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Fidelio (Ga) Doppel-CD


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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (7. August 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • Kopiergeschützt (Was bedeutet das?)
  • ASIN: B0000AISV9
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.800 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Fidelio - Denoke,Villars,Rattle,Simon,Bp,Beethoven,Ludwig Van

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

EMI 557559; EMI ITALIANA - Italia; Classica da camera Ottetto

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Viele Anläufe, Korrekturen, Unterbrechungen und dadurch eine ungewöhnlich große Zeitspanne nahm diese Oper in Anspruch. Von den ersten Ideen 1803 bis zur dritten Fassung 1814 vergingen glatte zwölf Jahre. Beethovens einzige Oper, Fidelio, hatte ihm also größtes Kopfzerbrechen bereitet. Trotz alledem gelang es dem Komponisten, ein Werk von monumentaler Kraft, aber auch über unermessliche Liebe zu erschaffen.

Schon in der "Ouverture Fidelio" in E-Dur lässt uns Sir Simon Rattle nicht im Geringsten an seiner großen Affinität zu Beethoven zweifeln. Die Berliner Philharmoniker setzten die vom Dirigenten klar gezeichneten Konturen und die innige Tongebung genial um. In diesem Live-Mittschnitt, der im April 2003 in der Berliner Philharmonie entstand, wird die Messlatte also schon zu Beginn sehr hoch angelegt. Auf gleichem Level bewegt sich das Quartett "Mir ist so wunderbar" mit Juliane Banse als Marzelline, Angela Denoke als Leonore, László Polgár als Rocco und Rainer Trost als Jaquino. Hier wird eine geradezu exemplarische Transparenz erreicht. Die charakteristisch sehr unterschiedlichen Stimmen verschmelzen zu einem farbenprächtigen Gesamtklang.

Trotz dieser Homogenität bleiben die Durchsichtigkeit und die in diesem Quartett so entscheidende Zerbrechlichkeit erhalten. Auch das Duett, in dem Pizarro (schön timbriert: Alan Held) vergeblich versucht, Rocco zum Mord an Florestan anzustiften, entwickelt sich zum unheimlichen Erlebnis, während die anschließende Arie der Leonore "Komm, Hoffnung, lass den letzten Stern" zu einem eindringlichen Plädoyer für Menschlichkeit wird. Das hohe Niveau kann aber nur teilweise gehalten werden, da Angela Denoke zu etwas gutturaler Höhe und starkem Vibrato neigt, was ihre vorzügliche Stimmschönheit einschränkt. Auch Jon Villars als Florestan tendiert insbesondere in seiner Auftrittsarie "Gott, welch Dunkel hier" zu übermäßigem Druck, sein elegantes Timbre hilft ihm aber über so manches hinweg. Thomas Quasthoff als Don Fernando singt ohne Fehl und Tadel, allerdings auch ohne den ganz großen Auftritt.

Das Motto "O namenlose Freude", wie es im überschwänglichen Liebesduett zwischen Leonore und Florestan heißt, wäre für diese Platte etwas überhöht. Aber vor allem die tiefen Männerstimmen und die perfekte Symbiose zwischen den Berlinern und Sir Simon Rattle geben dieser Doppel-CD ein eigenes Profil. --Rudolf Kamm

Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 20. Juli 2011
Die Aufnahme ist im low price Sektor angekommen.Böse Zungen nennen das Abverkauf, das was auf dem Krabbeltisch landet, weil man sich da Restumsätze erwartet .

Ist diese Aufnahme in diesem Sektor anzusiedeln? Die Berliner sind doch eines der besten Orchester für die Oper,obwohl das gar nicht ihre Aufgabe ist. Aber Karajan konnte mit diesem Orchester grandiose Aufnahmen machen.

Das war Bestandteil eines gigantischen Verdienkonzepts. Salzburg live und dann die Aufnahme-oder umgekehrt.

Rattle hat also dieses formidables Orchester und was macht er daraus? Man höre exemplarisch " O namenlose Freude". So lasch, so wenig überzeugend, habe ich das nie gehört. Beethoven und Rattle ist keine gelungene Verbindung, ob es nun die Sinfonien oder die Klavierkonzerte sind. Oder eben auch Fidelio.

Er hat durchaus gute Solisten- nicht Referenz, aber dennoch gut-teilweise in kleineneren Aspekte bemerkenswerte Interpretation, wie etwa die emotionale Gestaltung des Ferrando durch Thomas Quasthoff. Der Chor-Schönberg- ist grossartig.

