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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kinder des Zorns,
Von P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Fever (Audio CD)
"Bullet For My Valentine" haben sich innerhalb von 4 Jahren vom walisischen Geheimtipp zur internationalen Chefsache entwickelt. Bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The poison" rotiert die Single "Hand of blood" in den alternativen Clubs. Der dazugehörige Langspieler erhält Gold im Vereinigten Königreich, den USA, Kanada und Deutschland. Helden einer neuen, heranwachsenden Heavygeneration sind geboren. Bei den Kerrang! Awards regelmäßig mit einer Auszeichnung bedacht, mausert sich das Quartett zur erfolgreichsten britischen Metalband seit "Iron Maiden". Für den Nachfolger "Scream Aim Fire" verlässt man die beschrittenen Metalcorepfade und wendet sich stärker Thrash orientierten Vorbildern wie "Metallica", "Annihilator" oder "Machine Head" zu. Es gelingt ihnen den Erfolg zu mehren, obwohl die Platte praktisch ohne tatsächlichen Hit und somit Aufhänger auskommt. Dabei stört es wenig, daß neben dauerhaftem Handy/Kamera Blitzlichtgewitter auch häufig das Silber einer Zahnspange aus dem Publikum zurückreflektiert. Das Durchschnittspublikum einer zweifellos energetischen Bullet Liveshow ist in der Regel.....jung. Man muß den Jungs zu Gute halten, daß sie sich, trotz des übergreifenden Erfolges von "All these things I hate", nicht grundsätzlich weichspülen lassen. Wenn auch mit weniger Ecken und Kanten versehen."Fever" soll und wird die Erfolgsgeschichte von "Bullet For My Valentine" weiterschreiben. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen, die verlässliche und stetig wachsende Fangemeinde der Waliser, sowie die international tragende Logistik ihres Majorlabel Mutterschiffs. Zum Anderen, die ansprechende Entwicklung, die mit Album Nummer 3 vollzogen wurde. Erneut hält man den Balladenanteil mit "A place where you belong" und (mit Abstrichen) "Bittersweet memories" auffallend schmal. Bereits der Opener "Your betrayal", samt seinem martialischen Intro, stellt die herrschenden Verhältnisse klar: Heavy/Thrash Metal bleibt im Fokus. Verspielte, teils ausufernde Gitarrenriffs, heftige Schlagzeugeinlagen, gut gesetzte, wenn auch leider seltenere, Shoutpassagen und ein Matt Tuck, der im cleanen Gesang an Qualität hinzugewonnen hat. Nicht selten wird ein Song von einem ca. 30 bis 40-sekündigen Instrumentalpart eingeleitet, um so den Härtegrad entsprechend zu definieren. Die erste Singleauskopplung "The last fight" endlich wieder ein kleiner, dafür feiner Hit aus der Schmiede des neuen Produzenten Don Gilmore (Linkin Park, Good Charlotte, Hollywood Undead), der damit seinen 2-fach bewährten Kollegen Colin Richardson (As I Lay Dying, Machine Head, Funeral For A Friend) ablöst. Leidenschaftlich, wild und technisch auf hohem Niveau. In Sachen Produktion sowieso wieder absolut auf der Höhe. "Alone" kommt einer Naturgewalt gleich und fährt mit seinen tobenden Riffs und der Double Bass in Mark und Gebein. "Fever" hätte an einigen Stellen gut und gerne etwas rauer und ungeschliffener daherkommen können, aber eine zweite "The poison" wird es nicht mehr geben. Konsolidierung hat stattgefunden, Fans dürfen sich ein weiteres Mal freuen. Anspieltipps: "The last fight", "Alone" und "Begging for mercy" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
"There are no ballads on this album" - Alles klar!,
Von KHck "K.H." (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fever (Audio CD)
Ich verfolge Bullet for my Valentine seit 2006. Ich will nicht unfair sein. Die erste Platte war der Hammer. Wieso? Sie war unglaublich frisch und energiegeladen. In jedem Lied tummelten sich ein ganzer Haufen interessanter Riffs und Double-Leads und dazu noch eine Menge Breaks und Tempowechsel. Da paarten sich astreines Hardcore-Drumming, halsbrecherische Laut-Leise-Dynamik und eingängige Hooks mit fetten Growls und jener seltsamen "Emo-Junge erschießt Emo-Mädchen"-Ästhetik, die zwar auch damals schon peinlich war, aber irgendwie auch zu diesem sehr neuen Sound passte. Die Songs waren chaotisch und unkonventionell und barsten geradezu von der eben angesprochenen Energie.Jetzt können Bullet for My Valentine Songs schreiben. Und das ist nichts Gutes. Auf "Fever" gibt es mit dem "Hand of Blood"-Klon "Begging for Mercy" und der Single "Your Betrayal" wirklich gutes Material. Auch dem Titelsong bescheinige ich Qualitäten und auf "Dignity" werden zumindest die Double-Leads wieder rausgekramt. Aber der Rest des Albums ist- pardon- ein Haufen langweiliger, ätzender Sülze. "The Last Fight" ist ein abwechslungsloses, glattgeschliffenes Pop-Produkt aus dem Hause "Scream,Aim,Fire" und als Solches auch verzeilich, weil memorable. Mit Track 4 aber beginnt endgültig das Unheil: Erinnert sich noch jemand an "Tears Don't Fall"? Klar, war ne Ballade, ging um Liebe und all den Kram. Ging aber richtig ab, hatte tolle Riffs, abwechslungsreiche Leads, ein Hammer-Solo und war an keiner Stelle cheasy. Wo auch "All These Things I Hate" noch Energie und Emotion hatte, klingt "A Place where you belong" einfach unfassbar langweilig. Authentisch gleich null. Auf diesem Album setzt sich der auf Platte#2 gesetzte Trend fort: Weniger Emotionen. Weniger Energie. Weniger Spielfreude. Weniger Seele. Neben die Totalausfälle treten mit "Pleasure and Pain" und "Pretty on the Outside" noch zwei recht ordentliche Metal-Teile. Entsprechen jedoch eher dem Old School-Metal auf "Scream,Aim,Fire" als dem Pop-Metalcore, den man auf "The Poison" noch abgeliefert hat. Alles in Allem: Diese Band verliert auf diesem Album stellenweise fast alles, das sie von Linkin Park abgesetzt hat und legt eine Platte vor, die neben ordentlichen Krachern viel zu viele Füller bietet und durch die kantenlose, glatte Produktion sehr an Seele verloren hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht, aber leider nicht außergewöhnlich,
Rezension bezieht sich auf: Fever (MP3-Download)
Tja, wie gesagt : Nicht schlecht, aber leider auch nicht mehr. Sozusagen Handwerklich gut gemacht, aber irgendwie fehlt das Herzblut. Obwohl einige gute Ansätze vorhanden sind, erscheint mir persönlich das Album ein wenig als wäre es unter einem gewissen Druck produziert worden.
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