Die Studentin Charlene verfügt über eine gefährliche Begabung: Sie hat pyrokinetische Kräfte, d. h. sie kann nur mit der Kraft ihrer Gedanken Feuer entstehen lassen - ein Talent, das sie den Auswirkungen eines Experiments verdankt, dem sich 1979 ihre Eltern unterzogen hatten. Als kleines Kind erlebte sie, wie ihre Eltern dem skrupellosen Konzern, der hinter dem Experiment steckt, zum Opfer fielen. Die folgenden Jahre verbrachte Charlene auf der Flucht und lebt nun unter falschem Namen, doch eines Tages holt die Vergangenheit sie wieder ein. Erneut versucht der Konzern sie für seine Machenschaften einzuspannen, allen voran John Rainbird, ein Psychopath mit Weltherrschaftsambitionen, der einst durch Charlenes Kräfte grausam entstellt wurde ...
Der auf einem Roman Stephen Kings basierende Feuerteufel - Die Rückkehr ist eine amerikanische TV-Produktion und gestaltet sich als Forsetzung zu dem 1984 entstandenen Firestarter. Im Prinzip bietet sich hier nichts neues: Undurchsichtige Wirtschaftsriesen mit geheimdienstartiger Struktur machen Menschenversuche und züchten sich Mutanten heran, die sich irgendwann ihrer Kontrolle entziehen. Ein Stoff, der theoretisch auch für einen Akte X-Mehrteiler taugen würde, nur wäre das ganze dann optisch ansprechender verpackt. Regisseur Robert Iscove sprüht hier jedoch nicht gerade vor Einfallsreichtum und auch die Spezialeffekte lassen einiges zu wünschen übrig. Die Inszenierung ist konventionell, ohne Überraschungen, taugt aber dennoch dazu, die Geschichte halbwegs solide zu transportieren - insofern gibt es schlimmeres, speziell was Stephen King-Verfilmungen betrifft. Auch die Besetzung funktioniert leidlich, wenngleich Dennis Hopper seinen Gastauftritt als hellsichtiger Professor Richardson ungewohnt phlegmatisch absolviert (nun ja, der Mann hat auch schon bessere Tage und Filme gesehen). Für den größten Unterhaltungswert sorgt hier wohl noch Malcolm McDowell, der sich in der Rolle des übergeschnappten Oberschurken Rainbird wieder einmal gnadenlos selbst karikiert. Feuerteufel - Die Rückkehr ist durchschnittliche TV-Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Die DVD präsentiert das ganze in ordentlichem Widescreen 1,78:1 und DD 5.1 (deutscher und englischer Ton, Untertitel einblendbar). Extras gibt es keine - ist halt Fernsehen ...