Produktinformation
|
"Fever", das ist - wie die Publikationen "Summertime", "Sunny" und "Sunny 2" - eine "One Song Compilation" mit 19 Coverversionen des weltbekannten Hits, der die Temperatur auf den Tanzflächen noch immer steigen lässt.
Wie bei den anderen "One Song Compilations" ist auch hier das Anliegen, einen bekannten Song und dessen wichtigste Interpreten und Interpretationen zu präsentieren. Nicht fehlen dürfen natürlich auch obskure, unbekannte oder nicht mehr erhältliche Versionen.
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Neunzehn Mal Fever. Neunzehn Mal der gleiche Song auf einer CD, darunter nette Aufnahmen von Quincy Jones, Sarah Vaughan, aber auch eine französische Version, gesungen von der unvermeidlichen Caterina Valente, und eine deutsche, eingespielt von Cindy Ellis. Alle Aufnahmen auf dem Sampler, neudeutsch Compilation genannt, stammen aus den Jahren 1959 bis 1977 und zeigen, dass die Aufnahmen in diesen achtzehn Jahren keine wirkliche Entwicklung durchgemacht haben. Es klingt nahezu neunzehn Mal gleich. Okay, instrumental oder gesungen, andere Instrumentierung, schneller hier, souliger da, swingender diese, verruchter jene Version, das sind die Unterschiede aber schon. Es ist und bleibt Fever - der Hit, „der die Temperatur auf den Tanzflächen noch immer steigen lässt", wie die Herausgeber jubeln und jauchzen. Deutsch-pädagogisch erklärt, gilt hier „das Anliegen, einen bekannten Song und dessen wichtigste Interpreten und Interpretationen zu präsentieren. Nicht fehlen dürfen natürlich auch obskure, unbekannte oder nicht mehr erhältliche Versionen." Obskures fehlt ganz und gar, unbekanntes ist bei einem Ohrwurmklassiker ein dehnbarer Begriff, wie auch nicht mehr erhältliche Versionen des Songs von Eddie Cooley und John Davenport - wer weiß heute noch, wer diesen Hit nicht alles gecovert hat? Den Auftakt jedenfalls macht die Engländerin Cilla oder Cilly Black - hier sind sich die Herausgeber nicht einig. Sie wurde von Gerry And The Peacemakers begleitet. Die zur Hälfte gelöschte Aufnahme ein Zufallsfund in irgendeinem Regal irgendeiner Plattenfirma, über die musikgeschichtliche Bedeutung wird heute noch gestritten. Es folgen Variationen des Themas mit James Brown, The McCoys und The Hassles. Schlusspunkt setzt Otis Blackwell mit seiner 1977 aufgenommen Version - nicht wirklich überraschend anders.
Fever ist keine Zeitreise, ist kein Weg durch die Stile, ist keine Dokumentation der Rockmusik, kein Techno, keine Discoversion am Beispiel eines Lieds. Es klingt alles nach Fever und nach der neunzehnten Version greift man gerne zu Prozac und einigen anderen Fiebermitteln, um das taube Gefühl, das dieser Sampler hinterlässt, ein wenig mehr zu betäuben. Die Geschichte der beiden Labels lehrt, dass sie es bei dieser einen Compilation nicht belassen werden, wie bereits bei Sunny und Summertime ist zu befürchten, dass auch der Fever-Sampler eine Fortsetzung finden wird. Hoffentlich finden sich darauf neue Erkenntnisse zum Rockfieber.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|