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Feuerwurm
 
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Feuerwurm [Gebundene Ausgabe]

Ian Watson
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten
  • Verlag: BLITZ-Verlag; Auflage: 1. Aufl. (5. November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898409015
  • ISBN-13: 978-3898409018
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.379.462 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gavin und Ted sind zwei Jungen im pubertären Alter. Wie bei ihren Schulfreunden kreisen ihre Gedanken nur um das eine: Sex. Mit einem Nacktmagazin und Niveasalbe ziehen die beiden sich zurück in die Felshöhle Pen Bal Crag am Strand von Tynemouth, in der es angeblich spuken soll. Das ist natürlich nur eine Dorflegende. Ist sie das nicht? In der Höhle vergeht sich Gavin an Ted. Keiner von beiden ahnt, welch schreckliches Wesen, gefangen in Pen Bal Crag, ihr unheiliger Akt hervorruft. Der Feuerwurm nistet sich in Körper und Geist der Jungen ein. Er schenkt ihnen den Wahnsinn. Schlussendlich auch den Tod.

Vierzig Jahre später liegt Tony Armstrong auf der Couch des Psychiaters John Cunningham, der sich auf die Therapie vorangegangener Leben spezialisiert hat. Für Cunningham ist klar: es ist die Angst vor der Krankheit Aids, die sich in der Geschichte von Gavin und Ted äußert, als er Tony in Hypnose versetzt. Doch dann kehrt Tony zurück ins 18. Jahrhundert, ins 17. Jahrhundert, später ins düstere Mittelalter, als der vermeintliche Hochstapler Raymond Lully im Wahn alchimistischer Experimente ein Wesen schuf, das sich fortan in die Gedärme und Hirne jener Menschen fraß, die sich in hemmungsloser Exstase für alle Liderlichkeiten dieser Welt öffneten.

Der Feuerwurm, geschrieben 1988, entspringt der in den 80er-Jahren vorherrschenden Angst vor der neuen Krankheit Aids. Der Roman ist zweifelsohne eine Analogie. Immer wieder stellt Ian Watson das grässliche Wesen in einen Kontext zu jener Seuche, die wie sein Feuerwurm Besitz vom Körper der Menschen ergreifen kann, die ihre sexuellen Grenzen nicht erkennen. Das ist freilich nur ein einfacher Tenor, der der Geschichte zugrunde liegt. Das Besondere am Feuerwurm indes ist die schonungslose Härte. Kein Wunder, dass Horror-Fans vorliegendes Buch zu Watsons besten Werken zählen. --Marcel Feige


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unstrukturierter Handlungsaufbau, 23. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerwurm (Gebundene Ausgabe)
Vornweg: ich bin enttäuscht. Das so gelobte Werk Watsons ist eine völlig unstrukturierte Aneinanderreihung von Handlungssträngen und Themen (Reinkarnation, AIDS, pubertierende Jugendliche, Schiffsunglücke, wandernde Jahrmärkte), die nach der Hälfte des Buches noch nicht den "roten Faden" erkennen lassen. Sicher ist die Idee vom Wesen, daß durch die Jahrhunderte wandert und Mensch und Tier in Furcht und Schrecken versetzt, gut. Jedoch läßt der Autor den Leser zu lange im Dunkeln, so daß dieser ihn nach einem Drittel des Buches gelangweilt mit dem Weglegen des Buches abstraft. Es genügt eben nicht nur eine gute Idee zu haben, auch die Umsetzung muß durchdacht sein; daher nur einen Punkt.
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2.0 von 5 Sternen Den die Würmer fressen.., 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerwurm (Gebundene Ausgabe)
Die Lektüre dieses Buches ist sinnvoll, denn man erfährt eine Menge über sich.
Wie gross ist mein Durchhaltevermögen, wenn ich keine Ahnung habe worum es eigentlich geht? Wie hoch ist meine Frustrationstoleranz bei fehlenden Handlungssträngen? Und wieviele Schilderungen sexueller Abartigkeiten kann ich vor der nächsten Mahlzeit noch ertragen?
Sicherlich viel der Substanz dieses Werkes ist dem Zeitgeist der Entstehung und der Aids-Analogie geschuldet, aber das wird leider nicht klar aufgezeigt, sondern geht in der wirren Erzählweise unter.
Die angerissenen Thematiken sind zwar spannend, besonders die Reinkarnation und Hypnose, aber leider verschwimmen diese in den Rückblenden.
Für mein Empfinden ist auch das Gefälle zwischen den einzelnen Passagen der Rückführung (50er Jahre, 18Jhrd., 17Jhrd. usw.) extrem stark.
Kann der Autor die 50er noch erstaunlich lebendig und greifbar wirklen lassen, wird er auf seiner Reise in die Vergangenheit plump und holzschnittartig. Dies wird versucht durch Fakten, Daten, Zahlen und historische Einordnung zu kompensieren, macht das ganze aber nur zäh und unheimlich schwer zu lesen.

Positives zum Schluss: Das Thema ist interessant und erzeugt soetwas wie ein ganz eigenes Feeling, dass gerade zu Beginn packend sein kann, aber leider nimmt das Buch im Verlauf immer stärker ab. Das ging soweit, dass mich das Ende schon kaum noch interessiert hat.
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1.0 von 5 Sternen Verworren, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuerwurm (Broschiert)
Also bis jetzt habe ich im meinem Leben noch nicht allzuviele Bücher vorzeitig weggelegt, aber dieses Werk gehört leider dazu ... Nach etlichen Seiten bleibt es für mich bei einem verworrenen und nicht erkennbaren Handlungsstrang, von Spannung ganz zu Schweigen. Zum Glück einer der wenigen Fehlgriffe aus dem ansonsten soliden Festa-Programm.
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