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Feuerflut
 
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Feuerflut [Taschenbuch]

Charles Sheffield , Christine Strüh
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 671 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345317951X
  • ISBN-13: 978-3453179516
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.102.074 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Charles Sheffield ist in seinem Roman der Frage nachgegangen, was eine dem Sonnensystem sehr nahe Supernova auf der Erde für Folgen hätte und ob und wie die Menschen mit diesen fertig werden würden. Im Gegensatz zu den zahlreichen Romanen die sich mit (drohenden) Kometen- oder Meteoriteneinschlägen beschäftigen, hat dieses Szenario den Vorteil der Originalität und braucht sich so nicht mit anderen Romanen zum gleichen Thema zu messen. Trotzdem sind leider verschiedene Schwächen des Romans nicht zu übersehen. Sheffield kann formulieren und auch die Übersetzerin Christine Strüh leistete gute Arbeit, so dass man zumindest vom Stilistischen her nichts gegen den Roman vorbringen kann - im Gegenteil, er hebt sich hier positiv von der Masse der schlecht geschriebenen und/oder schlecht übersetzten SF- und Fantasyromane ab. Auch die Charaktere sind überzeugend, das Thema ist- wie bereits gesagt - halbwegs originell und das ganze ist zumindest so spannend, dass man den Roman bis zum Ende mit Interesse liest. Mehr leider aber auch nicht. Der Roman ist definitiv kein "ich-kann-das-Ding-nicht-aus-der-Hand-legen-bis-ich-das-Ende-weiß"-Buch und wirklich mitfiebern mit dem Schicksal der Hauptfiguren tut man nie. Auch die Schilderung der Katastrophe selbst und insbesondere ihre Auswirkungen auf die Welt und die hochtechnisierte Gesellschaft kann nicht recht überzeugen; das ganze wirkt oberflächlich und seltsam unwirklich. Schließlich macht der Autor auch noch eine Reihe von ärgerlichen inhaltlichen bzw. "wissenschaftlichen" Fehlern, die kaum daran zweifeln lassen, dass seine Recherchen zum Thema mehr als flüchtig waren. So scheint zum Beispiel eine Klimaerwärmung nicht zu existieren, obwohl diese im Jahre 2026 zu den dringendsten Problemen der Menschheit zählen dürfte. Dafür aber spekulieren im Roman hochqualifizierte Wissenschaftler darüber, ob zwei Monate starker Sonnenstrahlung (oder besser: Supernovastrahlung) die kilometerdicken (!) Eiskappen der Antarktis abschmelzen könnten (was natürlich völliger Blödsinn ist) und sagen für den Fall, dass die Eiskappen tatsächlich abschmelzen einen Meeresspiegelanstieg von 7,5 Metern voraus, obwohl es in Wirklichkeit in einem solchen Fall über 70 Meter wären! Insgesamt kann ich den Roman also nur eingeschränkt empfehlen und wer nicht schon alle "Klassiker" des SF-Katastrophengenres kennt, sollte vielleicht erst mal die entsprechenden Werke von Benford, Niven, Brunner und all den anderen Größen lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rasant!! 9. August 2001
Von Ein Kunde
Keine Minute langeweile!Der Autor schildert uns das Ereignis und dessen Auswirkungen indem er mehrere Handlugsstränge entwirft!Jede Gruppierung setzt andere Prioritäten-was ein besonderes Licht auf die Charaktere wirft! Außerdem läßt uns der Autor mit einigen offenen Fragen zurück z.b.-War die Nova nun ein natürliches Ereignis oder...??? Jedenfalls schreit der Roman nach einer Fortsetzung..Hoffentlich! Fazit-nichts wirklich neues-aber mordsmäßig gute Unterhaltung und was will man mehr?
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Wo steht der Knabberkram? 12. September 2004
Entgegen aller physikalischen Voraussagen wird Alpha Centauri zur Supernova und bringt die menschliche Zivilisation an den Rand des Abgrunds. Man könnte dieses Szenario aus der Sicht von Krisenstäben schildern und global beleuchten, wie sich die Menschheit im Angesicht der Katastrophe zusammenrauft oder auch aufeinander losgeht; bis auf gelegentliche Szenen mit dem amerikanischen Präsidenten tut Sheffield jedoch nichts dergleichen: er berschränkt sich größtenteils auf die Perspektive von Normalos, die nur ein Problem haben: wie ihre Krebstherapie fortsetzen?
Dieser Ansatz ist Fluch und Segen zugleich: einerseits ist die individuelle Perspektive günstiger, um sich selbst in das Geschehen hineinzuversetzen; andererseits ist die Darstellung der Weltlage diffus und wirkt äußerst konstruiert: da werden Auswüchse wie Kannibalismus willkürlich einem Fleckchen des Globus zugeordnet, politischer Zerfall in Fürstentümer einem anderen. Dass religiöse Eiferer ihre Chance gekommen sehen ist ein strapaziertes Klischee, Umsturzpläne im Weißen Haus jedoch eindeutig zuviel des Guten; muss man noch die - natürlich genau in diesem Augenblick zurückkehrende - Marsexpedition erwähnen? Oder dass ausgerechnet das High Tech Land USA den Ausfall aller Elektrik besser verkraftet als andere Länder?
Tja, die Schilderung der therapiebedürftigen Normalos ist zusammen mit dem als Ich-Erzähler auftretenden Serienkiller tatsächlich das Beste an der Geschichte. Tiefgreifende Charakterstudien sollte man jedoch genauso wenig erwarten wie große Aha-Effekte: Dieses Buch ist das literarische Äquivalent zum Popcorn-Kino mit stark amerikanischer Prägung: Nicht mehr und nicht weniger.
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