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Fiesta
 
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Fiesta [Taschenbuch]

Ernest Hemingway , Annemarie Horschitz-Horst
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 11 (1. Juli 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499226030
  • ISBN-13: 978-3499226038
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ernest Hemingway
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Produktbeschreibungen

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Ein Klassiker der Moderne, der auch nach Jahrzehnten durch seine Kraft und Frische beeindruckt -- das ist Ernest Hemingways Fiesta, 1926 unter dem Titel The Sun also Rises erschienen und alles andere als ein Buch, in dem es vor allem um Stierkampf geht, wie man meinen könnte. Der Roman über das Lebensgefühl der Lost Generation im Pariser Exil brachte dem jungen Hemingway den literarischen Durchbruch.

Sein Icherzähler, der Journalist Jake Barnes, genießt mit seinen Künstlerfeunden das Leben in den Bohèmecafés am Montparnasse -- leichte Mädchen, harte Drinks und lange Nächte. Mit ein paar Amerikanern und Briten reist er nach Spanien, zum Angeln in die Pyrenäen und schließlich zur Fiesta nach Pamplona, wo der Alkohol ebenso in Strömen fließt wie das Blut der Stiere. Aber unter der lebensprallen Oberfläche verbirgt sich der existenzielle Abgrund: Jake leidet an einer Kriegsverletzung, die seine Männlichkeit beschädigt hat, und an einer deshalb unerfüllt bleibenden Liebe zur schönen Engländerin Brett Ashley, die nicht nur ihm den Kopf verdreht hat.

Ein Klassiker ist mittlerweile auch Sprecher Christian Brückner, der schon so vielen literarischen Texten durch seinen Vortrag besondere Wirkung verliehen hat. Das einzigartige Timbre seiner Stimme passt besonders gut zu den melancholischen Untertönen, die Hemingways jedes Pathos und jede stilistische Kapriolen meidende Prosa auszeichnen. Brückner meets Hemingway -- herausgekommen ist ein Hörbuch, das auch das Zeug zum Klassiker hat. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 420 Minuten, 6 CDs, ungekürzte Lesung. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Und es gibt nur einen Sprecher, der diese niederschmetternde Mischung aus Erschöpfung, Sprachlosigkeit und Verzweiflung so einzigartig transportiert wie Christian „Die Stimme“ Brückner mit seinem kehlig-melancholischen Bariton. Der Mann liest dieses Buch, und man versteht es sofort. Man muss es gehört haben. Wirklich unglaublich.“ (BRIGITTE Kultur Extra )

"Und wenn ein Vortragskünstler wie Christian Brückner diese kunstvoll kunstlose Prosa liest, dann atmet die Geschichte den Geruch von Zigaretten und Parfüm, vom Tau des Morgens und vom Sommerstaub in spanischen Gassen." (DIE ZEIT )

"Seine (Christian Brückners) rauchige Raubeinstimme passt ganz ausgezeichnet zu 'Fiesta', dem Buch über die verlorene Generation der zwanziger Jahre…“ (PRINZ ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

26 Rezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Es ist furchtbar leicht, am Tag über alles erhaben zu sein, aber Nachts mein Gott, ist es etwas ganz anderes.", 23. Juli 2011
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fiesta (Taschenbuch)
Wann immer ich einen Hemingway Roman lese, läuft es etwas nach dem gleichen Schema ab: Erst beginne ich und die Geschichte tröpfelt so dahin, dann kommt eine kurze Zeit, in der ich das Buch sehr langatmig finde und mich in den endlosen kurzen, knappen Dialogen verliere und den merkwürdigen Formulierungen und dann, dann werde ich plötzlich ergriffen von dem Sog und bin am Ende vollkommen überrascht, dass ich so berührt bin.

Ja, Hemingway hat mich immer wieder mit der Welt und mit sich selbst versöhnt. Man kann ihm, seinen Büchern und auch seinen Übersetzungen viel nach sagen, aber zweierlei wird mich immer an Hemingway faszinieren und mich ihn immer wieder einen Sprachmeister nennen lassen: Erstens seine knappe Sprache, die nicht karg ist, ganz im Gegenteil, sondern Räume erschafft, in denen so viel mehr gesagt wird, als in den blumigsten Sprachgebilden - und die unglaublich Dichte in jedem seiner Bücher.

Erklären kann ich das hier nicht, nur beschreiben und darauf vertrauen, dass jemand vielleicht weiß, was ich meine, wenn ich von einer Sprache spreche, die so bedacht ist auf ihren, viel offen-lassenden, spartanischen Charakter, dass sie durch diese subtile Kunst des Auslassens, Weglassens, dieser Kenntnis von Vielem, aber der Darstellung von Wenigem, eine so große Kraft des Unsagbaren erschafft, wie sie auch oft in Wirklichkeit empfunden wird. Es ist, als wären Stimmungen in Hemingways Büchern keine Frage des Ausdrucks der Wörter, sondern sie kämen allein aus einem selbst, wenn man versucht das nachzuempfinden, was seine Charaktere fühlen. Als würde Hemingway Romane schreiben, die uns dazu veranlassen, viel von uns selbst nach zu erleben, oder zumindest Ideen von Gefühlen - womit ich nicht pseudophilosophisch werden will, aber anders kann man es nicht formulieren.

