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Charlie McGee ist mittlerweile eine junge Frau geworden, besitzt aber noch immer die Gabe der Pyrokinese, der Feuerentfachung durch Gedankenkraft. Noch immer fällt es ihr oft schwer, diese Gabe völlig zu kontrollieren. Die letzten Jahre hat sie untergetaucht verbracht, unter anderem Namen vor ihren Peinigern von früher versteckt. Der etwas naive Schnüffler Vincent wird darauf angesetzt, Charlie und die anderen Teilnehmer des schrecklichen Experiments von damals zu finden, denn sie sollen eine Entschädigung bekommen. Er ahnt nicht, dass sein Auftraggeber John Rainbird Charlie in Wahrheit als Kriegswaffe zu missbrauchen plant und längst eine Gruppe Jungen aus anderen Forschungsprojekten zusammengestellt hat, die alle eine andere spezielle gefährliche Gabe haben, mit deren Hilfe er die Weltherrschaft an sich reißen möchte.
Stephen King selbst hat mit diesem Sequel eigentlich nichts zu tun. Das Drehbuch stammt von Philip Eisner, der auch schon das Script zu Event Horizon verfasste. Diesmal handelt es sich auch nicht um eine Kino-, sondern um eine knapp 3-stündige US-TV-Produktion, die in den USA als Mini-Serie lief. Dennoch sind die Spezialeffekte erstaunlich gut und für eine TV-Produktion ungewöhnlich aufwändig. Spannung kommt durchaus auf, wenn sie auch nicht ganz an das Original herankommt. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Charaktere eher oberflächlich gezeichnet wurden. Da gibt es die arme, gepeinigte Charlie, den gutmütigen, lieben Vincent und den bösen, skrupellosen Wissenschaftler John. Keine dieser Figuren bietet wirklich Tiefgang, sodass sich der Zuschauer nicht wirklich dafür interessiert, was mit ihnen passiert. Da hätte das Mitwirken von King sicher einiges dazu beitragen können. Wer aber Action-Filme mit Science-Fiction-Touch mag, ist hier goldrichtig. --Camillo Becker
Zwei kleine Pluspunkte gibt es dennoch: sexy Feuerteufel Marguerite Moreau hat ihre wahrlich heißen Momente und Malcolm MacDowell überzeugt in dieser TV-Produktion einmal mehr als Bösewicht, zumindest schauspielerisch, denn inhaltlich ist das Ganze mehr als dürftig. Platte Pseudo-Philosophie vermischt mit ein wenig Sex Appeal und Action...
Am Enttäuschensten ist aber der Umgang mit den Elementen des Originalfilmes. Man hat sich nichteinmal die Mühe gemacht, ein echtes Sequel zu versuchen sondern bekommt in Rückblenden völlig andere, vom O-Film abweichende Bilder zu Gesicht.
Nichts besonderes also...
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