Rob hat einen Plattenladen und keine Freundin mehr. Denn Laura hat ihn verlassen, nachdem er sich ewig geweigert hat, endlich erwachsen zu werden. Nun ist Trübsal angesagt, und statt mit den Top 5 der Hitparade beschäftigt sich Rob mit den Top 5 der Beziehungskatastrophen in seinem Leben. Das schlimmste: Er hat wirklich Angst, dass die Frauen ihn wegen der Geschichte im Bett verlassen. Das nagt an ihm. Aber vielleicht geht es ja in Wirklichkeit doch um etwas ganz anderes.
Ganz im Sinne des Films hier die Top 5 aus dem Film.
Nummer 5: Der Auftritt von Catherine Zeta-Jones als wunderbar hohle Sexbombe.
Nummer 4: Die Liebesgeschichte eines stillen Ladenangestellten mit einer Kundin
Nummer 3: John Cusack als Macho, der unter den Frauen leidet, dabei allerdings feststellten muss, dass seine eigene Art es ist, die die Mädchen zum Abhauen bringt.
Nummer 2: Die wirklich unglaubliche Musik im Film
Nummer 1: Jeder einzelne Auftritt von Jack Black als Barry
Und damit wären wir beim wirklichen Inhalt des Films. Der Schmerz der Männer mit sich selbst. Nein, wir Männer wollen uns nicht wirklich binden. Denn das Abenteuer lauert immer hinter der nächsten Ecke, zumindest solange wir sie noch nicht erreicht haben. Denn die besseren von uns Männern haben Phantasie. Und viele Frauen mögen phantasievolle Männer. Leider bringt das mit der Phantasie dann auch die hier beschriebenen Schwächen mit sich. Am Ende allerdings, soviel sei verraten, werden auch Casanovas alt, und das Leben verläuft dann doch in anderen Bahnen.
Und nur so nebenbei: Dieser Film hat noch einige umwerfende, geschnittene Szenen, die es wirklich bringen und wo ich nicht verstehe, warum sie nicht im Film gelandet sind. Insbesondere die Verkaufsverhandlung über eine Plattensammlung. Normalerweise hasse ich das mit den Extras, aber hier gilt: Auf keinen Fall verpassen.