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Fiesta
 
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Fiesta (Taschenbuch)

von Ernest Hemingway (Autor), Annemarie Horschitz-Horst (Übersetzer)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Ein Klassiker der Moderne, der auch nach Jahrzehnten durch seine Kraft und Frische beeindruckt -- das ist Ernest Hemingways Fiesta, 1926 unter dem Titel The Sun also Rises erschienen und alles andere als ein Buch, in dem es vor allem um Stierkampf geht, wie man meinen könnte. Der Roman über das Lebensgefühl der Lost Generation im Pariser Exil brachte dem jungen Hemingway den literarischen Durchbruch.

Sein Icherzähler, der Journalist Jake Barnes, genießt mit seinen Künstlerfeunden das Leben in den Bohèmecafés am Montparnasse -- leichte Mädchen, harte Drinks und lange Nächte. Mit ein paar Amerikanern und Briten reist er nach Spanien, zum Angeln in die Pyrenäen und schließlich zur Fiesta nach Pamplona, wo der Alkohol ebenso in Strömen fließt wie das Blut der Stiere. Aber unter der lebensprallen Oberfläche verbirgt sich der existenzielle Abgrund: Jake leidet an einer Kriegsverletzung, die seine Männlichkeit beschädigt hat, und an einer deshalb unerfüllt bleibenden Liebe zur schönen Engländerin Brett Ashley, die nicht nur ihm den Kopf verdreht hat.

Ein Klassiker ist mittlerweile auch Sprecher Christian Brückner, der schon so vielen literarischen Texten durch seinen Vortrag besondere Wirkung verliehen hat. Das einzigartige Timbre seiner Stimme passt besonders gut zu den melancholischen Untertönen, die Hemingways jedes Pathos und jede stilistische Kapriolen meidende Prosa auszeichnen. Brückner meets Hemingway -- herausgekommen ist ein Hörbuch, das auch das Zeug zum Klassiker hat. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 420 Minuten, 6 CDs, ungekürzte Lesung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Mit diesem Buch begann die literarische Karriere von Ernest Hemingway. Der Stierkampf im spanischen Pamplona und das Leben im Paris der 20er Jahre zeigen Hemingways klassisches Porträt der "verlorenen Generation". Mit eindringlichen Bildern zeichnet er in den zentralen Charakteren, den Amerikanern Jake Barnes und dem Stierkämpfer Pedro Romero den Spannungsbogen zwischen Sinnverlust und existenzieller Verwurzelung - eines der bedeutendsten Bücher des 20. Jahrhunderts. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach toll !, 12. Juli 2005
Von Roland Freisitzer "freisitzer" (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Nachdem ich viele Jahre einen großen Bogen um Hemingway (ich gebe es zu, ich war voreingenommen...) gemacht habe, habe ich nun endlich "Fiesta" gelesen. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist wunderbar einfach (auf den ersten Blick) geschrieben, hat einen Drive drauf, teilweise pfiffige Dialoge und die Charaktere sind wunderbar einfühlsam beschrieben. Ein Buch über die Liebe zum Leben und die zwischenmenschliche Liebe! Wollte man die Handlung beschreiben, so passiert nicht viel, Typen sitzen in Bars herum, quatschen, fahren angeln, Stierkampf ansehen, eine Frau zwischen eigentlich vier Männern, viele Dialoge, knapp und präzise geformt. Da es aber ein (meiner Meinung nach) geniales Buch ist, geht es aber natürlich nicht um die Handlung... Ein Buch, das mich seit Wochen in meinen Gedanken begleitet. Ich habe sogar die Stierkampfszenen genossen, obwohl diese Thematik u.a. auch zu meinem Vorurteil geführt hat. Fazit: ich habe mir weitere Bücher von Ernest Hemingway bestellt und freue mich schon mehr von E.H. zu lesen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an Spanien und an das Leben, 19. Oktober 2004
Von junior-soprano "Powderfinger" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
„Fiesta" ist ein typischer Hemingway-Roman mit autobiographischen Zügen. Es wird viel getrunken, gereist, geliebt und intensiv gelebt. Bücher, Alkohol, Reisen und Frauen - das sind die immer wiederkehrenden Themen in Hemingways Romanen. Und auch Tod und Krieg. In seinem Romandebüt „Fiesta" von 1926 geht es um die „Lost Generation", also die jungen Leute, die vom Ersten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine persönlichen Fronterlebnisse hat er ausführlich in dem Roman „In einem anderen Land" geschildert. In „Fiesta" geht es um die Zeit nach dem Großen Krieg, der die Welt völlig veränderte. Der Roman liest sich äußerst flüssig, sein Alter ist ihm nicht anzumerken. Hemingways Geschichten sind voller Leben und Leidenschaft. Seine Liebe erklärt er dieses Mal ganz besonders den Spaniern. Spanien und der Stierkampf faszinierten ihn so sehr, daß er diesem Thema mit „Der Tod am Nachmittag" ein eigenes Buch widmete. Sehr viel weniger freundlich äußert er sich in „Fiesta" über die Franzosen. Ein Spanier sei von Herzen freundlich, ein Franzose nur dann, wenn er dadurch einen Vorteil erlangt. Eine sehr subjektive Meinung, die ich nicht teile, mich aber amüsiert hat. Frankreich und hauptsächlich Spanien sind also die Orte in denen dieser Roman spielt. Der Ich-Erzähler trifft auf andere Amerikaner und Einheimische, erlebt manch interessantes Abenteuer und fragt sich was er mit der Lebenszeit machen soll, die ihm noch verbleibt. Eine etwas melancholische, schwüle und dekadente Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man fühlt sich ebenfalls ein wenig verloren, aber auch unter guten Freunden.
Ein interessanter Roman über das Leben!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine abgewürgte Liebesgeschichte, 4. August 2006
Von Polygraph - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Hemingways Kunst ist die Technik der Untertreibung und des Verschweigens. Sein Roman erzählt von einer Gruppe junger Amerikaner, die in Paris und Spanien in den Tag hineinleben. Die jungen Männer können sich eigentlich nicht wirklich leiden, und werden nur durch ihren gemeinsamen Hintergrund des 1. Weltkriegs lose zusammengehalten.
Der Ich-Erzähler Jake wurde durch seine Kriegsverletzung impotent. Seine Liebe zu Brett, einer lebenshungrigen Adeligen bleibt dadurch unerwidert. Die anderen Veteranen haben jedoch keine Skrupel, sich vor den Augen des zurückgesetzten Jake von Brett verführen zu lassen. Einer nach dem anderen wird von der unersättlichen Frau ausprobiert und kurz darauf wieder fallengelassen. Die Gruppe tingelt von Café zu Café von Restaurant zu Restaurant. Scheinbar immer auf der Suche nach etwas, scheinbar immer in Erwartung. Sie essen und trinken, um ihre innere Leere zu füllen.

