Das Buch würde ich als Indianer-Mystik-Öko-Verschwörungs-Krimi beschreiben. Es fängt an mit mißgebildeten Fröschen, bald kommt es zu rätselhaften Todesfällen, Mordversuchen und schließlich erkennt man die große Verschwörung im Hintergrund. Kombiniert wird dies mit eine großen Menge Indianerbräuchen und -gewohnheiten und mit nicht sehr gut versteckten Hinweisen, daß die indianische Lebensweise der unseren wesentlich vorzuziehen ist. Nebenbei erfährt man auch etwas über die Situation der Indianer in Amerika und all dem Unrecht, das sie in den letzten Jahrhunderten erleiden mußten. Allerdings wird hier sehr schwarzweiß gemalt, was mich persönlich aber nicht gestört hat.
Was mich aber sehr gestört hat, war die Auflösung am Schluß. Vielleicht liegt das an der Natur der Sache, daß solch große Verschwörungen nicht befriedigend aufgelöst werden können, aber nach all den Nachforschungen reicht eine Nacht der Hauptfigur in einer Visionsgrube und schon kommt ihm die Lösung des Problems im Schlaf. Und die ist noch dazu so einfach, daß sie eher Groschenroman-Niveau hat. Das hat mir das Lesevergnügen am Ende leider etwas getrübt.
Fazit: Interessantes Thema, gut geschrieben, leider ein schlecht gemachtes Ende. Trotzdem lesenswert.