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Fiesta
  
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Fiesta [Unbekannter Einband]

Ernest Hemingway
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 319 Seiten
  • Verlag: Buchgemeinschaft Donauland (1967)
  • ASIN: B0000BRJZS
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.702.261 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ernest Hemingway
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Produktbeschreibungen

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Ein Klassiker der Moderne, der auch nach Jahrzehnten durch seine Kraft und Frische beeindruckt -- das ist Ernest Hemingways Fiesta, 1926 unter dem Titel The Sun also Rises erschienen und alles andere als ein Buch, in dem es vor allem um Stierkampf geht, wie man meinen könnte. Der Roman über das Lebensgefühl der Lost Generation im Pariser Exil brachte dem jungen Hemingway den literarischen Durchbruch.

Sein Icherzähler, der Journalist Jake Barnes, genießt mit seinen Künstlerfeunden das Leben in den Bohèmecafés am Montparnasse -- leichte Mädchen, harte Drinks und lange Nächte. Mit ein paar Amerikanern und Briten reist er nach Spanien, zum Angeln in die Pyrenäen und schließlich zur Fiesta nach Pamplona, wo der Alkohol ebenso in Strömen fließt wie das Blut der Stiere. Aber unter der lebensprallen Oberfläche verbirgt sich der existenzielle Abgrund: Jake leidet an einer Kriegsverletzung, die seine Männlichkeit beschädigt hat, und an einer deshalb unerfüllt bleibenden Liebe zur schönen Engländerin Brett Ashley, die nicht nur ihm den Kopf verdreht hat.

Ein Klassiker ist mittlerweile auch Sprecher Christian Brückner, der schon so vielen literarischen Texten durch seinen Vortrag besondere Wirkung verliehen hat. Das einzigartige Timbre seiner Stimme passt besonders gut zu den melancholischen Untertönen, die Hemingways jedes Pathos und jede stilistische Kapriolen meidende Prosa auszeichnen. Brückner meets Hemingway -- herausgekommen ist ein Hörbuch, das auch das Zeug zum Klassiker hat. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 420 Minuten, 6 CDs, ungekürzte Lesung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wann immer ich einen Hemingway Roman lese, läuft es etwas nach dem gleichen Schema ab: Erst beginne ich und die Geschichte tröpfelt so dahin, dann kommt eine kurze Zeit, in der ich das Buch sehr langatmig finde und mich in den endlosen kurzen, knappen Dialogen verliere und den merkwürdigen Formulierungen und dann, dann werde ich plötzlich ergriffen von dem Sog und bin am Ende vollkommen überrascht, dass ich so berührt bin.

Ja, Hemingway hat mich immer wieder mit der Welt und mit sich selbst versöhnt. Man kann ihm, seinen Büchern und auch seinen Übersetzungen viel nach sagen, aber zweierlei wird mich immer an Hemingway faszinieren und mich ihn immer wieder einen Sprachmeister nennen lassen: Erstens seine knappe Sprache, die nicht karg ist, ganz im Gegenteil, sondern Räume erschafft, in denen so viel mehr gesagt wird, als in den blumigsten Sprachgebilden - und die unglaublich Dichte in jedem seiner Bücher.

Erklären kann ich das hier nicht, nur beschreiben und darauf vertrauen, dass jemand vielleicht weiß, was ich meine, wenn ich von einer Sprache spreche, die so bedacht ist auf ihren, viel offen-lassenden, spartanischen Charakter, dass sie durch diese subtile Kunst des Auslassens, Weglassens, dieser Kenntnis von Vielem, aber der Darstellung von Wenigem, eine so große Kraft des Unsagbaren erschafft, wie sie auch oft in Wirklichkeit empfunden wird. Es ist, als wären Stimmungen in Hemingways Büchern keine Frage des Ausdrucks der Wörter, sondern sie kämen allein aus einem selbst, wenn man versucht das nachzuempfinden, was seine Charaktere fühlen. Als würde Hemingway Romane schreiben, die uns dazu veranlassen, viel von uns selbst nach zu erleben, oder zumindest Ideen von Gefühlen - womit ich nicht pseudophilosophisch werden will, aber anders kann man es nicht formulieren.

Fiesta ist vor allem ein Dialogstück, fast 3/4 des Buches bestehen aus Dialogen. Es geht um Liebe und es geht um das fliehende Glück, die verstreichende Zeit und den Ort an dem man sich zu Hause fühlt und die verlorene Generation, die sich überall ein wenig verlassen fühlt. Man verbringt trunkene Nächte in Paris, der Stadt, in der soviel möglich ist, dass es unmöglich scheint hier irgendwann zu "werden" und nicht nur zu sein. Ein Ausflug nach Spanien, zur Fiesta, wird zum Spiel mit Gefühlen wie Sehnsucht und der Suche nach einem wirklich ausgereizten Leben, doch auch hier ist zwar alles auf die Spitze getrieben, aber auch hier lebt jeder sein leben und stirbt auch - und nicht nur am Ende. Überall wird gestorben, auch wenn man das Leben noch so sehr herausfordert - man könnte sagen: In Fiesta schreibt Hemingway sein eigenes Leben vor; wie Ödipus weiß er hier schon, hat es zwischen den Zeilen niedergeschrieben, dass man weiter nicht kommt, als bis Paris, bis zur Fiesta - und doch hat er es versucht.

