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Fiasko: Roman [Kindle Edition]

Stanislaw Lem , Hubert Schumann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im 22. Jahrhundert versucht ein Raumschiffkommando mit einer außerirdischen Zivilisation Kontakt aufzunehmen. Doch diese ist in einem fatalen Zustand, seit über 100 Jahren befindet sich das fremde Planetensystem in einer Phase eines kalten Krieges und Wettrüstens.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stanislaw Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanislaw Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1272 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 407 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (15. April 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00C5CDXJ6
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • : Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anstelle des Fremden finden wir nur uns selbst 9. September 2007
Format:Taschenbuch
"Das Fiasko " ist in meinen Augen einer der besten Romane zum Thema "Kontakt", der jemals geschrieben wurde.
Ich möchte die Handlung nicht noch mal durchkauen, das wurde bereits in den anderen Rezessionen erledigt, sondern jedem der das Buch bis zu Ende gelesen hat empfehlen, es noch mal zu tun, mit dem Wissen das er nach der Lektüre hat.
Ich finde es lohnt sich, denn nun erscheint die Geschichte in einem völlig anderen Licht.

Achtung, ab hier wird gespoilert.

Viele Rezensenten gehen wie die Besatzung davon aus, das es auf der Quinta einen festgefahrenen globalen Konflikt gegeben hätte, doch ich bin davon überzeugt dass dem nicht so ist.
Genau genommen war diese falsche Annahme die Ursache der Katastrophe.
Das ist es, worum es Lem ging.
Der Mensch ist nicht in der Lage das wirkliche Fremde zu erkennen wenn es ihm begegnet, er muss es verzerren und verfälschen, bis er es seiner Erfahrungswelt einpassen kann, und sei es mit dem nuklearen Hammer.
So geschieht es in "Das Fiasko" .
Die Menschen kamen voller menschlicher Erwartungen, menschlicher Erfahrungen und menschlicher Ängste auf der Quinta an und fanden dort folgerichtig nur ein Spiegelbild irdischer Verhältnisse vor.
Sie stießen auf eine Reihe rätselhafter Erscheinungen und bastelten sich daraus ein verheerend falsches Bild der Situation auf dem Planten zusammen.
Was sie nicht alles für Theorien ausbrüteten, eine ausgefeilter(und falscher ) als die andere.
Ein kalter Krieg, Militärstäbe die sich sonst wie tief eingegraben haben, Massen von Kampf Satelliten und und und.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anthropozentrismus als fataler Fehler. 23. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Der Protagonist ist sich seines Ichs nicht sicher. Nach Jahren aus dem Eis gerettet, weist sein Gehirn Gedächtnislücken auf und er kann nicht sicher von sich sagen wer er ist. Zumindest das Archiv kann helfen seine Person auf zwei Vermisste einzugrenzen.
Der Gerettete nimmt an einer Expedition zu einem ferne Planeten teil, auf dem die Wissenschaft intelligentes Leben vermutet. Nach der Ankunft wird sehr schnell klar, das der Stand der Wissenschaft dort, dem der Erde gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts entspricht. Die Entdecker werden sehr früh bemerkt. Doch extremes Misstrauen beherrscht die Situation. Der Bordcomputer mit dem vielsagenden Namen GOD hat seine Schwierigkeiten, adäquate Übersetzungen zu liefen: „Die Hilflosigkeit, die GOD vor diesen Tausenden Fotos erkennen ließ, machte dem Menschen bewusst, dass in dieser auf scheinbar absolut objektive Informationsverarbeitung ausgerichtete Maschine dennoch ein Erbteil Athropozentrismus geronnen war." Oder anders: „Man wollte etwas erfahren über eine fremde Vernunft, und man erfuhr, welch enge Geistesverwandtschaft zwischen den Menschen und Ihren Computern bestand."
Auf dem Planeten stehen sich zwei Mächte feindlich gegenüber. Jede Form der Kontaktaufnahme wird als Vorteil für die Gegenseite interpretiert. Man ist nicht an Kontakt interessiert. Auch die Entdecker stehen unter Druck, wollen endlich auf den Planeten, was ihnen immer wieder versagt wird. Die fatale Entscheidung eine Machtdemonstration abzugeben und den begleitenden Mond zu sprengen endet in einer Katastrophe. Alle Beteiligten sprechen sich gegenseitig Vorwürfe aus.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ahnung von dem was FREMD ist. 4. Januar 2006
Format:Taschenbuch