Hemingway schreibt über große Gefühle ohne sie auch nur anzudeuten. Wir lesen lediglich, dass sich der Erzähler vom Tisch erhebt und auf sein Zimmer geht. Trotzdem wissen wir, dass er in diesem Moment tödliche Eifersuchtsqualen leidet. Auch der Krieg wird nie ausdrücklich erwähnt; trotzdem ist er in jeder Zeile erkennbar. Dasselbe gilt für Jakes Impotenz. Wir wissen von seiner Verwundung, und zu Brett sagt er, er sei seit dem Krieg "krank." Wir verstehen.

Diese Technik ist auch noch nach 70 Jahren beeindruckend. Allerdings hat sie einen Nachteil.
Hemingway betreibt die Untertreibung so konsequent, dass seine Figuren wie austauschbare Schablonen wirken. Zwar schafft er es, eine spürbare Atmosphäre der Entfremdung zu schaffen, bis zum Schluss sind die einzelnen Männer aber kaum auseinanderzuhalten.
Im ganzen Buch geschieht nicht viel und die Geschichte wird eher episodenhaft erzählt und besteht aus immer wiederkehrenden Szenen: Ein weiteres Restaurant, ein neues Hotelzimmer, wieder verkatert aufgewacht. Und das Ende ist, repräsentativ für das ganze Buch, ein Anti-Klimax.
Hemingway blendet sämtliche Gefühle und Gedanken seiner Figuren aus, und überlässt es dem Leser, sie sich zu erschliessen- ein wenig mehr Abwechslung und Dynamik innerhalb der Geschichte hätte die Handlung aufgelockert und das Lesevergnügen gesteigert. Ich war irgendwann durch die seitenlangen Gespräche über Essen und Stierkämpfe nur noch ermüdet.
Trotzdem bereue ich es nicht "Fiesta" gelesen zu haben- zwar nicht wegen der Handlung, aber wegen des Stils. Ich werde es bestimmt in ein paar Jahren mit einer anderen Sichtweise nocheinmal in die Hand nehmen. Bis dahin bekommt es drei Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Klasse Buch!!!!!!
Ich bin ein echter Hemingway Fan und habe auch schon sehr viele Bücher von ihm gelesen, aber Fiesta war eines der Besten.
Kann ich jedem weiterempfehlen!
Vor 4 Monaten von Melissa Alvarez-fernandez veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Schlecht übersetzt!
Na, "Fiesta" gehört sicher zur Weltliteratur, man sollte aber wissen, dass Hemingways oft gerühmte literarische Technik nicht eben besonders unterhaltsam ist, wenn man das Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von M. Haeusler veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Freudenspender?!
Ich kann vor der gesamten Hemingway/Rowohlt-Übersetzung (aus den Fifties) nur warnen:
"Well", I said. "A plane is sort of like a tricycle. The Joystick works the same way. Lesen Sie weiter...
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Ich fand dieses Buch sehr eintönig, denn Hemingway geht in seinen Beschreibungen der Charaktere und der Orte nie in die Tiefe, der Autor tingelt die ganze Zeit an der Oberfläche,... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 5. September 2006 von Alexander Zehle

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Also ich muss schon sagen, wobei ich eigentlich nie die richtige Lust und Zeit habe ein Buch vollständig zu lesen, ist das eines der wenigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2006 von alexfrauendorf

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