koran aufzuschlagen und mir anzuschauen, über was sich eigentlich so viele Menschen streiten..

Ob man nun eine Reise wie die im Buch beschriebene oder eine ganz andere irgendwann einmal starten möchte - das Buch ist für Alle zu empfehlen, die das Gefühl des „Unterwegssein" schon infiziert hat, und für Alle die mit dem Gedanken spielen, einfach mal das Bekannte hinter sich zu lassen und aufzubrechen! Es sei aber gewarnt, denn einmal infiziert kann dies manchmal zum Leidwesen der Mitmenschen einen nicht mehr loslassen.. . Gerade von einer Reise zurückgekehrt kann ich aber auch festhalten: es gibt nichts Schöneres, als zu verreisen und wieder nach Hause zu kommen ;-). Und genau das hält Peter in seinem absolut lesenswerten Buch fest! Kauft, lest und brecht auf - „on the road again".

Grüße aus Stuttgart, Henrik

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ab in 1001 Nacht 23. Juli 2003
Von Ein Kunde
Ein sehr interessantes und schön zu lesendes Erstlingswerk!

Peter Oefele gelingt es hervorragend, seine Faszination und Begeisterung in bilderreiche Kapitel zu verpacken. Informative Passagen reihen sich nahtlos an spannende Erlebnisse und lustige Anekdoten.

Man bekommt einen sehr genauen Eindruck der marokkanischen Kultur und Lebensweise. Travellern, die in diese Ecke reisen wollen, kann man dieses Buch nur empfehlen, da es auch sehr nützliche Tipps zu wichtigen Verhaltensregeln gibt.

Da er die Reise in der Zeit des 11. September unternahm und zu diesem Zeitpunkt im tiefsten Spanien bzw. in Marokko war, beschreibt er diese schwierige Zeit aus einer eigenen, unverfälschten Sichtweise, die teilweise auch sehr nachdenklich stimmt.

Alles in Allem ein wirklich abwechselungsreicher, frischer und gelungener Reiseroman!

Ich kann das Buch nur empfehlen!!

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