Paul Ashworth (Colin Firth) ist Lehrer für Literatur, ein reichlich unkonventioneller, der bei seinen Schülern sehr beliebt ist. In seiner Freizeit trainiert er eine Jungenfußballmannschaft und pilgert zu Spielen seines Lieblingsvereins Arsenal London. Das Stadion in Highbury ist Pauls 'fever pitch', der Platz, wo er mitfiebert. Alles im Denken und Handeln wird am Spielplan der Londoner Kanoniere ausgerichtet. Arsenal bestimmt Pauls Leben. Solange bis Sarah Hughes (Ruth Gemmell) in selbiges tritt. Sie ist ebenfalls Lehrerin, nur gänzlich anders als Paul: methodisch, ernst und ohne Leidenschaft für Fußball, Sarah Hughes ist einfach 'serious'. Aber aufgepasst: opposites attract!
"Fever Pitch" basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Nick Hornby, nur dass die Lovestory eben viel stärker in den Vordergrund gerückt wurde als im Buch, wo den Gunners die ganze Liebe gilt. Der Film ist typisch englisch, im besten Sinne des Wortes. Die HauptdarstellerInnen sind unspektakulär, aber gut, der Humor lauert versteckt in der Bildtonsprache des Filmes, oberflächliche Kalauer gibt's keine. Man muss nicht unbedingt Arsenal-Fan sein, aber es ist gewiss hilfreich, ein Herz für Fußball zu haben, um "Fever Pitch" zu mögen.