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Feuerherz - Die Reise der jungen Awet
 
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Feuerherz - Die Reise der jungen Awet

Letekidan Micael , Solomie Micael , Luigi Falorni    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,70 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Letekidan Micael, Solomie Micael, Seble Tilahun
  • Regisseur(e): Luigi Falorni
  • Komponist: Stephan Massimo
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 9. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002JN8CLK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.790 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Awet wird von ihrer älteren Schwester aus der Klosterschule geholt und nach Hause ins Rebellengebiet von Eritrea gebracht. Der Vater übergibt die beiden der Befreiungsarmee, einem wirren Haufen mit diffusen ideologischen Zielen. Während Klein-Awet sich erst einmal mit dem Holzgewehr begnügen muss, darf die Schwester von Anfang an mit geladener Waffe in den Kampf ziehen. Die bei Nonnen erzogene Zehnjährige hält ihr Mundwerk nicht im Zaum, stellt unbequeme Fragen und nimmt auch schon mal die Munition aus der Waffe.

Produktbeschreibungen

In den Wirren des Unabhängigkeitskrieges Eritreas gegen Äthiopien wächst die aufgeweckte Awet in einem Waisenhaus auf. Überraschend stellt sich heraus, dass ihr Vater, ein Freiheitskämpfer, noch lebt. Er holt Awet zu sich. Doch statt familiärer Geborgenheit erwartet sie hier bittere Armut. Als "Töchter Eritreas" gibt der Vater sie schließlich an eine der rivalisierenden Befreiungsarmeen. Awet erlebt dort Freundschaft und Begeisterung für die Ideale der Freiheit, aber auch den ganzen Wahnsinn des Krieges. Sie wird konfrontiert mit Tod und Fanatismus. Doch ihr "Feuerherz" weist ihr einen

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Old Rein
Format:DVD
Ich schreibe Folgendes auf bereits hier abgegebene Kommentare hin, mit denen ich nicht uebereinstimme:

Der Gedanke eines billigen Afrikafilms kam ueberhaupt nicht bei mir auf, denn auch ich mag Filme von guter Qualitaet. Die handgehaltene Kamera ist meiner Meinung nach eher eine beabsichtigte Funktion, um eine Geschichte zu vermitteln, die schon an einen Dokumentarfilm grenzen soll.

Es wird bemaengelt, dass nichts von Afrika gezeigt werde, dass die exotische Kulisse fehle.

Dies ist doch kein Urlaubs- oder Natur-Film! Die Landschaft spielt eine untergeordnete Rolle, denn man darf ruhig daran mal denken: Wie waere es, wenn bei uns so ein Buergerkrieg ausbrechen wuerde?! Wenn wir das verfilmen, wollen wir dann schoene Naturbilder vom Rhein oder den Alpen dazu sehen? Das wuerde wohl kaum zueinader passen - sei es denn nicht als Stilmittel eingesetzt.

Es wird fernerhin bemaengelt, dass es nur "einige mäßig spannende Konflikte" gaebe, "aber wirklich mitreißend" sei hier nichts. Wenn ich mir einen Kriegsfilm ansehe, dann ist das doch vom Thema her oft schon sehr schauerlich. Und dies hier ist ein Kriegsfilm, in dem Kinder kaempfen und sterben. "Maessig spannende Konflickte", obwohl Kinder eine Waffe in der Hand halten muessen und obwohl am Ende fast alle tot sind?! Wie abgebrueht muss ein Mensch sein, um zu solch einer Einstellung zu gelangen!

"Die Zurückhaltung bei Gewalt und Grausamkeiten" wird ausserdem bemaengelt. Wieviel Grausamkeiten sind notwendig zu zeigen, damit ein Kind, das dies sieht, Abscheu davor bekommt?! Darum muss es jedem Erwachsenen selbst ueberlassen bleiben, ob er diesen Film fuer sein Kind als nuetzlich und erzieherisch oder als zu frueh fuer kleine Augen einstufen tut.

Eine weitere Bemaengelung ist, dass es Regie und Schauspielern nicht gelaenge, Sympathien aufzubauen und den Zuschauer einzufangen.

Darin stimme ich nicht ein.

Soll gezeigt werden, wer hier die Boesen, wer die Guten sind? Ob Awet auf der Seite der Guten oder auf der Seite der Boesen kaempft? Das ist ja gerade das Belanglose. Es ist egal, fuer welche Seite gekaempft wird. Auf allen Seiten sind Fanatiker.

Soll Awet nicht bei den Kriegsliedern mit einstimmen, obwohl sie doch dafuer mit Lob und Anerkennung belohnt wird? Awet hat als Hintergrund immerhin ihre Erziehung im Kloster. Und im Laufe der Films wird ihre Abscheu von dem Leben, in das sie nach dem Klosterleben hier gefallen ist, offensichtlich. Sie will weg von der Front, nur weg von hier! Aber zu diesem Entschluss gelangt sie erst aufgrund von Erfahrungen, durch welche sie durch muss.

