Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
|---|---|---|---|
| 1. 1. Allegro | |||
| 2. 2. Air écossais: Adagio non troppo | |||
| 3. 3. Rondo Finale: Allegro vivace | |||
| 4. 1. Allegro moderato | |||
| 5. 2. Poco adagio | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. 1. Allegro moderato | |||
| 2. 2. Nocturne Nr. 2 c-moll H 25: Moderato e molto espressivo | |||
| 3. 3. Rondo: Tempo di Polacca | |||
| 4. 1. Allegro moderato | |||
| 5. 2. Siciliano: Un poco adagio | |||
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| Disk: 3 | |||
| 1. 1. Allegro moderato | |||
| 2. 2. Adagio | |||
| 3. 3. Rondo: Allegro | |||
| 4. 1. Tempo di marcia: Allegro moderato | |||
| 5. 2. Larghetto | |||
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| Disk: 4 | |||
| 1. 1. Allegro moderato maestoso - Lento - Tempo 1 | |||
| 2. 2. Rondo: Allegro moderato | |||
John Field ist der Erfinder der musikalischen 'Nocturnes', der salonhaften Nachtstücke. Und die meisten Musikfreunde kennen auch nur Fields wunderbare Klavierminiaturen. Der irische Komponist Field wurde 1782 in Dublin geboren. Er gehörte zu den erfolgreichsten Pianisten der Romantik, die auch Komponisten waren. Seine Zeitgenossen, wie Hummel, Moscheles und Kalkbrenner äußerten sich voller Bewunderung über ihren innovativen Kollegen von der grünen Insel. Auch Chopin und Schumann lobten Field und erkannten seine enorme Bedeutung für die Musikgeschichte.
Muzio Clementi hatte Field 1794 in London entdeckt und unterrichtete ihn in Komposition und Kontrapunkt. Auch das Klavierspiel entwickelte Field früh unter den Händen Clementis. Als junger Mann spielte Field schon vor Haydn in Londoner Musikzirkeln.
Bemerkenswert sind vor allem auch Fields sieben Klavierkonzerte. Das Konzert in Es-Dur war sein erster großer Erfolg, und Field ging mit dem Stück gemeinsam mit seinem Mentor Clementi durch ganz Europa auf Konzertreise. 1803 erreichte er St. Petersburg und trennte sich von Clementi. Field war damals ein gefragter Virtuose in der russischen Aristokratie.
Der berühmte langsame Nocturne-Part im ersten Satz des siebten Konzertes rührte das Publikum zu Tränen. Mit dem fünften Konzert zeigte Field sein pianistisches Temperament. Und das zweite Konzert war ein festes Repertoire-Stück, das auch Schumann und Nikolaj Rubinstein unterrichteten und aufführten. Chopins zwei Klavierkonzerte finden hier ihre innigen poetisch-pianistischen Wurzeln. So entstand die romantische Klavierliteratur eigentlich durch einen Iren in Russland...
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