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Feuer fangen: Wie uns das Kochen zum Menschen machte - eine neue Theorie der menschlichen Evolution  -  -
 
 
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Feuer fangen: Wie uns das Kochen zum Menschen machte - eine neue Theorie der menschlichen Evolution - - [Gebundene Ausgabe]

Richard Wrangham , Udo Rennert
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Richard W. Wrangham
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Idee, dass das Kochen einen entscheidenden Einfluss auf die Evolution des Menschen hatte, ist schlüssig und sie erklärt verblüffend viel.« (Der Tagesspiegel )

»Wrangham musste keine archäologischen Sensationsfunde machen, um seine Evolutionstheorie zu entwickeln. Er hat nur eine neue Perspektive gewählt, die radikal auf das Kochen zentriert ist, und kann so verblüffende, plausible Schlüsse ziehen.« (FAZ )

»Ein schönes, lesenswertes Buch ist dem Anthropologen Richard Wrangham mit "Feuer fangen" gelungen. Ein Werk, das einen neuen Blick auf die Menschwerdung wirft, das originelle Antworten auf die alte Frage liefert, wie der Mensch zum Menschen wurde.« (MDR Figaro )

Kurzbeschreibung

Vom Rohen zum Gekochten – eine bahnbrechende Erklärung der Evolution des Menschen

In einem klar und spannend geschriebenen Buch zeigt der bekannte Anthropologe Richard Wrangham, dass der Wechsel von Rohkost zu gekochtem Essen der Schlüssel zum evolutionären Erfolg des Menschen war. Als unsere Vorfahren lernten, mithilfe des Feuers zu kochen, begann die Geschichte der Menschheit.

Gekochtes Essen machte aus Affen Menschen, das ist die aufsehenerregende Erkenntnis des Harvard-Forschers Richard Wrangham. Nachdem die Vormenschen begonnen hatten, gegarte Nahrung zu sich zu nehmen, setzte ein Entwicklungssprung ein, denn aus erhitztem Essen lässt sich mehr und leichter Energie gewinnen, man muss weniger Nahrung suchen, kann schneller verdauen und gewinnt wertvolle Zeit. Tatsächlich wandelte sich vor rund zwei Millionen Jahren die körperliche Gestalt unserer Vorfahren, Verdauungstrakt und Gebiss schrumpften allmählich, und das Gehirn begann zu wachsen. Die Spezies Mensch, so Wrangham, ist seither auf gekochte Nahrung angewiesen und würde sich mit Rohkost schwertun zu überleben. Aber der evolutionäre Vorteil beschränkt sich nicht allein auf die Physiologie; Wrangham zeigt in seinem faszinierenden Buch außerdem, dass die Fähigkeit zu kochen das Zusammenleben ebenso beförderte wie die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern.

Mit einem aufschlussreichen Seitenblick auf heutige Ernährungsgewohnheiten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Seit den Anfängen der Paläoanthropologie diskutieren die Gelehrten, welches spezielle Ereignis es denn nun war, das der Entwicklung des Vormenschen den entscheidenden Schub in Richtung Homo sapiens gegeben hat. War es der aufrechte Gang, der Gebrauch von Werkzeug, die Bewältigung des komplizierten menschlichen Sozialverhaltens oder war es am Ende eher die Nutzbarmachung des Feuers? Richard Wrangham führt sehr überzeugende Belege dafür an, dass es der Übergang von roher zu gekochter Nahrung war. Gleich nachdem einige Exemplare des Homo hablis herausgefunden hatten, dass Fleisch und Pflanzenteile, die in der Nähe des Feuers gegart worden waren, wesentlich bekömmlicher und leichter zu kauen waren, als rohe Nahrung, setzte eine rasche Weiterentwicklung zum Homo erectus ein. Dadurch, dass weniger Zeit zum Kauen benötigt wurde (die z.B. bei unseren Verwandten, den Schimpansen, beinahe den ganzen Tag ausmacht), konnten Gebiss und Verdauungsorgane im Vergleich zu den Vorfahren zurückgebildet werden. Dabei blieb wesentlich mehr Energie für die Weiterentwicklung eines "Luxusorgans" wie des Gehirns übrig, das bei Menschen zwar nur einen Bruchteil der Körpermasse, aber 20 % des Kalorienverbrauchs bestreitet. Erst als die Weiterentwicklung des Gehirns durch die Verfügbarkeit leicht verdaulicher und schnell aufnehmbarer Nahrung gesichter war, konnten die andern, zweifellos ebenfalls vorhandenen Entwicklungsimpulse greifen und die Weiterentwicklung zum Homo erectus und zum Homo sapiens anstoßen. Schon beim Homo erectus, der ersten Menschart, die sich dem Autor zufolge überwiegend von gegarter Nahrung ernährt hat, ist eine große Zunahme sowohl der Körpergröße, wie auch der Größe des Gehirns zu beobachten - während Gebiss und Verdauungsorgane deutlich kleiner wurden. Zusätzlich stützt Richard Wrangham seine Argumentation mit Beobachtungen an indigenen Völkern, bei denen Nahrung ebenfalls überwiegend gegart verzehrt wird und die Zubereitung des Nahrung ein wichtiges kulturelles Element darstellt. Ein absolut lesenswertes Buch, das einen wichtigen Aspekt der Menschwerdung neu beleuchtet.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wann können wir den Beginn der Zivilisation des Menschen setzen? Wann haben wir uns vom mehr tierischen Bewusstsein entfernt dem menschlichen Geist zugewandt? War wie es das Buch FEUER FANGEN von Richard Wrangham postuliert das Essen kochen der Aufbruch in die Moderne? Hat mit dem Kochfeuer auch die Evolution bei uns eingesetzt? Das Buch FEUER FANGEN beleuchtet die Evolution unter dem Aspekt dieser ganz neuen Theorie.