Wie nun eine Kind, das so eine behuetete Kindheit nicht erfuhr, welches nichts anderes kennt als mit der Rebellion - auf welcher Seite auch immer - zu leben? Wieviel weniger Mitgefuehl (Sympathie!) wird ein Mensch dann wohl fuer solch ein Kind uebrig haben!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Filmfan82
Format:DVD
Packend erzählt dieser Film die wahre Geschichte über die Wirren und das Leben während des Unabhängigkeitskrieges in Eritrea. Diesen Film erachte ich als äußerst wertvoll, da er eine Story zeigt, die nicht so bekannt ist. In vielen Ländern sind Bürgerkriege an der Tagesordnung, von denen man nichts hört. Deshalb ist es umso wichtiger, die Hintergründe und Gegebenheiten, z. B. das Einsetzen von Kindersoldaten, zu erfahren und auf so realistische Weise dargestellt zu bekommen.

Schonungslos realistisch zeigt Regisseur Luigi Falorni das Leben in Eritrea, wie Kinder in Armut leben müssen, wie Kinder zu Soldaten ausgebildet wurden. Menschen, die gar nicht realisieren können, welches Ziel mit diesem Krieg verfolgt wurde, was es bedeutet, Waffen in der Hand zu halten. Awet, in einem Waisenhaus aufgewachsen, wird von ihrem Vater zu sich geholt mit dem Ziel, sie zu den Töchtern Eritreas, einer Befreiuungsarmee, zu schicken. Armut, Drill, Angst sind von nun an Awets tägliche Begleiter. Man versucht ihr, die Bedeutung von Freundschaft und die Begeisterung der Ideale der Freiheit beizubringen, doch ihr Feuerherz öffnet ihr die Augen.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Film nur mit Laiendarstellern besetzt ist, bei denen allerdings das tolle, intensive Spiel bemerkenswert ist. Es wurde versucht, Familienmitglieder von ehemaligen Freiheitskämpfern für diesen Film zu gewinnen, um diese Geschichte noch realistischer darstellen zu können. Die Bilder, Landschaften, wurden den Originalschauplätzen nachempfunden, so dass man sich richtig in diese brutale Welt hineinversetzen kann. Der Film fesselt und erschüttert einen zugleich.

Die DVD enthält auch einiges Bonusmaterial, u. a. ein umfangreiches, ca. 45-minütiges Making of und Interviews mit dem Regisseur und den Produzenten. Die Extras sind absolut zu empfehlen, sie sind äußerst informativ und ausführlich.

Diese DVD ist ein packender, schonungslos realistischer Film, der im Kino und bei Kritikern meiner Meinung nach leider verkannt wurde. Unbedingt anschauen!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. M.
Format:DVD
Trotz des lobenswerten Ansinnens, das Thema Kindersoldaten in einem Spielfilm zu behandeln, erweist sich "Feuerherz" bei genauerem Hinsehen leider nur als der fadenscheinige Versuch, auf den Zug erfolgreicher Afrika-Filme wie zuletzt Wüstenblume oder Die weiße Massai aufzuspringen, und das möglichst ohne viel Geld auszugeben. Der Odyssee der eritreischen Halbwaise Awet, die schließlich in der Obhut einer Rebellentruppe landet, fehlt es spürbar an dramaturgischem Feinschliff; die Inszenierung ist so dröge wie das eritreische Steppenklima. Symptomatisch die Szene zu Beginn, in der die beiden Schwestern mit dem Bus unterwegs sind in ein ungewisses Schicksal: eine einzige Aneinanderreihung langweiliger Einstellungen aus dem Inneren des Busses. Man sieht nichts von der Landschaft. Dabei ist doch die exotische Kulisse gerade einer der Gründe, warum die Zuschauer einen Film, der in Afrika spielt, sehen möchten. In der Guerilla-Armee, in der Awet zur Kindersoldatin ausgebildet werden soll, gibt es dann zwar einige mäßig spannende Konflikte, aber wirklich mitreißend ist hier auch nichts. Das liegt daran, dass die meisten Figuren beliebig, austauschbar bleiben. Dabei geht die Geschichte durchaus eigene Wege und bedient nicht nur gängige Muster. Dem Regie-Neuling fehlte es offensichtlich an Inspiration, an einer eigenen Vision, wie das Buch von Senait Mehari in das Medium Film zu überführen war. Oder am Geld, diese umzusetzen.
So bleibt einzig die Zurückhaltung bei Gewalt und Grausamkeiten positiv zu vermerken, der immerhin zu verdanken ist, dass der Film, zumal der Plot ja nicht sonderlich komplex ist, sich auch für ein kindliches Publikum und für den Einsatz zu pädagogischen Zwecken eignet.

Für Freunde von verschenkten Gelegenheiten und besonders unbeirrbare Afrika-Liebhaber.
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