4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unstrukturierter Handlungsaufbau, 23. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerwurm (Gebundene Ausgabe)
Vornweg: ich bin enttäuscht. Das so gelobte Werk Watsons ist eine völlig unstrukturierte Aneinanderreihung von Handlungssträngen und Themen (Reinkarnation, AIDS, pubertierende Jugendliche, Schiffsunglücke, wandernde Jahrmärkte), die nach der Hälfte des Buches noch nicht den "roten Faden" erkennen lassen. Sicher ist die Idee vom Wesen, daß durch die Jahrhunderte wandert und Mensch und Tier in Furcht und Schrecken versetzt, gut. Jedoch läßt der Autor den Leser zu lange im Dunkeln, so daß dieser ihn nach einem Drittel des Buches gelangweilt mit dem Weglegen des Buches abstraft. Es genügt eben nicht nur eine gute Idee zu haben, auch die Umsetzung muß durchdacht sein; daher nur einen Punkt.
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2.0 von 5 Sternen
Den die Würmer fressen.., 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerwurm (Gebundene Ausgabe)
Die Lektüre dieses Buches ist sinnvoll, denn man erfährt eine Menge über sich.
Wie gross ist mein Durchhaltevermögen, wenn ich keine Ahnung habe worum es eigentlich geht? Wie hoch ist meine Frustrationstoleranz bei fehlenden Handlungssträngen? Und wieviele Schilderungen sexueller Abartigkeiten kann ich vor der nächsten Mahlzeit noch ertragen?
Sicherlich viel der Substanz dieses Werkes ist dem Zeitgeist der Entstehung und der Aids-Analogie geschuldet, aber das wird leider nicht klar aufgezeigt, sondern geht in der wirren Erzählweise unter.
Die angerissenen Thematiken sind zwar spannend, besonders die Reinkarnation und Hypnose, aber leider verschwimmen diese in den Rückblenden.
Für mein Empfinden ist auch das Gefälle zwischen den einzelnen Passagen der Rückführung (50er Jahre, 18Jhrd., 17Jhrd. usw.) extrem stark.
Kann der Autor die 50er noch erstaunlich lebendig und greifbar wirklen lassen, wird er auf seiner Reise in die Vergangenheit plump und holzschnittartig. Dies wird versucht durch Fakten, Daten, Zahlen und historische Einordnung zu kompensieren, macht das ganze aber nur zäh und unheimlich schwer zu lesen.
Positives zum Schluss: Das Thema ist interessant und erzeugt soetwas wie ein ganz eigenes Feeling, dass gerade zu Beginn packend sein kann, aber leider nimmt das Buch im Verlauf immer stärker ab. Das ging soweit, dass mich das Ende schon kaum noch interessiert hat.
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1.0 von 5 Sternen
Verworren, 23. Januar 2012
Also bis jetzt habe ich im meinem Leben noch nicht allzuviele Bücher vorzeitig weggelegt, aber dieses Werk gehört leider dazu ... Nach etlichen Seiten bleibt es für mich bei einem verworrenen und nicht erkennbaren Handlungsstrang, von Spannung ganz zu Schweigen. Zum Glück einer der wenigen Fehlgriffe aus dem ansonsten soliden Festa-Programm.
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