Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld der Autor von den Exilkubanern in Miami bekommen hat, um dieses Buch zu schreiben. Quirk wärmt die ganzen Mythen und Lügengeschichten auf, die unter Castros Feinden zirkulieren und zeichnet in jeder Lage das schlechtest mögliche Bild. Wenn man ihm glaubt, dann ist Castro nichts als ein selbstverliebter Geck ohne jedes politische Talent, der nichts kann als reden und sich selbst darstellen. Wie es so jemand geschafft haben soll, an die Macht zu kommen und sich fast 50 Jahre dort zu halten, bleibt in diesem Buch ein völliges Rätsel. Man muss der Faszination Castros nicht erliegen, aber man muss ihm zugestehen, dass er sie hat. So viel Objektivität darf man von einer Biografie erwarten. Den einen Stern vergebe ich nur, weil es keine null Sterne gibt.