Zugegeben: Etwas innovatives, noch nie dagewesenes stellt das Debütalbum „Fever to tell" der Yeah Yeah Yeahs nach bereits zwei veröffentlichten EPs nicht gerade dar. Macht aber überhaupt nichts!!!
Die 11 Tracks auf dem Album sprechen für sich: Nicht schöner, nicht stilvoller, aber dafür rauer, dreckig klingender Rock, der seine Wirkung nicht verfehlt.
Aber meine Begeisterung über diese Band rührt in erster Linie nicht daher, was sie machen, sondern wie sie es verkaufen. Allem voran Sängerin Karen O, die kreischend, röchelnd und stöhnend für jede Menge Druck in den Songs sorgt, dass diese überschäumen vor sexueller Energie.
Sexy sind auch die Auftritte der Yeah Yeah Yeahs, bei denen Karen O ihre Triebhaftigkeit in vollem Maße auslebt (zu therapeutischen Zwecken, um sich die Flausen auszutreiben, wie sie selbst sagt).
Ein echtes Unikat halt. Und eine Band wie keine andere.