Ein Grundthema von Stanislaw Lem ist: Das wirklich Fremde können wir gar nicht wirklich erkennen. Wir finden immer nur uns selbst, unsere Irrtümer,unsere falschen Vorstellungen von dem was ANDERS ist. Entweder wir gehen uns selbst in die Falle (Solaris), oder gehen dem speziellen Unerklärlichen in die Falle (Der Unbesiegbare), oder stehen ihm hoffnungslos irritiert gegenüber (Eden) oder, wie im vorliegenden Buch FIASKO,wir planen mit allen Unwahrscheinlichkeiten im Gepäck eine Begegnung mit dem Fremden, haben fast Glück und werden zum Schluss doch wieder überrascht mit dem absolut Aussergewöhnlichen, dass das Fremde in sich birgt. So wird die Expedition, die so gut startete, in den letzten Sätzen des Buches doch noch ein Fiasko. Das Fremde bleibt Fremd. Stanislaw Lem gelingt es mit diesem Buch, wie in keinem anderen,eine echte Pointe zu diesem Grundthema zu bringen. Erst der letzte Satz des Buches, nach einem stetigen, fast unerträglichen, und sehr hohen Spannungsaufbau, ist quasi die Pointe und wirkt philosophisch schockierend. Hammermässig sarkastisch. Lem-Böse. Der Leser bekommt mit diesem Buch eine tatsächliche Ahnung von dem was FREMD ist (Vergleichbar gut: "Picknick am Wegesrand" der Brüder Strugatzki). Dieses Buch, mit seinem Maschinen-mythischen Beginn, ist echtes "Gehirnfutter" und eines der besten Bücher zum Thema AUSSERIRDISCHES, und irgendwie gefällt es mir besser als Solaris.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FIRST CONTACT, mal anderst... 11. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Stanilaw Lem gehört zu meinen unumstrittenen Favoriten. Obwohl sich mit grossen Ausnahmen praktisch jedes seiner Bücher im Genre "ScienceFiction" bewegt, vermag er vom Grundthema her Szenarien behandeln, welche im eigentlichen nicht auf SciFi-Boden basieren. Wohl finden seine Geschichten im benannten Umfeld statt - in Raumschiffen, auf fremden Planeten usw. - doch sind es abgesehen von den Geschichten Ijon Tichy's meistens nicht die Abenteuer an für sich, welche mich von anhin in seine Welt entführt/verbannt haben, vielmehr die erstaunlich realistischen Zwischentöne, welche schlussendlich das Geschehen formieren. Auf "Solaris" werden beispielsweise intimste Gedanken und Sehnsüchte materialisiert, die untereinander nicht bloss der Existenz willen, sondern der inhaltlichen Aussagekraft wegen verschwiegen werden. (Bsp. Pädophile Homosexualität) So findet die Geschichte "FIASKO" wohl in einem fernen Sonnensystem statt, doch man ergötzt sich auch hier nur zum kleinen Teil an "kosmischen" Bildern und SciFi-Szenarien. Diese werden auch mit Liebe zum Détail beschrieben (Eisring um den Planeten), doch vielmehr sind es die Konflikte, die in diesem Umfeld entstehen. Der erste Kontakt zu einer anderen Zivilisation, von welcher nicht einmal das Aussehen bekannt ist, wird mit anfänglich zwei theoretischen Entwicklungsmöglichkeiten, bzw. einer Grundfrage thematisiert: Wird unsere Ankunft freundliche oder feindliche Reaktionen auslösen? Lesen Sie weiter... ›
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch über die Erde und deren mögliche Zukunft
Obwohl der Roman in einer fremden Galaxie mit völlig fremdartigen Intelligenzen spielt, handelt er von der menschlichen Existenz und deren Unzulänglichkeiten. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Phil Schoeters veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen dieses ist das erste werk
herrn lem, welches ich nicht zu ende gelesen habe. der titel hätte mich warnen sollen, denn er verspricht , was das buch hält, nämlich ein schriftstellerisches... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Hans-Peter Hutzenbrösel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toller Roman von Stanislaw Lem - Ein echter Klassiker!
Stanislaw Lem zu lesen ist ein wirkliches Erlebnis. Seine Sprache ist eine Klasse für sich. Da ist es unerheblich, dass die Handlung von der Gegenwart in ihrer technischen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Amazon-Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auch heute noch modern
Der Roman zeigt sehr gut, wie eigentlich gute Absichten ins Gegenteil umschlagen können. Es prallen durch Zufall zwei Kulturen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von michaer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht - aber auch nicht gut
Ich habe in meiner Jugend ein paar von Stanislaw Lems Geschichten gelesen, die mir (damals) sehr gut gefallen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von BvE veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache
Eins vorweg, ich bin ein großer FAn von Stanislaw Lem, dieses Buch allerding schafft es nicht in meine Top Ten! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Calidrive veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Missraten und dennoch empfehlenswert
Die Zwei- Sterne- Bewertung wird diesem Buch nicht gänzlich gerecht. Aber als alter Fan der Lemschen Science Fiction muss ich leider den naheliegenden Witz bringen, denn:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2013 von Steinbeck
1.0 von 5 Sternen Langatmige Langeweile
Der Klapptext verspricht ein unverbrauchtes Setting, welches man wirklich clever und spannend hätte aufarbeiten können, leider hat Lem keines von beiden geschafft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2013 von Schinkenpizza
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Hundert Seiten für die Beschreibung wie ein Mensch mit einer Maschine ungeschickt umgeht, nicht andere rettet, sondern sich selbst in Schwierigkeiten bringt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2013 von H.T.
5.0 von 5 Sternen Sein bestes
Für mich ist es sein bestes Buch. Ich habe es mittlerweile 3 Mal gelesen und kann es immer wieder durchschmökern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2011 von Nathalie Verena Ulrich
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