Fiesta ist vor allem ein Dialogstück, fast 3/4 des Buches bestehen aus Dialogen. Es geht um Liebe und es geht um das fliehende Glück, die verstreichende Zeit und den Ort an dem man sich zu Hause fühlt und die verlorene Generation, die sich überall ein wenig verlassen fühlt. Man verbringt trunkene Nächte in Paris, der Stadt, in der soviel möglich ist, dass es unmöglich scheint hier irgendwann zu "werden" und nicht nur zu sein. Ein Ausflug nach Spanien, zur Fiesta, wird zum Spiel mit Gefühlen wie Sehnsucht und der Suche nach einem wirklich ausgereizten Leben, doch auch hier ist zwar alles auf die Spitze getrieben, aber auch hier lebt jeder sein leben und stirbt auch - und nicht nur am Ende. Überall wird gestorben, auch wenn man das Leben noch so sehr herausfordert - man könnte sagen: In Fiesta schreibt Hemingway sein eigenes Leben vor; wie Ödipus weiß er hier schon, hat es zwischen den Zeilen niedergeschrieben, dass man weiter nicht kommt, als bis Paris, bis zur Fiesta - und doch hat er es versucht.

"Sieht man dich in Paris?"

"Nein. Mein Schiff geht am Siebzehnten. Auf Wiedersehen, alter Kerl."

"Auf Wiedersehen, mein Junge."

Er ging durch die Sperre an den Zug. Der Träger ging mit dem Gepäck voraus. Ich sah noch, wie der Zug sich in Bewegung setzte. Bill stand an einem der Fenster. Das Fenster verschwand, der Rest des Zuges verschwand - das Gleis war leer.

Ich ging zum Auto zurück.

Nachtrag: Übrigens: Wer über die Übertragungen von Annemarie Horschitz-Horst meckert sollte beachten, dass Hemingway sie ausdrücklich als einzige Übersetzerin seiner Werke ins Deutsche befürwortet hat. Damit will ich nicht über die Qualität urteilen, doch ich denke, diese Information sollte hier bekannt sein.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Freudenspender?!, 13. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fiesta (Taschenbuch)
Ich kann vor der gesamten Hemingway/Rowohlt-Übersetzung (aus den Fifties) nur warnen:

"Well", I said. "A plane is sort of like a tricycle. The Joystick works the same way." = "Na", sagte ich, "ein Flugzeug ist wie eine Art Dreirad. Und der Freudenspender ebenfalls." ("Fiesta" in der einzig autorisierten deutschen Übertragung.)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an Spanien und an das Leben, 19. Oktober 2004
Von 
junior-soprano "Powderfinger" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fiesta (Taschenbuch)
„Fiesta" ist ein typischer Hemingway-Roman mit autobiographischen Zügen. Es wird viel getrunken, gereist, geliebt und intensiv gelebt. Bücher, Alkohol, Reisen und Frauen - das sind die immer wiederkehrenden Themen in Hemingways Romanen. Und auch Tod und Krieg. In seinem Romandebüt „Fiesta" von 1926 geht es um die „Lost Generation", also die jungen Leute, die vom Ersten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine persönlichen Fronterlebnisse hat er ausführlich in dem Roman „In einem anderen Land" geschildert. In „Fiesta" geht es um die Zeit nach dem Großen Krieg, der die Welt völlig veränderte. Der Roman liest sich äußerst flüssig, sein Alter ist ihm nicht anzumerken. Hemingways Geschichten sind voller Leben und Leidenschaft. Seine Liebe erklärt er dieses Mal ganz besonders den Spaniern. Spanien und der Stierkampf faszinierten ihn so sehr, daß er diesem Thema mit „Der Tod am Nachmittag" ein eigenes Buch widmete. Sehr viel weniger freundlich äußert er sich in „Fiesta" über die Franzosen. Ein Spanier sei von Herzen freundlich, ein Franzose nur dann, wenn er dadurch einen Vorteil erlangt. Eine sehr subjektive Meinung, die ich nicht teile, mich aber amüsiert hat. Frankreich und hauptsächlich Spanien sind also die Orte in denen dieser Roman spielt. Der Ich-Erzähler trifft auf andere Amerikaner und Einheimische, erlebt manch interessantes Abenteuer und fragt sich was er mit der Lebenszeit machen soll, die ihm noch verbleibt. Eine etwas melancholische, schwüle und dekadente Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man fühlt sich ebenfalls ein wenig verloren, aber auch unter guten Freunden.
Ein interessanter Roman über das Leben!
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