Die Entwicklung des Gehirns und die Arbeitsteilung in Gruppen und bei Paaren, dies alles könnte eingesetzt haben durch die Aufnahme von ganz neuen Nährstoffen. Sobald die Ernährungslage besser wird steigt der durchschnittliche IQ des Menschen beträchtlich an, in unterernährten Regionen sinkt er dagegen dramatisch ab.

Das Buch FEUER FANGEN von Richard Wrangham zeigt uns eine ganz neue Theorie der menschlichen Evolution - der Evolution mittels gekochter, gegarter Nahrung. Der Autor versucht sich in der Annahme, dass Mensch sein gleichzusetzen ist mit Nahrung zu kochen und zu verarbeiten. Rohkost ist dabei nicht gefragt und führt auch zu negativen Ergebnissen (in Gewichtsstudien).

Es ist klar, dass der Homo Sapiens Sapiens in der Tat Fleisch oder vegetarische Nahrungsmittel seit mehr als 2 Millionen Jahren zu sich nimmt und auch kochtechnisch mehr oder weniger verarbeitet hat. Diese Energieaufnahme hat den Homo Sapiens Sapiens verändert, sein Gehirn wurde größer, das Gebiss kleiner und der Körperbau veränderte sich dramatisch.

Welche Nahrung braucht das Gehirn um sich zu entwickeln? Ist Arbeitsteilung ein Modell um nicht nur Gemeinschaften weiter zu entwickeln? Was hat uns zum Menschen gemacht? Was macht uns menschlich?

Eine verführerische These: es ist das kochen, dass zubereiten von Nahrung. Mit FEUER FANGEN von Richard Wrangham könnte man versucht sein zu postulieren, dass die Intelligenz im Bauch sitzt und dass wir durch gekochte und verarbeitete Nahrung intelligent geworden sind.

Empfehlenswert!
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0 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Meinung ist, das die Menschen immer kränker werden, das kann für mich nicht der Weg der Gesundheit sein. Für mich gilt auch Vorbeugung statt Nachsehen. Die gekochte Nahrung ist zum größten Teil säurebildend und übersäuert und verschlackt im laufe der Jahrzente den Körper. Die Rohkost dagegen ist gesundheitsfördernd, basenreich und Schlacken abbauend und wirkt bei vielen kranken Menschen als heilend. Kochkost ist eher für mich wie eine Droge, sie dämpft mein Bewusstsein und bringt mir oft Kopfschmerzen. Dem Menschen geht es doch schon lange nicht mehr um Ernährung, sondern unsere sogenannte Esskultur empfinde ich als Dekadenz, sie ist zwar reinste Gaumenfreude, aber wenn unser Körper ein Haus darstellt und das Essen unsere Baummaterialien dann Prost Mahlzeit, indem Haus möchte ich nicht wohnen, das fällt schnell zusammen. Für mich ist da die Evolution nicht zu sehen. Da ist es eher für mich wie bei der meisten Technologie, wir verschmutzen damit unsere Umwelt und uns selbst, zerstören den Planeten, kurz, unsere Technologie und Kochkost sind für mich gegen den Menschen gerichtet. Die Essener haben vor 2000 Jahren schon gesagt : Esse Lebendiges - es wird Dir Leben schenken, isst Totes - wird es Dir den Tod bringen, isst Du Tierisches - wirst Du zum Tier. Ich könnte endlose Beispiele aufzählen - hier bei Amazon.de gibt es super Bücher über Rohkost- viel Spass - es ist Euer Körper - Euer Leben.
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Claude Levi-Strauss 1 11.08.2010
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