"Sieht man dich in Paris?"
"Nein. Mein Schiff geht am Siebzehnten. Auf Wiedersehen, alter Kerl."
"Auf Wiedersehen, mein Junge."
Er ging durch die Sperre an den Zug. Der Träger ging mit dem Gepäck voraus. Ich sah noch, wie der Zug sich in Bewegung setzte. Bill stand an einem der Fenster. Das Fenster verschwand, der Rest des Zuges verschwand - das Gleis war leer.
Ich ging zum Auto zurück.

Nachtrag: Übrigens: Wer über die Übertragungen von Annemarie Horschitz-Horst meckert sollte beachten, dass Hemingway sie ausdrücklich als einzige Übersetzerin seiner Werke ins Deutsche befürwortet hat. Damit will ich nicht über die Qualität urteilen, doch ich denke, diese Information sollte hier bekannt sein.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
„Fiesta" ist ein typischer Hemingway-Roman mit autobiographischen Zügen. Es wird viel getrunken, gereist, geliebt und intensiv gelebt. Bücher, Alkohol, Reisen und Frauen - das sind die immer wiederkehrenden Themen in Hemingways Romanen. Und auch Tod und Krieg. In seinem Romandebüt „Fiesta" von 1926 geht es um die „Lost Generation", also die jungen Leute, die vom Ersten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine persönlichen Fronterlebnisse hat er ausführlich in dem Roman „In einem anderen Land" geschildert. In „Fiesta" geht es um die Zeit nach dem Großen Krieg, der die Welt völlig veränderte. Der Roman liest sich äußerst flüssig, sein Alter ist ihm nicht anzumerken. Hemingways Geschichten sind voller Leben und Leidenschaft. Seine Liebe erklärt er dieses Mal ganz besonders den Spaniern. Spanien und der Stierkampf faszinierten ihn so sehr, daß er diesem Thema mit „Der Tod am Nachmittag" ein eigenes Buch widmete. Sehr viel weniger freundlich äußert er sich in „Fiesta" über die Franzosen. Ein Spanier sei von Herzen freundlich, ein Franzose nur dann, wenn er dadurch einen Vorteil erlangt. Eine sehr subjektive Meinung, die ich nicht teile, mich aber amüsiert hat. Frankreich und hauptsächlich Spanien sind also die Orte in denen dieser Roman spielt. Der Ich-Erzähler trifft auf andere Amerikaner und Einheimische, erlebt manch interessantes Abenteuer und fragt sich was er mit der Lebenszeit machen soll, die ihm noch verbleibt. Eine etwas melancholische, schwüle und dekadente Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man fühlt sich ebenfalls ein wenig verloren, aber auch unter guten Freunden.
Ein interessanter Roman über das Leben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unterhaltsames Buch 21. April 2012
Format:Taschenbuch
Dieser erste Roman von Hemingway ist meiner Meinung nach einer der besten von ihm. Es geht um den in Paris lebenden Amerikaner Jake Barnes, der mit Freunden nach Spanien fährt, um dort die Stierkämpfe zu sehen. Die Motive seiner kommenden Romane sind hier schon zu finden: sich betrinken, Frauen, Eifersucht, verkatert aufwachen. Es wiederholt sich alles geradezu sinnentleert, was bei diesem ersten Hemingwayschen Roman sehr treffend die Situation in den 1920ern widerspiegelt (in späteren Werken von ihm aber leider auch immer wieder durchgekaut werden). Im Kontrast zur 'inneren Leere' der Protagonisten dieser 'lost Generation' nach dem 1. Weltkrieg, stehen die schönen Landschaftsbeschreibungen, auch die fast schon poetische Schilderung der Stierkämpfe, die sehr lebendig wirkt. Auf jeden Fall ein unterhaltsames, schnell zu lesendes Buch.
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Vor 12 Monaten von Bücher-Liebhaberin veröffentlicht
Klasse Buch!!!!!!
Ich bin ein echter Hemingway Fan und habe auch schon sehr viele Bücher von ihm gelesen, aber Fiesta war eines der Besten.
Kann ich jedem weiterempfehlen!
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Melissa Alvarez-fernandez
Schlecht übersetzt!
Na, "Fiesta" gehört sicher zur Weltliteratur, man sollte aber wissen, dass Hemingways oft gerühmte literarische Technik nicht eben besonders unterhaltsam ist, wenn man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von M. Haeusler
Freudenspender?!
Ich kann vor der gesamten Hemingway/Rowohlt-Übersetzung (aus den Fifties) nur warnen:
"Well", I said. "A plane is sort of like a tricycle. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2008 von Jeeves
fade und eintönig
Ich fand dieses Buch sehr eintönig, denn Hemingway geht in seinen Beschreibungen der Charaktere und der Orte nie in die Tiefe, der Autor tingelt die ganze Zeit an der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2008 von T. Schläger
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