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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Feuer von Troia (Taschenbuch)
Der Roman DIE FEUER VON TROIA erzählt den Kampf um die Stadt TROIA und deren Untergang. Dieser Mytos, der schon von anderen in vielen Varianten erzählt wurde, wird von Marion Zimmer Bradley auf ganz besondere Weise dargestellt. Die Geschichte wird aus der Sicht der Seherin Kassandra wiedergegeben. Wer Marion Zimmer Bradley und ihre Romane kennt, dürfte wissen, daß ihre Protagonisten immer weiblich sind. Aber gerade dieses ist es, was mir an ihren Romanen gefällt. DIE FEUER VON TROIA ist daher keine gewöhnliche Erzählung dieses Mythos, sondern für mich eine ganz besondere. Man fühlt sich als wäre man mitten im Geschehen und kann alles genau mitverfolgen. Marion Zimmer Bradley schafft es immer wieder, mich an ihre Erzählungen zu binden und mit den Frauen ihrer Romane mitzufühlen. Der Mythos dieser sagenumwobenen Stadt wird hier zugleich spannend und wunderschön wiedergegeben. Kassandra, die Hauptfigur des Romans, wird in anderen Erzählungen um Troia nicht erwähnt. Bei diesem Roman geht es mir genauso wie bei anderen Romanen von Bradley, ich kann nicht glauben, daß die Geschichte schon zu Ende sein soll, ich mag das Buch gar nicht weglegen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kassandra einmal anders!,
Rezension bezieht sich auf: Die Feuer von Troia. (Broschiert)
In der griechischen Mythologie gibt es Geschichten und Erzählungen von starken, mächtigen, ruhmreichen und listigen Helden, die alle samt die tollsten Abenteuer erleben, sei es mit oder ohne die Hilfe der Götter. Selbst um die Legenden von Troja ranken sich solche Namen wie Paris, Achilles, Hektor und natürlich Odysseus. Wer dies immer etwas störend empfand, wird gerne an den "Feuern von Troja" Platz nehmen und eine andere Version kennenlernen.MZB verbindet in diesem Roman zwei der wichtigsten Teile der Troja - Sage miteinander: Der Untergang Trojas und das Schicksal der Priesterin und Seherin Kassandra. Das erstere ist, von den Göttern, beschlossene Sache, da Kassandras Zwillingsbruder Paris den Apfel der „falschen" Göttin überreichte. Das Schicksal Kassandras hingegen, ist der absolute Hauptstrang dieses Buches. Kassandras Leben in der Königsfamilie, ihre Zeit bei den Amazonen, ihre Reisen und vor allem ihr Leben als Priesterin im Tempel des Apollon, all diese Abschnitte ihres Lebens zeigen ihre Entwicklung, bis zu dem Zeitpunkt, da ihr klar wird, daß ihre Träume Wahrheit werden. Schwerwiegend für Kassandra ist auch, daß ihre Warnungen zwar gehört, aber nicht geglaubt werden. So schön und spannend die Troja - Sage auch von MZB erzählt wird, bin ich ihr doch dankbar, daß sie auf eine Fortsetzung der Saga verzichtet hat, denn was könnte Kassandra noch erleben, um einen zweiten Teil zu rechtfertigen. Da es zu viele verschiedene Überlieferungen der Troja - Sage gibt, ist es meiner Meinung nach besser, daß MZB auf Recherchen verzichtet hat. Dies würde wahrscheinlich die einmalige Phantasie der Autorin bremsen, oder hätte vielleicht dieses Projekt von Anfang an zum scheitern verurteilt. Da niemand genau weiß, was geschehen ist, war es ein Anliegen der Autorin eine Darstellung zu erschaffen, die zeigt, wie es gewesen sein könnte. Jedem interessierten Leser, dem Phantasie gleich Fantasy ist, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
radikal-feministische Fantasy,
Rezension bezieht sich auf: Die Feuer von Troia (Taschenbuch)
Die Nebel von Avalon habe ich nach 100 Seiten frustriert in die Ecke gedonnert, das war vor 20 Jahren. Also genug Zeit der Autorin noch eine Chance zu geben und die Feuer von Troia zu lesen. Ich habe es immerhin bis zum Ende geschafft und war froh, auf dem Flohmarkt nur einen Euro bezahlt zu haben. Warum kann es keine Kentauren geben, sondern nur behaarte kleine Männer, die auf Pferden reiten, wenn Götter von Menschen Besitz ergreifen oder Kassandra, die Hauptfigur, Hellsehen und ihren Körper verlassen kann? Ebenso unlogisch fand ich ewigen Zweifel Kassandras, sowie dass sie den von ihr besessenen Priester Khryse eigentlich immer verachtet, nur um ihm am Ende nichts Böses zu wünschen. Genervt haben die Visionen, die immer die gleichen waren und ein nur allzu bekanntes Ende prophezeiten. Frustriert hat mich die Konsequenz, mit der alle Männer als blutrünstige, machtgierige Vergewaltiger dargestellt wurden, griechische "Helden" besonders. Neben Aeneas kommt Odysseus noch am besten weg: Er wird als Pirat mit Schnauzebart beschrieben. Die größte Schwäche des eindeutig radikal-feministischen, antike Quellen ignorierenden Romans ist das Fehlen von vielschichtigen Charakeren. Was war gut? Die 650 Seiten sind handwerklich gut geschrieben und flüssig zu lesen. Auch monatelange Reisen geraten nicht langweilig.
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