Aber insgesamt ist es ein Fidelio, der keinesfalls zu denen gehört die man haben müsste.Vielleicht hört man ihn einmal und verschenkt ihn dann?
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Tipold am 14. August 2003
Ich habe die Salzburger Aufführung im Fernsehen gesehen, und war enttäuscht. Ich habe sie fad empfunden. Die Textlosigkeit war mE sehr störend.
Die CD Aufnahme entstammt Aufführungen in der Berliner Philharmonie und hat kurze (und damit ausreichend lange) Textpassagen. Das Werk kann schon dadurch mehr wirken.
Die Sänger sind meinem Gehör nach - aber das ist Geschmacksache -letztlich nur Durchschnitt. Keine und keiner hätte die Aufnahme rechtfertigt, Banse klingt sehr alt - das ist sie gar nicht. Polgar ist bei Harnoncourt meiner Erinnerung nach besser.
Was bleibt ist Rattle, manches klingt ungewohnt - die Oper soll ja schließlich auf Basis einer kritischen Revision der Partitur eingespielt worden sein.
Genügt das? Nun, als Sammler und bei dem Preis hat es mir genügt, aber es gibt Besseres. Als Geschenk - und das ist für mich ein Gradmesser - würde ich die Aufnahme nicht mit gutem Gewissen weitergeben
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernd Zoellner am 4. September 2003
Diese Aufnahme kann man wohl nur jenen empfehlen, die einmal wieder die Berliner Philharmoniker als Opernorchester erleben möchten. Deren Leistung unter der Stabführung von Sir Simon Rattle ist beeindruckend, aber sonst? Bis auf Polgar und Quasthoff keine Stimme, die wirklich anhörenswert wäre. Immerhin gibt es hier Dialoge zu hören, die bei der peinlichen Salzburger Aufführung (wo Fidelio im Unterrock dem in einer Zwangsjacke steckenden Florestan die nicht vorhandenen Ketten abnahm) wegfielen. Erstaunlich, dass sich jemand wie Rattle mit einer so merkwürdigen Inszenierung und einer so schwachen Besetzung zufrieden gab. Da kommen doch Zweifel auf. Für Beethovens große Befreiungsoper braucht man große Stimmen, wie sie einst Otto Klemperer mit Ludwig, Vickers und Frick zur Verfügung hatte. Ansonsten kann man sich eine neue Schallplatteneinspielung sparen. Schließlich gibt es bessere Aufnahmen in Hülle und Fülle (Furtwängler, Böhm, E. Kleiber, Karajan, Masur, Bernstein, Fricsay, Haitink).
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "bergitbrendel" am 25. November 2003
Ein Fidelio steht und fällt mit der Leonore. Angela Denoke hat wegen der vielen hochklassigen Aufnahmen also ein schweres Erbe anzutreten - und war sich dessen bewusst. Sie tut gut daran, weder dem vollen Sopran der Martha Mödl, der vielleicht besten Leonore des 20. Jahrhunderts, noch der ausdruckstarken Hildegard Behrens der 70er und 80er Jahre, bei der „Spitzentonfanatiker" voll auf ihre Kosten kommen, nacheifern zu wollen. Darum interpretiert sie die Rolle komplett anders - vielleicht moderner. Angela Denoke hat bereits in anderen Rollen und Aufnahmen ihren Stil gefunden und avanciert zu einer Charakterstimme. Gerade in den höheren Gesangspartien hört man Angela Denoke die Anstrengung zwar an, trotzdem meistert sie diese mit Bravour. Leider können mich weder Jon Villars als Florestan noch Juliane Banse als Marzelline stimmlich überzeugen. Ein Bonbon zum Schluss ist der Auftritt des Don Fernando, mit dem Thomas Quasthoff sein lang ersehntes und überzeugendes Operndebüt gibt.
Auch Simon Rattle führt die Berliner Philharmoniker mit viel Liebe für musikalische Details durch diese Version des Fidelio. Er bietet damit eine interessante Alternative zu seinen namhaften Vorgängern wie Furtwängler, Böhm oder Solti, wo ein satter „Beethovensound" erklingt, der natürlich auch nicht zu verachten ist.
Auf die Frage "Brauchen wir wirklich noch einen Fidelio?" kann ich diese Aufnahme mit den Worten empfehlen: „Jede Zeit braucht ihren Fidelio!"
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